03.04.2012, 15:16 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Goldstraße: Fläche entwickeln Parkplatz an der Kommenderiestraße soll bald bebaut werden

Hier darf weiter geparkt werden. Foto: Archiv/Michael HehmannHier darf weiter geparkt werden. Foto: Archiv/Michael Hehmann

Osnabrück. Zurück auf null: Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht Lüneburg hatte den Bebauungsplan für den Bereich zwischen Johannisstraße und Kommenderiestraße sowie Goldstraße und Johannistorwall kassiert. Nun möchte die Stadt Osnabrück in einem ersten Schritt die Fläche des derzeitigen Parkplatzes an der Kommenderiestraße neu überplanen.

Die Verwaltung beschränkt sich derzeit auf die Parkplatzfläche, da der Bereich zum Sanierungsgebiet Rosenplatz gehört und daher Fördermittel beantragt werden können, berichtet Stadtrat Wolfgang Griesert in einem Gespräch. In einem weiteren Schritt solle dann allerdings auch die ursprünglich angedachte Fläche neu entwickelt werden, ergänzt Fachdienstleiter Holger Clodius.

Notwendig wurde die Planänderung, weil das Oberverwaltungsgericht Lüneburg den vorherigen Bebauungsplan für nichtig erklärt hatte. Hintergrund waren Klagen von Grundstückseigentümern, die ihre Flächen baulich stärker nutzen wollten. Das Gericht war schließlich zu dem Ergebnis gekommen, dass öffentliche und private Belange neu abgewogen werden müssten.

Nun soll in einem ersten Schritt der Kernbereich an der Kommenderiestraße neu geplant werden. Denn nach dem Urteil des Gerichts ist wieder der alte Bebauungsplan rechtswirksam, der hier eine Stellplatzanlage vorsieht.

Dieses Grundstück ist mittlerweile von der Osnabrücker Parkstätten Betriebsgesellschaft an einen Bauträger verkauft worden. Die Stadt habe sich zum Ziel gesetzt, dass hier eine Wohnbebauung im Mittelpunkt stehen müsse, sagt Holger Clodius.

Interessierte können sich noch bis zum 13. April über die Planungsziele (Bebauungsplan Nr. 597 „Östlich Kommenderiestraße) im Fachbereich Städtebau (Dominikanerkloster, Hasemauer 1) oder im Internet unter www.osnabrueck.de informieren.


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