09.01.2013, 16:21 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Er brauchte das Geld Schweighöfer sagt Ja zum Product-Placement – auch in seinem „Schlussmacher“

Er braucht das Geld: Matthias Schweighöfer steht zum Product-Placement in seinem „Schlussmacher“. Foto: FoxfilmsEr braucht das Geld: Matthias Schweighöfer steht zum Product-Placement in seinem „Schlussmacher“. Foto: Foxfilms

Osnabrück. Red-Bull-Büchsen, „Pick-up“-Kekse, Friendscout-Plakate und lauter nagelneue Mercedes-Karossen: Matthias Schweighöfers neue Komödie „Schlussmacher“ strotzt vor Product-Placement. Im Interview erklärt Schweighöfer, warum er sich darauf einlässt.

„Wer eine Firma gründet, muss Rechnungen bezahlen“, sagt der 31-jährige Schauspieler, Regisseur und Produzent im Interview mit unserer Zeitung. „Das sind die Spielregeln.“ Wie wichtig Geld ist, erfährt Schweighöfer seit der Gründung seiner Produktionsfirma Pantaleon Films am eigenen Portemonnaie. Um die Kosten seiner neuen Komödie „Schlussmacher“ – laut Schweighöfer waren es „fast fünf Millionen Euro“ – einzuspielen, nimmt er auch offensives Product-Placement in Kauf. „Es stimmt natürlich, dass Bahlsen unser Product-Placement-Partner war“, erklärt der Regisseur die vielen Keksriegel in seinem Film. „Ein Super-Deal, weil wir auch weiterhin zusammenarbeiten – in einem Spot, der sowohl die Kekse als auch unseren Film bewirbt.“

Viel Asche für Autos

Noch wichtiger sei ihm die Kooperation mit einem Autobauer gewesen: „Mercedes ist seit vier Jahren mein Partner. Sie glauben gar nicht, wie viel Asche beim Film für Autos draufgeht: Das geht los, wenn die Schauspieler zum Set abgeholt werden. Alles steht und fällt mit Sprintern, Trucks und Limousinen. Mit einem Autohersteller zusammenzuarbeiten ist hilfreich. Für den Stunt passte es gut, dass gerade die neue A-Klasse rauskam. Damals waren weltweit nur vier auf der Straße, und wir hatten zwei davon. Wir hatten Glück. Dass ein Auto zum Film entsteht, gibt es nur ganz selten mal bei Bond-Filmen.“

Finger weg von Raubkopien

Keinen Spaß versteht Schweighöfer bei Raubkopien. Deshalb zahlt er oft spektakuläre Rechnungen in Videotheken: „Filme leihe ich mir, und ich darf gar nicht sagen, wie viel Schulden ich in der Videothek mache. Zurück bringe ich die erst, wenn meine Assistentin mich erinnert. Ich habe in der Videothek schon 130-Euro-Rechnungen bezahlt“, Solche Pannen sind ihm lieber als illegale Downloads: „Ich habe keine einzige Raubkopie auf der Festplatte und auch sonst nirgendwo“, so Schweighöfer. „Ich habe an die 8000 Songs, die alle gekauft sind, auch weil viele meiner Freunde Bands haben.“

Wie rechtfertigt Schweighöfer die Fäkalwitze in seinem Film? Lesen Sie es im Wortlaut des Interviews.

Hier steht eine Bildergalerie zum „Schlussmacher“

Hier geht‘s zum Schlussmacher-Trailer.


0 Kommentare