03.05.2013, 20:50 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Lüstringen darf vom Aufstieg träumen Auch Türkgücü hofft - Aus für QSC - Laer chancenlos - Viktoria fehlt noch ein Punkt

<em>Treffer:</em> QSC-Torwart Till Puncak ist ohne ChanceFoto: KemmeTreffer: QSC-Torwart Till Puncak ist ohne ChanceFoto: Kemme

Osnabrück. In der Fußball-Bezirksliga gewann Spitzenreiter SC Lüstringen gegen den Quakenbrücker SC mit 7:0 und untermauerte damit eindrucksvoll seine Titelambitionen. Auch Verfolger SC Türkgücü bleibt mit dem 3:0-Sieg über TV Bohmte in der Erfolgsspur. Viktoria GMHütte feierte einen wichtigen 3:2-Erfolg beim FC SW Kalkriese und sammelte damit weitere „Big Points“ im Abstiegskampf.

Ein munteres Scheibenschießen sahen die Zuschauer ab der 70. Minute in Lüstringen, wo der heimische SC den seit gestern endgültig abgestiegenen Quakenbrücker SC mit 7:0 vom Platz fegte. Der zweite Treffer von Sergej Maljutin zum zwischenzeitlichen 3:0 brach endgültig den Widerstand der bis dato tapfer kämpfenden Nordkreisler. Die Osnabrücker verteidigten mit dem vierten Heimsieg in Folge erfolgreich die Spitzenposition und können weiter vom Aufstieg träumen.

Diesen Traum hat auch der SC Türkgücü noch nicht ausgeträumt: 3:0 besiegte die „Multi-Kulti-Truppe“ von Trainer Ricardo Manzei die zuletzt formstarken Bohmter. Dabei sah es nach 35 Minuten nicht unbedingt nach einem „Dreier“ für den neuen Tabellenzweiten aus, als Selahattin Ekicibil wegen groben Foulspiels die rote Karte kassierte. Doch in Unterzahl war Türkgücü bissiger und zielstrebiger, während die Gäste immer passiver agierten. „Nach der Pause haben wir tollen Fußball gespielt“, freute sich Manzei über die Leistungsexplosion seiner Truppe im zweiten Durchgang.

Viktoria GMHütte gewann beim heimstarken FC Kalkriese verdient 3:2 und braucht nur noch einen Zähler aus den verbleibenden drei Partien für den sicheren Klassenerhalt. Die Viktoria profitierte beim dritten Sieg in Serie von einem Traumstart. Bereits nach wenigen Sekunden erzielte Mike Eger den Führungstreffer, der den Gästen viel Sicherheit gab. Als Gökhan Selvi zwanzig Minuten vor dem Ende auf 2:0 erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen.

Keine Chance hatte das abgeschlagene Schlusslicht SV Bad Laer bei der 0:4-Schlappe gegen den TuS Bersenbrück.


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