18.12.2010, 18:29 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Alle Meldungen bis Samstagabend Zum Nachlesen: Unser Liveticker zum Winterchaos in der Region


Osnabrück/Emsland. Das Winterwetter hat die Region Osnabrück und Emsland in den vergangenen Tagen in Atem gehalten. Unsere Zeitung hat versucht, Sie mit einem Liveticker auf dem Laufenden zu halten. Für eine bessere Übersicht bieten wir Ihnen das Ticker-Archiv der vergangenen Woche bis zum gestrigen Samstag.

SAMSTAG, 18. Dezember 2010

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23.45 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst rechnet am Wochenende in Niedersachsen mit Dauerfrost um minus fünf Grad Celsius. Laut den Vorhersagen der Meteorologen sinken die Temperaturen am Samstag auf minus 8 bis minus 15 Grad. Trotzdem: Es könnte ein guter Tag zum Rodeln werden. Fahren Sie vorsichtig - auf dem Schlitten und mit dem Auto! 

22.39 Uhr: Die Lage hat sich wieder entspannt, im Busverkehr gibt es aber weiterhin Verspätungen. Zur Erinnerung: Der "Nachtschwärmer" in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist abgesagt, der N67 verkehrt nicht.

21.30 Uhr: Die Straßen in und um Osnabrück sind teilweise extrem glatt. Die Busse der Stadtwerke fahren derzeit Rulle und Nonnenpfad nicht mehr an. Es kommt zu Verspätungen, Tendenz steigend. Der gute Teil der Nachricht: Derzeit schneit es nicht, die Streudienste sind unterwegs.

20.02 Uhr: Der Haster Berg in Osnabrück macht dem Verkehr schon wieder Schwierigkeiten. Meldungen über Unfälle mit Blechschäden auf der Autobahn hat die Polizei bislang nicht bestätigt.

19.27 Uhr:  Schlechte Nachrichten für die Verkehrsteilnehmer, gute für alle Leute, die am Wochenende rodeln wollen. Die Einzelmeldungen über Schneefall haben sich zumindest in der Osnabrücker Innenstadt zu einem soliden Schneeschauer verdichtet...

18.53 Uhr: Pech für alle Nachtschwärmer, die an diesem Wochenende auf den gleichnamigen Bus gebaut haben: "Witterungsbedingt" fährt der  "Nachtschwärmer" nicht vom 18. auf den 19. Dezember, meldet  die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück Nord.

17.28 Uhr: Zeit für einen Ausblick auf den Abend und das Wochenende: Die Verkehrsteilnehmer haben sich offenbar an das Winterwetter ein wenig gewöhnt, in ganz Niedersachsen und Bremen gab es heute nur wenige Unfälle. Meteorologen warnen allerdings vor weiteren starken Schneefällen in der Nacht. „Bis zum Morgen kommen voraussichtlich noch einmal bis zu acht Zentimeter Neuschnee hinzu“, hieß es beim Deutschen Wetterdienst. Auch die Polizeidirektionen im Land stellen sich darauf ein, dass sich die Verkehrssituation während der Nacht verschärfen könnte. „Noch fahren die Leute langsam und vorsichtig“, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei am Donnerstagabend. Wenn der Verkehr in der Nacht abnehme und die Fahrer wieder Gas gäben, könne es zu Behinderungen kommen.

15.30 Uhr: Der Regionalverkehr Münsterland, der auch das Tecklenburger Land bedient, meldet: Alle Linien werden bedient, Verspätungen bis zu 10 bis 15 Minuten sind einzuplanen.

14.11 Uhr: Der Kollege Blumberg berichtet eine interessante Geschichte, die er in einem Fahrradladen erfahren hat: Demnach gibt es in ganz Deutschland im Moment keine Winterreifen mehr - für Fahrräder. Diese Spezialreifen für Drahtesel werden per Hand in Japan hergestellt - die Produktion ist so überlastet, dass deutsche Fahrradhändler im Moment nicht mehr nachbestellen können. "Perspektive: Mitte Januar", hat ein Fahrradhändler dem Kollegen erzählt. Wir gehen der Geschichte mal nach. Nachtrag: Unter diesem Artikel hat Andre H. von 2rad Kluger in Osnabrück die Lage bestätigt - allerdings sei das im letzten Jahr auch schon so gewesen

13.38 Uhr: Ein Blick auf die Website der Bahn verrät, dass am Hauptbahnhof Osnabrück vor allem der Fernverkehr Probleme hat und es wegen Weichenstörungen oder anderer wetterbedingter Ausfälle zu teilweise deutlichen Verspätungen kommt.

13.34 Uhr: Zur Mittagspause können wir eine erste Bilanz des heutigen Tages ziehen: Es mehren sich die Meldungen kleinerer Unfälle - in Ostercappeln-Schwagstorf überschlug sich zum Beispiele ein Pkw, nach dem er auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern gekommen. Ein Insasse wurde leicht verletzt. Auf den Autobahnen sorgen vor allem die "Brummis" für Probleme - aber ansonsten ist es vergleichsweise ruhig.

11.54 Uhr: Geduldig müssen heute Autofahrer auf der Autobahn A 30 zwischen Rheine Nord und Salzbergen sein. Ein Lastwagenfahrer hatte am Donnerstagabend auf eisglatter Straße langsam fahrende Autofahrer überholen wollen und war ins Schleuder geraten. Der 28-Jährige verletzte sich dabei schwer. Der Sattelzug blockierte die Fahrbahn, so dass zunächst die Autobahn halbseitig und ab 10.15 Uhr für die Bergung des Fahrzeugs komplett gesperrt werden musste. Es gibt mehrere Kilometer Stau.

11:51 Uhr: Gerade berichtet uns die Polizei weitere Details zum Lkw-Unfall auf der A30 in Melle - der Sachschaden beläuft sich demnach auf 32000 Euro.

11.34 Uhr: Schwerstarbeit auch für die Mitarbeiter der Müllabfuhr. Sie müssen die großen Tonnen durch den Tiefschnee ziehen. 

09.52 Uhr: Der Schnee hat auch etwas richtig Gutes mit sich gebracht: Viele Menschen haben über die noz.de-Facebookseite einen neuen Kanal in die Redaktion gefunden. Innerhalb weniger Tage hat sich die Userzahl dort vervierfacht.

09.14 Uhr: Meldung von der Autobahnpolizei Bramsche: Die A1 ist nach wie vor zum Teil spiegelglatt. Der Verkehr läuft aber trotzdem reibungslos und ohne größere Unfälle bislang. Schwierig wird es ab Ahlhorn. Hier meldet die Polizei zum Teil längere Staus.

08.25 Uhr: Im Busverkehr setzt die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) vor allem Solowagen ein. Das Widukindland erreichend die Busse derzeit noch nicht. Auch fährt die R 11 Wersen Bringenburg noch nicht an und zwischen Hellern und Hasbergen ist ein Pendelverkehr eingerichtet.

08.17 Uhr: Und den Fahrradtest haben wir auch erfolgreich überstanden: Auf den Seitenstraßen muss man tatsächlich aufpassen, dass unter dem zerfahrenen Schnee nicht Eisplatten lauern. Durch größere Schneemassen einfach mit Schwung hindurch. Definitiv empfehlen sich aber Fahrräder mit grobstolligen Reifen - und jede Menge Vorsicht. Auf den Hauptstraßen ist die Gefahr eher größer, einer "Schneeschmelzdusche" abzubekommen.

08.06 Uhr: Wir haben gerade den Schlittertest gemacht: Wer heute in der Stadt Osnabrück unterwegs ist, muss sich auf den Gehwegen auf Eisflächen und großflächigen Schneematsch gefasst machen. In der Innenstadt sind noch längst nicht alle Bürgersteige geräumt.

07.54 Uhr: Der Sprecher des FMO, Andrés Heinemann vermeldet normalen Flugbetrieb. Nachdem der Airport am Donnerstagabend zeitweilig gesperrt werden musste, läuft alles wieder nach Plan, bis auf kleinere Verzögerungen, die durch die Enteisung der Maschinen entstehen. Ausgefallen sind lediglich die Flüge nach Frankfurt und München um 6 Uhr am Morgen, da diese Manschienen gestern wegen der Sperrung nicht hatten landen können und deshalb naturgemäß heute Morgen auch nicht zur Verfügung standen. Nun läuft alles wieder und die FMO-Verantwortlichen können in aller Ruhe die restlichen Schneemassen an die Seite räumen.

06.44 Uhr: Noch einmal die Nachricht an alle Eltern und Schüler: Der Unterricht fällt in Stadt und Landkreis Osnabrück sowie im Emsland heute aus.

06.41 Uhr: Auf der A30 zwischen Gesmold und Bissendorf in Richtung Osnabrück ist einer der beiden Lkw bereits geborgen. Die Fahrbahn wird in diesen Minuten wieder einspurig befahrbar sein. Auch die zweite Spur steht kurz vor der Freigabe. Erst wird allerdings noch ein Streufahrzeug auf die Strecke geschickt, um die spiegelglatte Fahrbahn abzustreuen.

06.35 Uhr: Die Leitstelle der Polizei im Emsland meldet eine ruhige Nacht oder wie es ein Sprecher formulierte: "Wer jetzt noch nicht weiß, dass Winter ist, der tut mir leid." Die Emsländer scheinen es zu wissen und fahren vorsichtig - bis auf einen Lkw-Fahrer. Der verabschiedete sich in Haselünne auf der Löninger Straße mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn und landete im Graben. Das Problem: Etwa 800 Liter Diesel laufen aus. Die Feuerwehr ist vor Ort, um den Treibstoff aufzufangen. Die Aktion wird länger dauern. Mittlerweile hat sich nach Auskunft der Leitstelle ein veritabler Rückstau von mehreren Dutzend Lkw gebildet, die auch wohl noch einige Zeit an Ort und Stelle verbringen müssen. Die Feuerwehr hat deshalb eine weitere Einheit angefordert, die die Trucker mit heißen Getränken versorgt.

06.28 Uhr: Aktuell ist auf der A30 nach einem Unfall mit zwei Lkw die Richtungsfahrbahn Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Gesmold und Bissendorf gesperrt. Verletzt wurde niemand. Abschleppfahrzeuge sind vor Ort. Der Verkehr staut sich auf vier Kilometer Länge. Eine Umleitung ab Anschlussstelle Gesmold ist eingerichtet.

06.10 Uhr: Die Leitstelle des Landkreises Osnabrück meldet eine ruhige Nacht. Die Streu- und Räumdienste haben vor allem die Hauptstraßen im Dauereinsatz bearbeitet. Allein die Nebenstraßen sind noch nicht geräumt. Unfälle hat es keine gegeben. Der Verkehr läuft ruhig. Anders in der Lagezentrale Osnabrück. Hier liefen in der Nacht 17 Unfälle, davon allein acht auf den Autobahnen A30, A33 und A1 auf. Verletzte oder gar Tote gab es nicht, gelitten hat wohl nur das Blech der Autos.

05.49 Uhr: So richtig viel Verkehr gibt es noch nicht auf Osnabrücks Straßen. Aber offenbar funktioniert der Räumdienst immer besser.

05:07 Uhr: Über einen möglichen Schulausfall im Landkreis Steinfurt gibt es noch keine Informationen. Wir recherchieren da weiter.

04:40 Uhr: Guten Morgen - und ein "bitte weiterschlafen" an alle Schüler: Auch in den Landkreisen Osnabrück und Emsland fällt am Freitag die Schule aus. Die Stadt Osnabrück hatte schon am Donnerstagabend bekannt gegeben, dass der Unterricht auch heute ausfällt. Das haben uns die Rettungsleitstellen der Polizei soeben bestätigt.

 

FREITAG, 17. Dezember 2010

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23.59 Uhr: Wir verabschieden uns in die Nacht. Der Druck der Zeitung hat ohne Probleme geklappt, die ersten Exemplare liegen schon hier. Wir informieren ab den frühen Morgenstunden hier auf noz.de, via Twitter und im Facebook über die Entscheidung, ob die Schüler der Landkreise am Freitag zur Schule müssen.

23.02 Uhr: Die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück hat auf ihrer Webseite Informationen zum Fahrplan am Freitag veröffentlicht: "Der Krisenstab hat beschlossen, am Freitag zu Betriebsbeginn (4.32 Uhr) den Linienverkehr zunächst nur auf den Hauptachsen komplett aufzunehmen. Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Solowagen, die Einsatzwagen zum Schülerverkehr in der Stadt fallen weg."

  • Darum wird nicht angefahren, die Linen enden bereits in Gretescher Turm.
  • In Belm wird nur bis zur Astruper Heide gefahren.
  • Das Widukindland wird nicht angefahren. Fahrten nur bis Haste; Rulle wird nicht bedient.
  • R11: Wersen Bringenburg wird nicht angefahren; Gewerbegebiet Atter wird nicht angefahren.
  • Linie 491 Gaste/Hasbergen wird nicht bedient, ebenso Linienast Hörne (92).

22.48 Uhr: Danke für die vielen Geschichten, die Sie uns in den Kommentaren, auf OS- oder EL-Nachbar oder im Facebook erzählt haben. Zum Beispiel die von G.B. aus den Kommentaren dieses Artikels: Sie berichtet von den netten Ellerbeckern, die mit Schaufeln uns Sand einem Lkw dabei geholfen haben, nicht in den Straßengraben zu rutschen.

22:16 Uhr: Die VOS wird heute Abend nur noch mit wenigen Bussen in Osnabrück fahren: "Wir führen bis Betriebsschluss den Notverkehr weiter durch. Er wird jedoch kein reguläres Fahrplanniveau erreichen."

21.53 Uhr: Kollege Krechting steht im Hauptbahnhof: "Wer in diesen Minuten am Hauptbahnhof Osnabrück eintrifft, um den Zug nach Hause zu nehmen, der stutzt zunächst. Auf der großen Anzeigetafel in der Wartehalle sind keine Verspätungen ausgewiesen. Also alle Züge pünktlich. Nein, dafür stehen zu viele Wartende in der Halle und hören den Durchsagen zu. Und das ist auch des Rätsels Lösung: Da der Fahrplan recht durcheinandergewirbelt ist, werden die Züge nur noch per Durchsage angekündigt. Gerade kommt die Info, der Zug nach Koblenz, planmäßige Abfahrt 20.37 Uhr, werde in Kürze erwartet. Also nur knappe 110 Minuten später... Der Regionalverkehr läuft allerdings dem Eindruck nach fast im normalen Takt."

21.45 Uhr: Die Lage auf den Autobahnen A1, A 30 und A 33 rund um Osnabrück ist einigermaßen entspannt: „Winterlich glatt, es wird gestreut. Wir tun, was wir können“, teilte die Autobahnpolizei Bissendorf mit.

21.32 Uhr: Wir haben ein neues Video an diesen Artikel gehangen: Die Kollegen von os1.TV haben die Ereignisse vom Tage noch einmal zusammengefasst.

21.23 Uhr: Entspannung sieht bei der Feuerwehr zwar anders aus, aber „es sind nur Kleinigkeiten“, die die Einsatzkräfte derzeit in Anspruch nehmen. „Alltag eben“, teilte die Feuerwehrleitstelle Osnabrück mit. Gefahr durch umstürzende Bäume bestehe kaum, die Schneelast sei gering.

21.17 Uhr: Der Flughafen Münster-Osnabrück ist wieder geöffnet. „Die Bahn ist wieder frei“, teilte FMO-Sprecher Andrés Heinemann soeben mit. „Wir hatten schon die ersten Ausweichlandungen.“ Seit 17.30 Uhr war der Flugverkehr komplett lahm gelegt. Morgen werde es möglicherweise noch Beeinträchtigungen geben, so Heinemann

21.11 Uhr: Die Entscheidung für den Unterrichtsausfall in der Stadt Osnabrück hat Freund gemeinsam mit Oberbürgermeister Pistorius getroffen. „Die Stadtwerke haben große Probleme, der Bauhof auch“, begründete der Fachbereichsleiter.

20.59 Uhr: Die Entscheidung, ob morgen auch im Kreis Emsland die Schule ausfällt, ist noch nicht getroffen. Die Lage sei derzeit nicht so dramatisch, teilte die Leitstelle des Kreises Emsland mit. Eine Entscheidung soll gegen 3 Uhr morgens fallen.

20.48 Uhr: Hans-Georg Freund, Leiter des städtischen Fachbereichs Schule/Sport, hat gegenüber Kollege Petersen noch mal bestätigt, dass am Freitag auf Grund der ungünstigen Wetterverhältnisse in Osnabrück an allen allgemein- und den berufsbildenden Schulen der Unterricht ausfällt.

20.26 Uhr: Wir bekommen gerade mitgeteilt, dass morgen in Osnabrück die Schule ausfällt. Für den Landkreis wird morgen um 4 Uhr entschieden.

20.18 Uhr: Auf der A 30 / A 33 zwischen Hasbergen und Nahne ist das "blanke Eis auf der Fahrbahn", wie die Autobahnpolizei Bissendorf berichtet: "Es wird zwar geräumt, wo man kann, leider stehen nur drei Räumfahrzeuge zur Verfügung."

20.11 Uhr: "Wir haben aber das Gefühl, dass die Leute heute besser auf das Ganze vorbereitet sind als am Montag", sagt Loheider in der Mobilitätszentrale. Viel weniger Menschen seien unterwegs und diejenigen, die hier sind, seien geduldiger. Für den Fall der Fälle halten die Stadtwerke mit Unterstützng des THW Bierbänke, ein Notfallzelt und warmen Kaffee bereit. "Am Montag haben wir ältere Leute, die hier abends gestrandet sind, von der Feuerwehr nach Hause bringen lassen", erinnert sich Loheider, und man hat das Gefühl, dass seine Augenringe noch größer werden. Dann klingelt zum fünften Mal in fünf Minuten das Telefon. Am anderen Ende Pressesprecherin Katja Diehl mit den neuesten Infos. Noch hält zumindest der Notfahrplan.

20.05 Uhr: VOS meldet via Twitter: Die letzten Fahrten des WEB ab HBF: Bus 493 um 20.15 Uhr nach Hagen über Hasbergen und Bus 382 um 21:45 Uhr nach Bissendorf. Spätere Fahrten fallen aus.

20.01 Uhr: Gerade schneit es im Raum Osnabrück mal nicht. Für die vielen Austräger der Zeitung aus dem Medienhaus Neue OZ wird es heute Nacht aber wieder ein hartes Stück Arbeit. Gut, dass sie seit Wochen mit Winterausrüstung ausgestattet worden sind: Spikes für die Schuhe und Taschenlampen für bessere Sicht.

19.39 Uhr: Dürften die User auf der Fanpage von noz.de bei Facebook entscheiden, wäre die Sache mit dem Schulausfall morgen klar. Doch noch können wir nicht vermelden, ob Stadt und Landkreis Osnabrück schon heute über einen Unterrichtsausfall entscheiden. Wie hoch liegt der Schnee gerade bei Ihnen? Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie OS- oder EL-Nachbar sind oder Ihnen noz.de auf Facebook gefällt, können Sie auch dort kommentieren!

19.12 Uhr: Heiße Getränke und ein warmes Plätzchen: Wer in Osnabrück gestrandet ist, weil die Busse nicht mehr richtig fahren, findet in der Mobilitätszentrale der VOS am Neumarkt Zuflucht. Das THW versorgt die Menschen dort.

19.01 Uhr: Infos aus dem benachbarten Westfalen: Die Busse des Regionalverkehrs Münster sind weitgehend ohne Ausfälle unterwegs. Die witterungsbedingten Verspätungen nehmen aber immer weiter zu. Im Kreis Coesfeld kommen die Busse bis zu 60 Minuten später - es gibt aber keine Ausfälle. Die Linien im Kreis Warendorf weisen derzeit Verspätungen bis zu 45 Minuten auf. Die Linien im Kreis Steinfurt haben bis zu 45 Minuten Verspätung. Einige Haltestellen innerhalb von Ibbenbüren können nicht mehr bedient werden. Der TaxiBus T 27 Schale - Hopsten musste eingestellt werden. Auf den Bergstrecken kommte es durch liegengebliebene Fahrzeuge zu Ausfällen: Die R20 kann von Laggenbeck nicht nach Mettingen gelangen, die R30 aus Osnabrück erreicht Ibbenbüren nicht mehr und die R45 fährt Tecklenburg nur noch über Lengerich an.

18.57 Uhr: Am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) gibt es seit rund zwei Stunden keine Starts und Landungen mehr. „Insgesamt zwölf Flüge von und nach Frankfurt, München, Berlin, Stuttgart und London mussten bislang witterungsbedingt gestrichen werden“, sagt FMO-Sprecher Andrés Heinemann. Bis kurz nach 16 Uhr konnten die Räumdienste die Start- und Landebahnen noch freihalten. „Aber dann hat es so stark geschneit mit Verwehungen, dass wir trotz Einsatz aller Geräte nicht mehr dagegen angekommen sind“, so Heinemann. Ob der Flugbetrieb heute noch einmal aufgenommen wird, ist noch offen. Die letzte von insgesamt sieben planmäßigen Verbindungen ab 22.30 Uhr von London nach Greven ist aber bereits abgesagt worden.

18.54 Uhr: Planung lohnt sich: Alle Zeitungen aus dem Medienhaus Neue OZ sind morgen hoffentlich pünktlich im Briefkasten - möglich macht es ein früherer Andruck. Jetzt hoffen wir nur, dass die Zeitungswagen durch den Schnee kommen.

18.39 Uhr: In Quakenbrück hat es am späten Donnerstagnachmittag einen Unfall gegeben: Auf der Friedrichstraße im Stadtteil Neustadt war ein 61-Jähriger aus Badbergen vermutlich infolge von Eisglätte in den Gegenverkehr geraten. Mit seinem Mercedes stieß er frontal mit einem Opel Corsa zusammen. Seine 58 Jahre alte Beifahrerin schlug beim Zusammenstoß mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und verletzte sich. Der Fahrer blieb unverletzt, leichtere Blessuren erlitten die beiden Insassen des Opel. Nach ersten Erkenntnissen entstand an beiden Wagen Totalschaden. Die angeforderten Abschleppwagen kamen mit Verzögerung. Auch sie hatten mit Eis und Schnee zu kämpfen.

18.21 Uhr: Bevor das hier untergeht: Einer der Kollegen, die heute dauerhaft am Telefon hängen, um den Ticker aus Osnabrücker Sicht auf dem Laufenden zu halten, hat übrigens Geburtstag. Von hier aus auch noch mal herzlichen Glückwunsch und danke für soviel Pflichtbewusstsein!

18.10 Uhr: Es wird anscheinend wieder etwas ruhiger in und um Osnabrück, zumindest was die kritischen Steigungen angeht: Am Schinkelberg und am Harderberg entspannt sich die Lage. Momentan ist keine Sperrung mehr geplant. Der Verkehr rollt dort allerdings nur noch im Schritttempo. Tempo 30 gilt weiterhin auf den Autobahnen rund um Osnabrück.

17.56 Uhr: In Lingen sind inzwischen Schneepflüge im Stadtgebiet unterwegs, um die Straßen zu räumen.

17.45 Uhr: Die Beamten der Autobahnpolizei Bissendorf sind noch richtig gut drauf und freuen sich über die disziplinierten Autofahrer, die alle mit angepasster Geschwindigkeit fahren und bis dato keinen Unfall gebaut haben: „Die Leute benehmen sich hervorragend“, so ein Sprecher. Und das, obwohl im Moment „alles dicht“ sei, also sowohl auf der A30 und der A33 eine geschlossene Schneedecke auf der Fahrbahn liegt. „Momentan haben wir keine Chance, daran was zu ändern“, so der Sprecher. Am Wetter? „Nee, an der Schneedecke. Mit Sreusalz. Denn dafür kommt momentan einfach zu viel runter. Das Salz würde nicht wirken.“

17.35 Uhr: Die Bundesstraße 51 zwischen Osnabrück und Bad Iburg über die beiden Steigungen Harderberg und Herrenrest ist derzeit laut Polizei „bedingt einspurig befahrbar“. Wer nicht unbedingt dort fahren muss, sollte dies laut eines Sprechers der Polizeistation GMHütte vermeiden. Aufgrund des starken Schneefalls würden die Räumfahrzeuge nur mit Mühe maximal je eine Spur freihalten können. Die Beamten rechnen nach Berücksichtigung des Wetterradars aber damit, dass sich die Lage dort ab etwa 19 Uhr etwas entspannt, weil dann der Schneefall abnehmen soll.

17.32 Uhr: Der Landkreis Emsland teilt mit, dass erst am Freitagmorgen entschieden wird, ob der Unterricht eventuell ausfällt.

17.27 Uhr: In Lingen brauchten Autofahrer gute Nerven, wenn sie die Tiefgarage unter dem Alten Pferdemarkt verlassen wollten. Auf der vereisten Ausfahrt drohten die Autos zurückzurollen. Kurzerhand stiegen andere Pkw-Fahrer aus und schoben die Wagen auf die ebene Fläche. Damit eine lange angekündigte Party auf dem Lingener Weihnachtsmarkt steigen konnte, mussten erst Stühle und Bänke mithilfe eines Schneeschiebers von den Schneemassen befreit werden.

17.24 Uhr: Es scheint noch Verständigungsprobleme zwischen Landkreis und Stadt Osnabrück zu geben. Zwischenzeitlich hieß es: Die Rettungsleitstelle des Landkreises werde möglicherweise erst morgen früh über einen Unterrichtsausfall entscheiden. Die Stadt bleibt indes bei ihrer Aussage: Um 20 Uhr gibt es ein Treffen der Verantwortlichen beider Behörden.

17.19 Uhr: Noch mal ein paar Verspätungsmeldungen der Bahn: IC von Hamburg nach Nürnberg (planmäßige Abfahrt in OS um 17.37 Uhr) fährt zehn Minuten später wegen einer Weichenstörung zwischen Bremen und Osnabrück. IC nach Schiphol (17.53 Uhr) plus fünf Minuten wegen einer technischen Störung an einem Wagen. IC nach Hamburg-Altona (18.23 Uhr) plus zehn Minuten (Warten auf Anschlussfahrgäste), IC nach Frankfurt (18.37 Uhr) plus 15 Minuten wegen einer witterungsbedingten Störung.

17.15 Uhr: In Bramsche hat der Schneefall mit Einbruch der Dunkelheit zugenommen. Die Autofahrer haben sich aber offensichtlich gut auf die Straßenverhältnisse eingestellt. Die Polizei meldet vom Nachmittag lediglich zwei kleinere Unfälle infolge von Glätte. In beiden Fällen blieb es erfreulicherweise bei Blechschäden. Die Streudienste sind fleißig unterwegs. Noch immer hat man den Eindruck, dass viele Menschen einfach zu Hause geblieben sind, wenn sich Wege vermeiden ließen.

17.14 Uhr: Der Stand aus Lingen: Nachdem es den ganzen Tag lang nicht geschneit hatte, setzten gegen 16 Uhr erste Schneeschauer ein. Aufgespannte Schirme und kurze Schritte lassen vermuten, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auf das von den Medien vorhergesagte Schneechaos vorbereitet haben. Weniger als sonst tat sich auf dem Weihnachtsmarkt. Wie zu hören war, hätten insbesondere von außerhalb kommende Besucher den Gang über den Weihnachtsmarkt abgeblasen, weil ihnen eine Autofahrt bei der Glätte zu gefährlich erschien.

17.11 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für fast ganz Deutschland wegen des herannahenden Schneesturms eine Unwetterwarnung herausgegeben. Starker Schneefall mit Schneeverwehungen seien voraussichtlich bis Freitagmorgen 4 Uhr zu erwarten. Auf der DWD-Warnkarte waren große Teile Deutschlands rot eingefärbt, ausgespart blieben Teile von Bayern, in einigen Ländern des Ostens galt eine niedrigere Warnstufe. Es sei mit einer Ausdehnung und einer Verlängerung der Warnungen zu rechnen, sagte DWD-Meteorologin Dorothea Paetzold.

16.58 Uhr: Entscheidung vertagt: Die Stadt Osnabrück hat noch einmal Rücksprache mit den Verantwortlichen beim Landkreis gehalten. Nach jetzigem Stand wollen sich Stadt und Landkreis um 20 Uhr zusammensetzen, um über einen Schulausfall am Freitag zu beraten. Der Landkreis hatte zuvor angekündigt, bereits zwischen 17 und 17.30 Uhr entscheiden zu wollen, aber nun setzt man auf eine gemeinsame Entscheidung.

16.56 Uhr: Die Feuerwehr in Osnabrück trifft zurzeit Vorkehrungen, den Schinkelberg zu sperren, wenn die Wetterlage noch extremer wird.

16.50 Uhr: Die Stadtwerke Osnabrück haben einen Notverkehr eingerichtet, laut Twitter-Mitteilung der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) gibt es keinen regulären Fahrplan mehr. Die Gelenkwagen werden von den Linien genommen und mit den kleineren Solowagen wird einen Notverkehr außerhalb des Fahrplans eingerichtet. Diese Wagen pendeln nach Mitteilung der VOS auf den Hauptachsen nach Möglichkeit und je nach Straßenverhältnissen bis zu den Endpunkten. Die Steigungsstrecken bleiben definitiv ausgeschlossen (Rulle, Darum, Westerberg, Holterberg, Dodesheide Nonnenpfad, Hagen).

16.47 Uhr: Nach aktuellem Informationsstand will die Stadt Osnabrück wie gestern gegen 20.30 Uhr bekanntgeben, ob am Freitag der Unterricht an den Schulen im Stadtgebiet ausfällt oder nicht.

16.43 Uhr: Starke Schneefälle und überfrierende Nässe beeinträchtigen den Straßenverkehr in den drei Gemeinden Bad Essen, Bohmte und Ostercappeln. Das befürchtete Schneechaos blieb aber nach Auskunft der Polizei auch dort bislang aus. Es gab keine Unfälle infolge von Schnee. Ein Polizeisprecher führte dies auf angepasste Fahrweisen zurück: Viele Menschen seien, wenn es irgendwie ging, einfach zu Hause geblieben. Die große Mehrzahl der Autofahrer habe zudem Winterreifen aufziehen lassen.

16.35 Uhr: Der LandkreisSteinfurt hat den Schulen freigestellt, wie sie es morgen mit dem Unterricht halten wollen, hat eine Nachfrage ergeben. Eine offizielle Absage des Unterrichts gibt es im Landkreis Steinfurt nicht

16.34 Uhr: Im Altkreis Lingen hat inzwischen starker Schneefall eingesetzt. Der Schnee bleibt auch auf den Straßen liegen.

16.33 Uhr: Erleichterung in Bersenbrück: Nach einer Dreiviertelstunde hat unser Kollege Christian Geers die Quakenbrücker Redaktion erreicht. Und ein erneuter Anruf bei der Polizei Bersenbrück bestätigt seinen Eindruck: Die Autofahrer haben sich auf Schnee und Eis eingestellt und lassen sich Zeit. Zu Unfällen ist es bisher nicht gekommen, melden die diensthabenden Beamten. Klar im Vorteil sind an solchen Wintertagen mit reichlich Schneematsch auf der Straße Traktoren. Wohl dem, der ein solches landwirtschaftliches Zugpferd besitzt und damit seine Einkäufe erledigen kann. Alles geht bisher seinen gewohnten Gang, wenn auch mit Verspätung: In Badbergen-Vehs ist Postzustellerin Anne Hamann aus Löningen am frühen Nachmittag damit beschäftigt, Briefe und Pakete zuzustellen. Menschen sind nur vereinzelt auf den Straßen  in den Städten und Gemeinden unterwegs.

16.20 Uhr: Wir könnten ja schon fast eine Standleitung legen lassen. Unser Kollege hat mit dem LandkreisOsnabrück telefoniert: Zwischen 17 und 17.30 Uhr soll dort heute eine Entscheidung fallen, ob der Unterricht für Freitag abgesagt wird. Infos gibt es sowohl hier als auch auf unserer Facebook-Fanseite.

16.04 Uhr: In Westerkappeln sind auf der Mettener Straße zwei junge Männer bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Fahrer mit nicht angepasster Geschwindigkeit auf glatter Straße unterwegs und verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen prallte in den Graben, überschlug sich und blieb auf der Seite liegen.

16 Uhr: Die Wetterlage im nördlichen Emsland hat sich wieder beruhigt. Zurzeit gibt es weder Schneefall noch Regen. Auf den Straßen ist zwar große Vorsicht geboten, doch der Verkehr rollt. Mit einem Unwetter hat die bisherige Situation aber noch nichts gemein.

15.46 Uhr: In Melle ist alles ruhig und friedlich, „es schneit halt“, meint der Kollege. Die Polizei teilt mit, es seien kaum Autos unterwegs, und die wenigen aktiven Fahrer würden sich vorbildlich verhalten. Auch auf den Autobahnen ist die Lage entspannt. Das liege aber vermutlich daran, dass einfach weniger Menschen unterwegs seien.

15.29 Uhr: Ein kurzer Blick ins benachbarte Westfalen. Dort hat die Polizei aufgrund der angekündigten Wetterverhältnisse eine Sondererhebung durchgeführt: zwischen 4 und 12 Uhr haben sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 169 witterungsbedingte Verkehrsunfälle ereignet, bei denen drei Menschen schwer und neun leicht verletzt wurden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 380000 Euro, wie die Polizei mitteilt.

15.18 Uhr: Was wäre gewesen, wenn...? Bei OS-Nachbarn.de, dem Mitmachnetzwerk des Medienhauses Neue OZ, hat sich ein OS-Nachbar seine eigene humorvolle Geschichte auf die angekündigten Wetterkapriolen zusammengereimt.

15.11 Uhr: Aus Lingen melden die Kollegen zurzeit mäßigen Schneefall, aber keine geschlossene Schneedecke auf den Straßen.

15.04 Uhr: Die Leitung der Uni Osnabrück hat den Leitern der verschiedenen Abteilungen (wie Pressestelle, Finanzen etc.) freigestellt, ihre Mitarbeiter gehen zu lassen, wenn es der aktuelle Betrieb zulässt.

14.48 Uhr: Ein Kollege unserer Partnerzeitung in Aurich meldet verstärkten Schneefall im Nordwesten des Landes. Auf den Straßen sei es schon sehr rutschig. Und: „Der Schnee bleibt liegen. Das ist bei uns recht ungewöhnlich. Heute könnte es noch fies werden.“

14.37 Uhr: Dichter Schneefall hat jetzt auch Papenburg eingesetzt. Die Verhältnisse auf den Straßen verschlechtern sich rapide.

14.34 Uhr: Noch ein kurzer Blick in den Osnabrücker Nordkreis: In der Samtgemeinde Fürstenau gibt es bisher keine wesentlichen Behinderungen durch den Schnee. Wie die Polizei hat es bisher kaum Unfälle gegeben. „Das hält sich sehr in Grenzen“, so ein Beamter. Lediglich am Dienstag habe es einen Glätteunfall im Fürstenauer Ortsteil Höne gegeben. Eine Frau sei gegen einen Baum gefahren und habe sich leicht verletzt. In Bersenbrück und Umgebung melden Feuerwehr und Polizei derzeit keine Unfälle und Behinderungen. Die Artland Dragons aus Quakenbrück haben ihren Termin im Kinderhospital Osnabrück vorsichtshalber abgesagt. Auch sonst sind viele Termine des „Bersenbrücker Kreisblattes“ ausgefallen. In der Redaktion kehrt auf diese Weise tatsächlich fast so etwas wie eine beschauliche Weihnachtszeit ein. Nur Kollege Christian Geers hat ein Problem: Sein Auto hat im Schnee den Dienst versagt. Er ist aber zuversichtlich, dass er sich ein Ersatzgefährt besorgen kann.

14.27 Uhr: „Keine besonderen Vorkommnisse“ melden die Mitarbeiter des Bauhofes der Samtgemeinde Neuenkirchen. Vorbereitet seien sie gewesen für das angekündigte Schneechaos, berichtet Mitarbeiter Herbert Kempe. Er und seine Kollegen haben heute Morgen nur „normalen Winterdienst“ gemacht und Bürgersteige und Parkplätze geräumt. „Das war schon viel schlimmer. Die Schule hätte deshalb nicht unbedingt ausfallen müssen“, sagt Kempe. Na, wenn das seine Kinder hier Stelle lesen...

14.19 Uhr: Ist die vermeintliche Schneekatastrophe vielleicht doch nur ein großer Hype? Wir haben einmal im Archiv geschaut: Am 25. November 2005 versank unsere Region tatsächlich in den Schneemassen. Wer noch einmal nachlesen will, wie die Menschen damals mit dem Unwetter umgingen, findet das Protokoll des Tages hier.

14.11 Uhr: Und gleich noch ein Praxistipp hinterher: Ein Supermarkt an der Tannenburgstraße in Osnabrück soll heute Morgen noch reichlich Schneeschaufel-Vorräte gehabt haben, sagt ein noz.de-Fan auf Facebook (Achtung, das ist kein Aufruf, uns bei Facebook alle möglichen Schneeschaufel-Geschäfte zu posten).

13.58 Uhr: Unsere Kollegin Julia Kuhlmann aus Bramsche leistet indes Lebenshilfe für alle, die ebenfalls in Baumärkten keine Schneeschaufeln (mehr) finden. Ihr Tipp: In Grünen Märkten (z.B. Raiffeisen-Genossenschaften) seien die Erfolgschancen höher als im Baumarkt.

13.48 Uhr: Probleme bei der Bahn: Der IC aus Hamburg nach Passau (geplante Abfahrt in Osnabrück 13.37 Uhr) hat ca. 20 Minuten Verspätung auf Grund einer Signalstörung. Außerdem gibt es drei kleine Störungsmeldungen für Züge: zweimal Verspätungen wegen einer Störung am Triebfahrzeug und einmal wegen einer Störung am Bahnübergang. Betroffen sind die Bahnen nach Schiphol (13.53 Uhr), Berlin (14.08 Uhr) und Kiel (14.25 Uhr).

13.45 Uhr: Die Kollegen aus Papenburg melden: Der stetige leichte Schneefall und die Temperatur nahe null Grad haben dafür gesorgt, dass sich auf den Bürgersteigen und Radwegen mittlerweile eine dünne Schneematschschicht gebildet hat, die für die eine oder andere gefährliche Rutschpartie sorgt. Der auffrischende Wind sorgt dafür, dass es unter freiem Himmle mittlerweile richtig ungemütlich geworden ist. Der Verkehr ist aber weiterhin reibungslos unterwegs. Das angekündigte Unwetter ist weiter nicht in Sicht.

13.05 Uhr: Am FMO wurde der Flug nach Frankfurt um 14.20 Uhr annuliert.

12.59 Uhr: Anscheinend schiebt ganz Osnabrück kräftig Schnee. Eine Kollegein meldet soeben, dass sie in vier Baumärkten vergeblich nach einer Schneeschaufel gefragt hat.

12.54 Uhr: Der Busbetrieb der Stadtwerke Osnabrück laufe entspannt, sagt Unternehmenssprecherin Katja Diehl. Dazu habe vor allem der frühzeitig angekündigte Schulausfall beigetragen. Das habe die Anzahl der Fahrgäste und der eingesetzten Gelenkbusse erheblich reduziert. Ihre Kollegen, die den Busverkehr in Wersen regeln, hätten kleine Probleme gemeldet, aber in Osnabrück stehe das aktuell nicht zu befürchten, sagte Diehl.

12.50 Uhr: Die B 51 zwischen GMHütte und Bad Iburg beim Dörenberg/Gaststätte Herrenrest ist jeweils nur noch einspurig befahrbar.

12.48 Uhr: Die Zeit des Wartens im nördlichen Emsland hat ein Ende. Nach ein wenig Nieselregen hat jetzt auch hier wieder ein leichter Schneefall eingesetzt. Der Verkehr rollt weiterhin ohne spürbare Behinderungen.

12.46 Uhr:  Die Polizei meldet leichte Blechschäden in Stadt und Landkreis Osnabrück. Die Zahl der Unfälle sei aber nicht ungewöhnlich hoch.

12.29 Uhr: Die Kollegen im südlichen Emsland melden: Es ist noch vergleichsweise ruhig. Es gibt nur ein paar dürre Schneeflocken, die Straßen sind alle noch recht gut zu befahren.

11.43 Uhr: Zwei Kollegen sind auf dem Rückweg aus Halle/Westfalen. Dort war eine Pressekonferenz mit Florian Silbereisen, der dort demnächst das „Frühlingsfest der Volksmusik feiert“ - heute wär's eher ein Schneewalzer geworden.

11.25 Uhr: Die Kollegen aus Bramsche melden: Wie vorhergesagt, hat es am späten Morgen begonnen zu schneien. Noch sind es aber keine Mengen, die da vom Himmel fallen. Dementsprechend entspannt ist die Lage auch noch beim Bramscher Betriebshof, wo man sich auf den angesagten Schnee mit allem, was vier Räder hat, vorbereitet hat. Drei Fahrzeuge, die Schnee räumen können, stehen vollgetankt und abfahrbereit dort, dazu zwei Fahrzeuge, die nur eine Vorrichtung zum Streuen haben. Zusätzlich hat Manfred Klare, Leiter des Bramscher Betriebshofs, beim Bramscher Tiefbauunternehmen Dallmann schon mal Interesse am Einsatz eines Radladers angemeldet für den Fall, dass die eigenen Fahrzeuge nicht ausreichen. Mit zwei Kleintraktoren rücken die Betriebshof-Mitarbeiter der weißen Pracht außerdem auf Geh- und Radwegen zu Leibe. Aber noch sind Betriebshof-Chef Klare und sein Stellvertreter Thomas Hentze nach Kontrollfahrten übereingekommen, die Fahrzeuge noch nicht starten zu lassen. Die Straßen sind noch gut befahrbar. In der Bramscher Fußgängerzone ist es total ruhig. Offensichtlich haben die Unwetter-Warnungen so manchen zu Hause bleiben lassen.

11.18 Uhr: „Alles ruhig“, meldet die Polizei Osnabrück.

11.16 Uhr: Die Schüler haben frei - die Lehrer nicht! „Wir nutzen die Zeit heute, um mal aufzuräumen und die Sachen zu erledigen, die liegen geblieben sind“, sagt Michaela Krümpelmann, während im Lehrerzimmer im Hintergrund Musik läuft. Die Osnabrückerin arbeitet als Lehrerin an der Anne-Frank-Schule in Molbergen. Das liegt im Landkreis Cloppenburg, wo die Schule heute ebenfalls ausfällt. Von ihren Kollegen in Stadt und Land Osnabrück weiß sie, dass sie heute ebenfalls in der Schule sein müssen. „Alles andere wäre Verletzung der Dienstpflicht“, sagt sie.

11.03 Uhr: Info von unserem Kollegen auf der Straße: Auf der Osnabrücker Albrechtstraße soll ein Gelenkbus leicht geschlittert sein. Einige Straßen sind weiß.

10.56 Uhr: Und die Kollegen der Ems-Zeitung in Papenburg fragen sich, wo nach ein paar ersten Flocken die angekündigten Schneemassen bleiben: Der Himmel sei grau und wolkenverhangen, aber Schnee gibt es dort nicht. Der Verkehr fließt reibungslos.

10.54 Uhr: Der ideale Zeitpunkt für Weihnachtseinkäufe - Osnabrück ist wie ausgestorben, berichtet unsere Kollegin Ulrike Schmidt nach einem Termin in der Stadt.

10.33 Uhr: An der Atter Straße in Osnabrück war die Schrankenanlage an einem Bahnübergang vermutlich aufgrund des Wetters vorübergehend defekt. Bundespolizisten mussten den Verkehr einspurig über den Übergang leiten. Züge mussten vor dem Übergang anhalten und konnten ihn dann nur im Schritttempo passieren. Inzwischen haben Bahnmitarbeiter die Schranken wieder repariert, sagt unser Fotograf Michael Hehmann vor Ort. Die Bundespolizei sei wieder abgerückt. Derzeit sind noch einige Bahnmitarbeiter vor Ort – eine Vorsichtsmaßnahme.

10.17 Uhr: In Steinfurt müssen die Schüler heute nun doch zur Schule gehen. Burkhard Riepenhoff, der Sprecher des Landkreises Osnabrück, hatte gestern von seiner Leitstelle fälschlicherweise die Information erhalten, dass auch dort die Schule ausfallen würde - was wir dann als erste Information umgehend weitergeleitet hatten. Ihm und uns tut es leid, dass die Schüler dort nun doch die Schulbank drücken müssen. Aber vielleicht gibt’s ja auch dort noch schneefrei, wenn das Wetter schlechter wird…

9.39 Uhr: Ein kurzer Blick zum Flughafen Münster/Osnabrück: acht von elf Fliegern sind heute Morgen planmäßig gestartet, ein Flug nach Frankfurt und zwei nach Stuttgart wurden annulliert.

9.22 Uhr: Unsere Fans auf Facebook berichten: In Fürstenau schneit es seit gut 40 Minuten, auch aus Bramsche und Belm wird jetzt einsetzender Schneefall gemeldet.

8.47 Uhr: Die Lage im nördlichen Emsland: Auf Autobahnen und Bundesstraßen fließt der Verkehr reibungslos. Und die zuvor vereisten Nebenwege haben durch den dünnen Neuschnee sogar etwas mehr Grip bekommen und sind nicht mehr so spiegelglatt wie zuvor. Insgesamt ist die Lage bei leichtem Schneefall ruhig, auch wenn der erste Krankenwagen schon ausrücken musste.

7.42 Uhr: Die Kollegen aus Papenburg melden einsetzenden Schneefall am nordwestlichen Ende unseres Verbreitungsgebiets seit etwa 7.20 Uhr.

6.23 Uhr: Im Emsland findet die Schule statt. In Papenburg etwa hat der Schneefall noch nicht wie vorausgesagt eingesetzt.

6.03 Uhr: "Saukalt" sei es, berichtet unser Kollege Dietmar Kröger, der als erstes heute Morgen in die Redaktion gefahren ist. Mit dem Rad hatte er in Osnabrück ansonsten keine Probleme durchzukommen. Die Straßen sind frei.

5.52 Uhr: Im Osnabrücker Nordkreis behindert Nebel die Sicht, ansonsten liegen noch keine Meldungen über Verkehrsprobleme wegen des Wetters vor.

5.23 Uhr: Schnee-Frei ist der Raum Osnabrück - die Schüler dürfen am Donnerstag zuhause bleiben, auch wenn bislang noch kein Schnee fällt. Für das Emsland soll es in Kürze eine Entscheidung geben. Und damit einen guten Morgen!

0.20 Uhr Wir verabschieden uns für heute Abend. Ab den frühen Morgenstunden sind wir wieder da und informieren Osnabrück, den Landkreis und das Emsland über die Auswirkungen des Unwetters. Wenn Sie uns berichten wollen, wie Sie sich auf das Unwetter vorbereiten, dann können sie dies in den Kommentaren unter diesem Artikel, auf OS- oder EL-Nachbar oder im Facebook machen.

 

DONNERSTAG, 16. Dezember 2010

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23.52 Uhr Noch ein später Anruf von Winfried Wilkens vom Landkreis Osnabrück: Die SMS-Benachrichtigung über den Unterrichtsausfall soll nicht alle Kunden erreicht haben: "Nutzer der Telekom-Netze haben teilweise keine Kurzmitteilung über den Schulausfall am Donnerstag erhalten." Grund für den Ausfall war ein technisches Problem beim SMS-Dienstleister.

23.38 Uhr Der Landkreis Osnabrück weist noch mal darauf hin, dass am Donnerstag nicht nur in der Stadt sondern im gesamten Landkreis die Schule ausfällt. Ob auch im Emsland auch die Emsländer schulfrei haben, wird am Donnerstag gegen 6 Uhr entschieden.

23.21 Uhr Die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) berichtet auf ihren Webseiten über Veränderungen bei den Busverbindungen:

  • Der Busverkehr rund um Melle fährt nach dem Ferienfahrplan. Das heißt, der Stundentakt im Meller Stern und die Verbindungen nach Osnabrück werden aufrecht erhalten. Bitte die Fußnoten hinsichtlich Schul-/Ferienfahrten im Fahrplan beachten!
  • Stadtgebiet Osnabrück: Die E-Wagen fahren morgen nicht. Ansonsten wird versucht, den Fahrplan aufrecht zu halten.Alles weitere wird morgen früh je nach Wetterlage entschieden. 

23.10 Uhr Ein Kollege aus der Redaktion, der gerade auf dem Heimweg ist meldet, dass in Osnabrück viele Streuwagen unterwegs sind und die Straßen wären trotz Temperaturen um die -10 Grad gut befahrbar.

22.47 Uhr Wie die Leitstelle für den Landkreis OS uns erklärt: Ab 6 Uhr wird der erste Schnee im Emsland erwartet. Rund drei Stunden später wird das Schneetief dann Osnabrück und den Landkreis erreichen. Bis der erste Schnee in NRW fällt, kann dann noch mal ein paar Stunden dauern.

22.38 Uhr Nach langem Telefonieren wissen wir es sicher: Der Schulunterricht fällt im Kreis Steinfrut nicht aus, das bestätigte uns die Leistelle des Kreises Steinfurt. Lediglich für die Stadt Rheine gibt es eine Information, dass aber der vierten Stunde unterrichtsfrei ist. Die Leitstelle Steinfurt rät allen Schülern im Kreis Steinfurt das Lokalradio zu hören, dort wird ab 6 Uhr berichtet, ob der Unterricht doch noch ausfällt.

22.03 Uhr Wir haben mit eine Sprecherin vom Kreis Steinfurt gesprochen. Die haben bis jetzt noch keine Informationen von der Bezirksregierung Münster bekommen. Demnach findet nach unseren Informationen ganz normal Schule im Kreis Steinfurt statt. - Die Angabe der Kollegen, dass in Rheine nach der vierten Stunde schulfrei ist, konnte sie uns auch nicht bestätigen.

21.45 Uhr Dann sind wir ja alle mal gespannt, ob das Unwetter morgen tatsächlich so schlimm wird. Katja Diehl von den Stadtwerken jedenfalls wünschen wir einen erholsamen Schlaf, denn er wird kurz sein, wenn ab vier Uhr wieder die Lage tagt. Auch bei uns geht es morgen ganz früh wieder weiter unter noz.de.

21.19 Uhr Kurzer Blick nach NRW: Die Kollegen der Westfälischen Nachrichten melden auf ihrer Webseite, dass Rheine (Kreis Steinfurt) ab der vierten Stunde Schulfrei hat. Aus Münster haben wir noch nichts gehört. Auch die Sprecher vom FMO haben sich noch nicht geäußert.

20.59 Uhr Die Stadtwerke wollen morgen früh um 4 Uhr beraten, ob sie den Fahrplan komplett bedienen oder einen Notfahrplan einrichten. Je nach Wetterlage werde man entsprechend reagieren, so Diehl. Bis jetzt sind nur die Fahrten der Gelenk-Busse gestrichen. Unter noz.de halten wir sie selbstverständlich ab dem frühen Morgen den ganzen Tag auf dem Laufenden.  

20.54 Uhr Bei Facebook wird gefeiert. Viele Schule freuen sich auf unserer Facebook-Seite über den Schulausfall in unserer Region.

20.45 Uhr Der Schulausfall gilt übrigens auch für alle berufsbildenden Schulen genauso wie für die allgemeinbildenden Schulen wie Gymnasien, Gesamt- sowie Grund- Haupt- oder Realschulen. Dies stellten Freund und sein Pendant aus dem Landkreis, Klaus Wagner, ausdrücklich klar. 

20.35 Uhr Keine Schüler transportieren – fahren dann überhaupt die Busse? Stadtwerke-Sprecherin Katja Diehl bestätigte als erste Maßnahme, dass man die Gelenkbusse, die als Einsatzwagen im Schülerverkehr benutzt werden, morgen definitiv im Depot lassen werde. 

20.27 Uhr Riepenhoff bestätigte zudem, dass auch in Steinfurt die Schule morgen ausfällt. 

20.25 Uhr Als Gründe geben der Leiter des Fachbereichs Schule der Stadt und der Pressesprecher des Landkreises, Herr Riepenhoff, dass man befürchten müsse, dass man die Schüler zwar morgens zur Schule hinbringen könne, aber mittags und nachmittags nicht mehr zurück, weil gegen neun Uhr das Unwetter eintreffen soll. 

20.20 Uhr Soeben erreicht uns die definitive Bestätigung von Hans-Georg Freund: Auch in der Stadt fällt morgen die Schule aus! 

20.19 Uhr Dazu meldet der Wetterdienst auch stellenweise Glättegefahr für heute Nacht in Stadt und Landkreis. Dazu soll es örtlich bis zu Minus 10 Grad kalt werden. Brrrr…. 

20.16 Uhr Die Wettervorhersagen konkretisieren sich inzwischen etwas: Der Zeitraum des Unwetters für Osnabrück wurde vom Deutschen Wetterdienst inzwischen eingegrenzt: Zwischen 9 und 21 Uhr soll es massiv schneien und glatt werden. 

20.10 Uhr An alle Schüler im Stadtgebiet Osnabrück: Nicht zu früh freuen! Hans-Georg Freund, Leiter des Fachbereichs Schule der Stadt, bestätigte uns soeben, dass für die Stadt noch keine Entscheidung gefallen ist. Diese soll aber wie gesagt bis 20.30 Uhr folgen. 

20.01 UhrWeil jetzt wieder in kürzeren Abständen neuen Informationen eintreffen, richten wir wieder einen Live-Ticker ein: Erste Entscheidung für den Landkreis: Morgen ist Schulfrei. Die Osnabrücker mussen sich noch gedulden.. 

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Von der Nordsee zieht kräftiger Schneefall mit Neuschneemengen von 10 bis 15, lokal auch bis zu 20 Zentimetern innerhalb von zwölf Stunden auf: so das Szenario, dass der Wetterdienst auf seiner Homepage für morgen beschreibt. In Verbindung mit Windböen seien zudem starke Schneeverwehungen zu erwarten. Weil die Temperaturen um den Gefrierpunkt pendeln, könne auch Regen fallen oder der Schnee so feucht werden, dass die Straßen gefährlich glatt werden.

Das Problem für die Wetterfrösche ist derzeit die zeitliche Eingrenzung des Phänomens. „Eine unserer Quellen spricht davon, dass es um neun Uhr morgens losgeht und mittags Eisregen zu befürchten ist – die andere spricht von einem Start des Unwetters bereits um vier Uhr morgens“, sagt Katja Diehl, Sprecherin der Stadtwerke Osnabrück. „Zum Glück kommt das diesmal nicht ganz so überraschend wie am Montag, sodass wir reagieren können“, so Diehl.

Ob der Busverkehr komplett aufrechterhalten oder nach einem Notfahrplan abgewickelt werde, richte sich danach, wie sich die Wetterprognosen im Lauf des Abends entwickeln – und ob die Behörden heute noch entscheiden, die Schule für morgen abzusagen. Angesichts der teilweise chaotischen Zustände am vergangenen Dienstag erscheint dies als ein nicht völlig unwahrscheinliches Szenario.

Der Osnabrücker Service-Betrieb bittet indes alle Bürger, vorsorglich Schutzmaßnahmen zu ergreifen und die weiteren Wettervorhersagen zu beobachten. Der Winterdienst der Stadt Osnabrück befindet sich in voller Einsatzbereitschaft, um sofort mit Räumen und Streuen beginnen zu können. Zusätzlich werden zur Verstärkung des städtischen Fuhrparks Privatfirmen eingesetzt.

Ein Salzstreuen vor dem Schneefall sei nicht sinnvoll, da das ausgestreute Salz durch den Verkehr zur Seite geschleudert wird, erklärt der Service-Betrieb in einer Mitteilung, warum ihm derzeit noch die Hände gebunden sind. Auch sei die Wirkung des Salzes limitiert, wenn die Schneemassen zu groß sind und der Auftauprozess bei geringer Verkehrseinwirkung nur mangelhaft funktioniert. Zudem ist eine Räumung dieser Schneemengen in der Stadt äußerst problematisch.Die Bürger müssten sich in jedem Falle auf spürbare Beeinträchtigungen einstellen. Alle Autofahrer werden um besondere Vorsicht gebeten. Die Polizeidienststellen sind bereits informiert.


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