12.02.2016, 17:20 Uhr

Engagement für Spracherwerb VW Osnabrück unterstützt Flüchtlingsarbeit


Osnabrück. Gleich in mehrfacher Hinsicht unterstützt Volkswagen Osnabrück eigenen Angaben zufolge die Flüchtlingsarbeit in Osnabrück. So wurden jetzt Schulungsräume zum Spracherwerb in einem VW-Gebäude eröffnet, der Konzern stellt zudem Unterrichtsmaterialien bereit.

Geschäftsführung und Betriebsrat von Volkswagen Osnabrück haben am Freitag zusammen mit dem niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius Schulungsräume in einem Gebäude des Unternehmens eröffnet, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Räume sollen Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt werden, um Flüchtlingen dort Sprachunterricht zu ermöglichen. Das Unternehmen übergab zudem Unterrichtsmaterial im Wert von 10.000 Euro an den Fachdienst Integration der Stadt Osnabrück, der auch die Belegung der Räume koordiniert.

Der Katholische Verein für soziale Dienste (SKM) erhielt darüber hinaus eine Mitarbeiterspende in Höhe von 3000 Euro für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge. Die Spende stammt vor allem aus dem Verleih von Oldtimern an Mitarbeiter von Volkswagen Osnabrück. Darüber hinaus wurde ein Volkswagen Crafter als Leihgabe von Volkswagen an das Flüchtlingshaus der Diakonie Osnabrück Stadt und Land übergeben. Mit dem Fahrzeug sollen Flüchtlinge beispielsweise zu Behördengängen, Arztbesuchen und zum Sprachunterricht befördert werden.

Sprache als Schlüssel für Integration

„Sprache ist der Schlüssel für Integration, ohne dieses Handwerkszeug können die wichtigen ersten Schritte in ein neues Leben hier in Deutschland nicht gelingen. Darum setzt die Unterstützung von Volkswagen Osnabrück genau da an, wo sie am dringendsten benötigt wird. Ich freue mich, dass ich die neuen Schulungsräume hier in Osnabrück heute einweihen durfte“, wird Pistorius in der Pressemitteilung zitiert. (Weiterlesen: Kameratraining für Flüchtlinge)

Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen

Wilfried Krüger, Geschäftsführer Personal und Organisation der Volkswagen Osnabrück GmbH, sagte: „Für Volkswagen und seine Beschäftigten gehört die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung zum Kern der Unternehmenskultur. Deshalb ist es auch für uns bei Volkswagen Osnabrück selbstverständlich, bei der Nothilfe und Integration von Flüchtlingen einen Beitrag zu leisten.“ (Weiterlesen: Mehr zum Thema Flüchtlinge lesen Sie im NOZ-Themenportal.)

Integration als Aufgabe

Gerhard Schrader, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender von Volkswagen Osnabrück, fügte hinzu: „Die Not der Flüchtlinge, die in diesen Monaten nach Europa und nach Deutschland kommen, ist groß. Ihre Aufnahme und Integration ist eine immense gemeinschaftliche Aufgabe, an der sich Volkswagen Osnabrück und unsere Kollegen mit Engagement und Überzeugung beteiligen.“


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