27.02.2015, 17:08 Uhr

„Osnabrück schreibt“ im Selbstversuch Dieses Diktat lässt sogar Lehrer in die Falle tappen


Osnabrück. Verdammt noch mal, heißt es „herumkrakeelen“ oder „herumkrakelen“? Das ist noch eine der einfachsten Fragen, denen ich mich beim großen Diktatwettbewerb „Osnabrück schreibt!“ der Friedel-&-Gisela-Bohnenkamp-Stiftung stelle. Als einer von 70 Teilnehmern versuche ich in der Kunsthalle Dominikanerkirche den Zweifelsfällen und Fallstricken zu entgehen, mit denen die Duden-Redaktion uns einfangen will. Doch es gibt kein Entkommen. Am Ende habe ich 15 Fehler.

„Ein Diktat zu schreiben ist nicht die coolste Sache der Welt“, sagt Michael Prior, der Geschäftsführer der Bohnenkamp-Stiftung, und ich muss an die Kurznachrichten denken, die meine Kinder mir jeden Tag aufs Handy schicken. Groß- und Kleinschreibung nach dem Zufallsprinzip, Tippfehler in jedem zweiten Wort, spontane Abkürzeritis und nicht einmal der Versuch, zwischen „das“ und „dass“ zu unterscheiden. Und was macht der Papa, um dem Verfall der Rechtschreibung etwas entgegenzusetzen? Schreibt jede SMS auf Punkt und Komma genau, korrigiert Fehler, die sich über die kleine Tastatur eingeschlichen haben und kontrolliert vor dem Absenden noch einmal jedes Wort. Ob meine heldenhafte Mission überhaupt wahrgenommen wird?

Ich bin nicht allein und schon gar nicht der Älteste, der den Kampf aufnimmt. Zum Diktatwettbewerb in der Dominikanerkirche haben sich auch die Cousinen Sarrah (11) und Safia (9) angemeldet. Sie finden Diktatschreiben sogar cool. „Ich habe meist null Fehler“, strahlt Sarrah, und verrät, dass ihr Papa aus Tunesien stammt, ebenso wie der Papa von Safia.

Null Fehler – in diesem Diktat wird es das nicht geben , nicht einmal bei den Lehrern. Der Text, den die Germanistikprofessorin Christina Noack unter Verschluss hält, strotzt nur so von grammatikalischen Hinterhältigkeiten. Michael Prior hat schon in seinen Begrüßungsworten eingeräumt, dass er es versucht hat und auf 19 Fehler gekommen ist. Ausgebrütet wurde der Text von der Redaktion des Dudenverlags in Mannheim. Und weil das Diktat zeitgleich in Osnabrück, Hamburg und Frankfurt geschrieben wird, haben die Verfasser für jede Stadt ein paar voneinander abweichende regionale Bezüge eingebaut.

Es geht los. Jeder Teilnehmer hält ein Klemmbrett mit liniertem Papier auf den Knien, es herrscht Handy-Verbot, und Spickzettel sind natürlich auch tabu. Christina Noack diktiert, und schon im ersten Satz stöhnen einige Prüflinge auf. „Wo vorzeiten sonntagvormittags Gläubige herbeiströmten...“ Sonntagvormittags? Groß oder klein, zusammen oder getrennt? Wir hören und schreiben, dass Heerscharen Kunstinteressierter zusammenkommen, um mit Geistesverwandten zu warten. Worauf? Auf das Eingelassenwerden, und da stellt sich schon wieder dieselbe Frage. Ich entscheide mich für Großschreibung, aber mit Bindestrich. Mein erster Fehler, wie ich später erfahre.

Als Zeitungsredakteur kann ich zwar ein Wort wie „Koryphäe“ oder „Galionsfigur“ unfallfrei buchstabieren, aber ich tue mich schwer mit einem Begriff wie dem „äußerst staunenerregend Ausgestellten“, dem ich eine Kopplung andichte, die gegen die Dudenregel verstößt. Die Begründung lese ich später: Wenn Nomen und Partizipien, die in der Regel getrennt oder zusammengeschrieben werden, „als Ganzes erweitert oder gesteigert“ eine neue Dimension bilden, müssen sie zusammengeschrieben werden. Aha, denke ich, das ist ja äußerst staunenerregend. Und weil mich das Nachdenken über diese Klippe, die ich als Zeitungsredakteur stets elegant zu umschiffen versuche, so irritiert, unterläuft mir noch im selben Satz ein Fehler, den mir schon mein Grundschullehrer nicht verziehen hätte: Widerhall mit „ie“! Wie konnte das passieren? Es hallt nicht wieder, sondern gegen.

So reiht sich Fehler an Fehler, und am Ende lässt Christina Noack uns selber unsere Unvollkommenheiten korrigieren, mit einem Stift in anderer Farbe. Die Nachkontrolle übernimmt eine Jury. 15 Fehler sind es bei mir, was werden meine Kollegen sagen? Neben mir sitzt Sylke Ditting, eine Mutter, die mit acht Fehlern ausgekommen ist. „Streberin!“, rufe ich ihr zu, dabei gilt ihr meine ganze Bewunderung. Und ich lasse mir von ihr erklären, wie sie diese Stufe der Rechtschreibperfektion erklommen hat. Sie lese viel – Bücher und Zeitungen, erklärt sie, und fügt hinzu: „Alles, was man schreibt, ist eine Visitenkarte.“ Das versuche sie auch ihrer 14-jährigen Tochter zu vermitteln – zum Beispiel, wenn sie eine Geburtstagskarte schreibe.

Mit ihren acht Fehlern ist meine Nachbarin Sylke Ditting die Gewinnerin in der Elternwertung. Der beste Lehrer, Thomas Allewelt vom Gymnasium „In der Wüste“, hat auch nur einen Fehler weniger. Die Schülerwertung gewinnt Anton Stratmann mit 14 Fehlern, und der Publikumspreis geht an Gabriele Prell-Grossarth (12 Fehler). Alle vier haben sich damit für das bundesweite Finale qualifiziert, das am 5. Mai in Frankfurt stattfindet.

Kaum zu glauben: Mit meinen 15 Fehlern ist für mich ein dritter Preis in der Elterngruppe abgefallen. Da kann ich ja doch noch erhobenen Hauptes vor meine Kollegen treten. Ach ja, und „herumkrakeelen“ schreibt man mit drei e!

Hier ist das Diktat von „Osnabrück schreibt!“

Was für ein Fest!

Wo vorzeiten sonntagvormittags1 Gläubige2 herbeiströmten3, sind nunmehr4 bereits um Viertel5 vor zehn6 Heerscharen Kunstinteressierter7 zusammengekommen8, um mit Geistesverwandten9 auf das Eingelassenwerden zu warten. Schon seit dem frühen Morgen10 haben sich etliche11 vor der Kunsthalle bereitgefunden12, um, ohne zu quengeln oder herumzukrakeelen13, beharrlich Schlange zu stehen14. Diese Koryphäen15 sind nämlich willens16, auch langes Warten17 zu tolerieren. Hier gibt es das Sowohl-als-auch18 – für diejenigen19, die etwas Außergewöhnliches20 zum Betrachten21 favorisieren, wie auch für ebenjene22, die Authentisch-Historisches23 wertzuschätzen24 wissen. Ob Konterfeis tonangebender, namhafter25 Charakterköpfe von anno dazumal26 oder noch ehrfurchtgebietendere27 Arrangements wegweisender28 Galionsfiguren29 der Avantgarde: Zur Schau gestellt wird nur das Original, niemals ein Duplikat30 oder gar eine Attrappe31. So verblüfft es kaum, dass32 das33 äußerst staunenerregend34 Ausgestellte35 bei Jung und Alt36 sowie in Feuilletons von nah und fern37 großen Widerhall38 findet. Wer wider Erwarten39 beim Einlass leer ausgeht, ist herzlich willkommen40, beizeiten einen neuen Termin zu avisieren und eine Führung im Voraus41 zu reservieren. Aber auch des Abends42 kann ein jeder43 wiederkehren44, um, mit solarbetriebenen Leuchten mit der Kapazität von einem Farad45 präpariert, sein eigenes Lichtspektakel46 zu genießen. Das sich im reinweißen47 Gewand präsentierende48 gotische49 Gemäuer bietet eben eine alles außer gewöhnliche Atmosphäre50, gepaart mit größtes Aufsehen erregendem51 Renommee52.

Glossar

1 Die Verbindung von Wochentag und Tageszeitangabe wird meist zusammengeschrieben. Bei vom Wochentag abgeleiteten Adverb gilt jedoch Getrenntschreibung: sonntags vormittags.

2 Als Substantiv gebrauchte Wortarten schreibt man groß.

3 Partikeln (meist Präpositionen und Adverbien; hier: Adverb) und Verben werden zusammengeschrieben, wenn die Partikel stärker betont ist als das Verb. Zwischen Partikel und Verb dürfen dann keine anderen Wörter stehen.

4 Das Adverb „nunmehr“ (= „jetzt, mittlerweile“) wird zusammengeschrieben.

5 Bruchzahlen schreibt man klein und getrennt, wenn sie als Attribut gebraucht werden → Der Fahrer lud in drei viertel Stunden nur vier fünftel Zentner Kartoffeln ab. Groß schreibt man die Bruchzahl, wenn sie als Substantiv gebraucht wird → Die Kinder tranken drei Viertel der Milch. Zusammen schreibt man dann, wenn die Bruchzahl zum Erstglied allgemein gebräuchlicher fester Maßbezeichnungen geworden ist → Es dauerte eine Viertelstunde / eine Dreiviertelstunde. In Uhrzeitangaben unmittelbar vor Kardinalzahlen wird kleingeschrieben → um viertel fünf. Aber: um [ein] Viertel vor zehn.

6 Uhrzeiten werden kleingeschrieben.

7 Siehe Anmerkung 2.

8 Bei der Verbindung von Adverbien wie „zusammen“ mit einem Verb zeigt die Hauptbetonung des Adverbs in der Regel Zusammenschreibung an.

9 Die Schreibung mit „dt“ ergibt sich aus der sprachgeschichtlichen Verwandtschaft mit „wenden“, das in bestimmten Bedeutungen stark gebeugt wird (wandte, gewandt).

10 Tageszeiten werden nach einem Artikel, einer Präposition oder nach „heute“, „(vor)gestern“, „(über)morgen“ großgeschrieben.

11 Pronomen, auch wenn sie als Stellvertreter von Substantiven verwendet werden, werden kleingeschrieben.

12 Entsteht bei der Verbindung von Adjektiv und Verb eine neue Gesamtbedeutung (hier: „zum Ausdruck bringen, dass man zu etwas bereit, entschlossen ist“), schreibt man zusammen.

13 Die Herkunft des Verbs „krakeelen“ / des Substantivs „Krakeelerei“ (= „laut schreien [um Streit anzufangen]; lautstark schimpfen; sich lautstark streiten“) ist nicht gesichert. Wahrscheinlich ist die Herkunft des Substantivs „Krakeel“ im niederdeutsch-niederländischen Sprachraum zu suchen, wo es bereits im 15. Jh. bezeugt ist. Man kann darin eine Streckform von westflämisch kreel (= „Lärm“) sehen, das auf mittelfranzösisch / französisch querelle (= „Streit“) beruht. Somit ist es indirekt auch mit den „Querelen“ verwandt.

14 Die meisten Verbindungen aus Substantiv und Verb werden getrennt geschrieben; Ausnahmen bilden beispielsweise „eislaufen“, „kopfstehen“, „teilhaben“ oder „wundernehmen“.

15 Das Wort mit der Bedeutung „herausragender Experte“ geht auf das Griechische zurück, wo es „Anführer“ oder „Chorführer“ bedeutet.

16 Aus Substantiven entstandene Wörter anderer Wortarten werden kleingeschrieben; weitere Beispiele sind: „abends“, „sonntags“, „anfangs“, „teils“, „rechtens“.

17 Siehe Anmerkung 2.

18 Bei mehrteiligen substantivierten Konjunktionen mit Bindestrich schreibt man nur das erste Wort groß.

19 Das Demonstrativpronomen „derjenige, diejenige, dasjenige“ wird immer zusammen-und kleingeschrieben.

20 Siehe Anmerkung 2.

21 Siehe Anmerkung 2.

22 Das Demonstrativpronomen „ebenjene“ (= „genau jene“) wird immer zusammen-und kleingeschrieben.

23 In unübersichtlichen oder sonst schlecht lesbaren Zusammensetzungen aus gleichrangigen Adjektiven wird ein Bindestrich gesetzt. Es steht aber kein Bindestrich, wenn das erste Adjektiv nur die Bedeutung des zweiten Adjektivs näher bestimmt → z. B. „lauwarm“. Da es sich um eine Substantivierung handelt, wird die Zusammenbildung großgeschrieben.

24 Das Verb „wertschätzen“ (= „respektieren, hochhalten“) kann als feste oder unfeste Verbindung verwendet werden: „Ich wertschätze das“ oder „Ich schätze das wert“. Beim Infinitiv mit „zu“ lautet die richtige Form: „Er wusste es wertzuschätzen.“ Hier gilt die Zusammenschreibung.

25 Das Adjektiv leitet sich nicht von „nehmen“, sondern von „Name“ her. Ursprüngliche Bedeutung: „einen Namen habend, benennbar sein“; heute wird es meist im Sinne von „nennenswert, beachtlich“ gebraucht.

26 Veraltend, oft scherzhaft altertümelnd für „damals, in oder aus jener [längst] vergangenen Zeit“.

27 Nomen und Partizipien können in der Regel getrennt oder zusammengeschrieben werden. Aber sie werden zusammengeschrieben, wenn die Verbindung als Ganzes erweitert oder gesteigert wird → „Der Anblick war sehr / äußerst ehrfurchtgebietend.“; „ein noch ehrfurchtgebietenderer Anblick“. Wenn nur das erste Element der Verbindung erweitert oder gesteigert wird, schreibt man getrennt → „ein noch größere Ehrfurcht gebietender Anblick“.

28 Zusammensetzungen mit einem Substantiv als erstem Bestandteil sind oft Verkürzungen von Wortgruppen. Es wird dabei ein Artikel oder eine Präposition eingespart: „wegweisend“ = „den Weg weisend“.

29 Das „Galion“ (der kunstvoll geschnitzte Vorbau am Bug eines Schiffes) kam als Wort über das Französische und das Niederländische aus dem Spanischen zu uns. In allen diesen Sprachen hatte es nur ein „l“, und dabei ist es auch im Deutschen geblieben.

30 Im Gegensatz zur „Dublette“ (frz. doublet) wird das „Duplikat“ mit „p“ und nicht mit „b“ geschrieben; lat. duplicare (= „duplizieren“).

31 Das Fremdwort „Attrappe“ (= „Nachbildung; Täuschung“) ist der französischen Sprache entlehnt und leitet sich von attraper (= „fangen; anführen, täuschen, foppen“) ab, das wiederum von trappe (= „Falle; Schlinge“) kommt.

32 „Dass“ ist ein Bindewort und lässt sich durch kein anderes gleichbedeutendes Wort ersetzen. Es leitet einen Nebensatz ein.

33 Ist „das“ ein Artikel oder lässt es sich durch „dieses“, „jenes“, „welches“ oder „dies“ ersetzen, schreibt man es mit einem einfachen „s“.

34 Nomen und Partizipien können in der Regel getrennt oder zusammengeschrieben werden. Aber sie werden zusammengeschrieben, wenn die Verbindung als Ganzes erweitert oder gesteigert wird → „äußerst staunenerregend“. Wenn nur das erste Element der Verbindung erweitert oder gesteigert wird, schreibt man getrennt → „großes Staunen erregend“.

35 Siehe Anmerkung 2.

36 Ungebeugte Adjektive in Paarformeln, die mehrere Personen gemeinsam bezeichnen, werden großgeschrieben.

37 In festen adverbialen Wendungen aus Präposition und artikellosem, nicht dekliniertem Adjektiv gilt die Kleinschreibung. Weitere Beispiele: „von klein auf“, „in bar“.

38 „Wieder“ wird im Sinne von „noch einmal, ein weiteres Mal, erneut“ benutzt. „Wider“ hingegen wird im Sinne von „gegen, dagegen, entgegen, contra“ benutzt.

39 = „ganz im Gegensatz zu allen Erwartungen; anders, als zu erwarten war“. Siehe auch Anmerkung 38.

40 Das Adjektiv „willkommen“ wird kleingeschrieben: „jemand ist willkommen; [seid] herzlich willkommen!“. Das Substantiv hingegen wird großgeschrieben: „Man bereitete ihm ein herzliches Willkommen.“

41 Siehe Anmerkung 2.

42 Aus Substantiven entstandene Wörter anderer Wortarten werden kleingeschrieben („abends“, „sonntags“, „anfangs“, „teils“, „willens“, ...), hier zeigt der Artikel „des“ jedoch, dass es sich eindeutig um das Substantiv „Abend“ handelt. Ebenso: „eines Abends, jenes Morgens, des letzten Sonntags ...“.

43 Siehe Anmerkung 11.

44 Partikeln (meist Präpositionen und Adverbien) und Verben werden zusammengeschrieben, wenn die Partikel stärker betont ist als das Verb. Zwischen Partikel und Verb können keine anderen Wörter stehen. Vergleiche auch hier den Bedeutungsunterschied: „Sie werden immer wiederkehren (= „zurückkommen“) / „Die Stadtreinigung muss wieder (= „erneut“) kehren.“

45 „Farad“ ist die internationale Einheit für elektrische Kapazität. Sie wurde nach Michael Faraday benannt.

46 Das Nomen für eine große, viele Besucher anlockende Veranstaltung stammt vom lateinischen spectaculum. Der lat. Bedeutung folgend, steht „Spektakel“ zunächst für „Schauspiel, theatralische Aufführung, Schaustellung“, aber auch für „Schrecken, Trauer oder Mitleid erregende Szenen“ sowie für „bewegte, lärmende Volksszenen“.

47 Verbindungen mit Adjektiv als zweitem Bestandteil werden zusammengeschrieben, wenn der erste Bestandteil ein gleichrangiges Adjektiv ist oder wenn er den zweiten Bestandteil in der Bedeutung verstärkt oder abschwächt.

48 In „präsentieren“ steckt die lateinische Vorsilbe „prae-“, die im Deutschen generell in den integrierten Wörtern zu „prä-“ geworden ist.

49 Das Adjektiv „gotisch“ bezeichnet zum einen den Baustil der Gotik, zum anderen kann es auf den germanischen Volksstamm der Goten bezogen werden. Obgleich es im 18. Jh. aus dem gleichbedeutenden franz. gothique bzw. dem engl. gothic entlehnt wurde, schreibt es sich im Deutschen ohne „h“. Die Falschschreibung gothisch scheint insbesondere auf der häufigen Verwendung des engl. gothic zur Bezeichnung eines bestimmten Stils in Literatur, Popmusik und Jugendkultur zu beruhen.

50 Das Fremdwort „Atmosphäre“ kommt aus dem Griechischen und leitet sich ab von atmós (= „Dunst“) und sphaira (= „Himmelskugel, Erdkugel“), daher wird es mit einfachem „t“ ohne „h“ geschrieben.

51 Siehe Anmerkungen 27 und 34.

52 Das Wort hat im Französischen einen Accent aigu auf dem vorletzten „e“, der aber im Zuge der Eindeutschung schon im 19. Jahrhundert verloren ging.


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