25.02.2016, 15:10 Uhr

Arbeiten an Gasleitungen Wochenmarkt am Osnabrücker Ledenhof wird verlegt


Osnabrück. Der Wochenmarkt am Osnabrücker Ledenhof wird schon ab kommender Woche wegen Bauarbeiten teilweise verlegt. Betroffen ist in erster Linie der Bereich zwischen Katharinenkirche und Grünem Jäger.

Der beliebte Donnerstags-Wochenmarkt wird nach Angaben der Stadtwerke Osnabrück dann quasi zweigeteilt. Weil zwischen der Osterberger Reihe und der Straße „An der Katharinenkirche“ Gas- und Wasserleitungen erneuert werden, muss ein Teil der Marktbeschicker für die kommenden Monate umziehen. Der von der Baustelle betroffene Bereich erstreckt sich insgesamt von der Buchhandlung „Zur Heide“ über die Osterberger Reihe und der Fußgängerzone bis hin zur Turmseite der Katharinenkirche.

Markt weicht in die Hakenstraße aus

Als Ausweichstandort für den Markt steht der Fußgängerzonenbereich in der Hakenstraße bereit. Alle Stände, die schon jetzt vor der Hauptpforte der Katharinenkirche mit Blick auf die Katharinenstraße ihren festen Platz haben, bleiben an ihrem angestammten Standort. Gleiches gilt für die Stände, die auf dem Ledenhof verortet sind.

Arbeiten gehen bis zum Sommer

Nach Angaben von Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer sollen die Arbeiten bis zum Sommer abgeschlossen sein. Alle Maßnahmen werden vom Kampfmittelräumdienst und auch der Stadt- und Kreisarchäologie begleitet. Hintergrund ist die Lage der Baustelle auf historischem Grund. „Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Archäologen dort fündig werden und der Zeitplan etwas durcheinandergerät“, begründet Hörmeyer den in einer Pressemitteilung vorerst grob umrissenen Zeitplan.

Rücksichtnahme auf Außengastronomie

Die Arbeiten beginnen schon in der kommenden Woche an der Katharinenkirche und vor allem entlang der Osterberger Reihe am Koggenspielplatz . „Wenn dort im Frühjahr die Außengastronomie öffnet, sind wir an diesem Teilstück mit den Arbeiten schon fertig“, sagt Hörmeyer.

Ursprünglich sollte das Vorhaben bereits im vergangenen Jahr stattfinden. Damals wurden die Arbeiten jedoch auf das Jahr 2016 verlegt .


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