30.03.2016, 19:19 Uhr

Zuwachs für Osnabrücker „La Vie“ „Pop up La Vie – Tasty Kitchen“ eröffnet in der Altstadt

Bald soll es losgehen: Das „Pop up La Vie“ in der Osnabrücker Altstadt wird von Tobias Pietzsch (links) geleitet, der sich gemeinsam mit Drei-Sterne-Koch Thomas Bühner (Mitte) und Service-Mitarbeiter Jonas Gohlke auf die Eröffnung freut. Foto: Stefanie HiekmannBald soll es losgehen: Das „Pop up La Vie“ in der Osnabrücker Altstadt wird von Tobias Pietzsch (links) geleitet, der sich gemeinsam mit Drei-Sterne-Koch Thomas Bühner (Mitte) und Service-Mitarbeiter Jonas Gohlke auf die Eröffnung freut. Foto: Stefanie Hiekmann

Osnabrück. Das Spitzenrestaurant „La Vie“ in der Osnabrücker Krahnstraße bekommt Zuwachs: Im alten Steinwerk auf der Gebäuderückseite eröffnet am Mittwoch, 6. April 2016, das „Pop up La Vie – Tasty Kitchen“. Dort wird es legerer und auch preisgünstiger zugehen.

Das zusätzliche Angebot startet pünktlich zum Jubiläum des Osnabrücker Drei-Sterne-Restaurants, das seit zehn Jahren unter der Ägide von Spitzenkoch Thomas Bühner steht. Wenige Tage nach der offiziellen Feier am 1. April wird das „Pop up La Vie“ im ehemaligen „La Vie“-Bistro erstmals Gäste bewirten. Es hat einen eigenen orangefarbenen Eingang an der Heger Straße.

In der modernen Gastroszene versteht man unter dem Begriff einer „Pop-up-Kitchen“ eigentlich ein Restaurant, das ständig den Standort wechselt, also kurz eröffnet und dann wieder schließt, um anschließend weiterzuziehen – eine Küche also, die immer in Bewegung ist. Dies wird in Osnabrück allerdings ein wenig anders aussehen, wie „La Vie“-Patron Thomas Bühner erläutert: „Wir ziehen nicht jeden Tag in andere Gemäuer, ändern aber immer wieder das Angebot.“

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Der Raum im Erdgeschoss des alten Steinwerks ist für das Vorhaben soeben komplett modernisiert worden: Knallige und poppige Farben wie orange und türkis gehen jetzt mit klassischen, schweren Holzbalken, Tischen und einer langen Bank einher, an der alle Gäste gemeinsam Platz nehmen werden.

„Die Geselligkeit soll das Spannende sein“, betont Bühner. Es ist eine bewusst gesetzte Alternative zu der sehr auf den Service ausgerichteten Gastlichkeit im benachbarten „La Vie“: Vier bis zwölf Gäste sitzen im „Pop up La Vie“ an einem langen Tisch und verbringen einen gemeinsamen Abend miteinander. Der Service spielt dabei nur eine eher untergeordnete Rolle. Gläser und Besteck gibt es nur einmal, die Flaschen kommen direkt auf den Tisch, genauso wie auch mal ein großes Stück Fleisch oder ein ganzer Fisch. Aus Schüsseln bedienen sich die Gäste selbst. „Das wird alles nichts mit dem ,La Vie‘ zu tun haben, außer, dass es wirklich gut gekocht ist“, betont Bühner.

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Eine Etage höher, ebenfalls im Steinwerk, wird in der bislang für Kochkurse reservierten Küche für das neue Pop-up-Format gekocht. „Die Gäste sollen auch gern mal in die Küche schauen“, schlägt Bühner vor. Geplant ist also ein komplett anderes Flair als im „La Vie“, wo klassische und hochpreisige Spitzengastronomie zelebriert wird. „Wir wollen ganz extrem die Gäste ansprechen, die das ,La Vie‘ sehr schätzen, aber die auch sagen, dass das ,La Vie‘ kein Fernsehabend, sondern eher ein Opernbesuch ist. Wir wollen so ein Ding zwischen Fernsehabend und Kinobesuch kreieren – besonders, aber alltäglicher!“

Die Plätze werden per Reservierung vergeben. Das wechselnde Angebot wird regelmäßig über die „La Vie“-Homepage oder die Social-Media-Kanäle des Sternerestaurants bekannt gegeben. Ab Mittwoch, 6. April 2016, lautet das erste Motto „Everybody’s Darling“.


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