22.10.2010, 19:16 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Abschluss der Fachfortbildung ambulante psychiatrische Pflege Hilfe in den eigenen vier Wänden

Die Absolventen: Andrea Degenhardt, Andrea Schroth, Jutta Gediga-Feldhaus, Sabine Tiemeyer, Birgit Frenzel, Dirk Jakoblinnert, Katharina Bernhold, Marie Müller, Melanie Schulte, Susann Bernhold und Kursleiter Ralf Brüggemann (von links). Auf dem Bild fehlen Marion Otte, Holger Kohrt und Tim Vogt. Foto: AmeosDie Absolventen: Andrea Degenhardt, Andrea Schroth, Jutta Gediga-Feldhaus, Sabine Tiemeyer, Birgit Frenzel, Dirk Jakoblinnert, Katharina Bernhold, Marie Müller, Melanie Schulte, Susann Bernhold und Kursleiter Ralf Brüggemann (von links). Auf dem Bild fehlen Marion Otte, Holger Kohrt und Tim Vogt. Foto: Ameos

Osnabrück. Damit psychisch kranke Menschen ein eigenständiges Leben in ihrem gewohnten Umfeld führen können, gibt es die ambulante psychiatrische Pflege. Seit 2005 wird sie von den Krankenkassen bezahlt.

Zu den Aufgaben gehört es unter anderem, mit dem Patienten eine professionelle, tragfähige Beziehung aufzubauen, ihm bei der Bewältigung des Alltags, etwa bei Einkaufen, Kochen und Körperpflege, zu helfen, eine stützende Tagesstruktur zu schaffen, Krisensituationen zu erkennen und frühzeitig zu intervenieren und die Angehörigen und das soziale Umfeld aktiv einzubeziehen, zu beraten und zu unterstützen.

Das Ameos Klinikum Osnabrück bietet eine entsprechende Fachfortbildung an und qualifiziert examinierte Pflegepersonen in 205 Unterrichtstunden für die Mitwirkung bei der ambulanten Behandlung von psychisch kranken Menschen. In diesem Jahr waren es 13 Teilnehmer. Bei der Zertifikatsvergabe hob Krankenhausdirektor Günter Laaken die Bedeutung der Zusammenarbeit verschiedener Anbieter von Hilfen für die Behandlung psychisch Kranker in der Region hervor: „Nur durch enge und vertrauensvolle Kooperationen ist die professionelle Gewährleistung dieser Hilfsangebote möglich.“

Kursleiter Ralf Brüggemann unterstrich besonders die Leistungen der Teilnehmer: „In den Facharbeiten über psychiatriespezifische Themen zeigt sich das immense Fachwissen, dass die Kolleginnen und Kollegen mitgebracht und während der Fortbildung weiterentwickelt haben.“


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