28.11.2016, 22:31 Uhr

Übung in leerstehendem Haus Feuerwehr probt Ernstfall in Meppen


matt Meppen. Feuer schug aus einem Wohnhaus, Personen riefen um Hilfe. Anfangs war für Außenstehende nicht zu erkennen, dass es sich bei dem Vorfall am Montagabend in Meppen um eine Übung der Feuerwehr handelte.

Um kurz vor 20 Uhr schlugen Flammen aus einem Fenster eines Wohnhauses in der Mühlenstraße in der Meppener Neustadt. Mit einem Großaufgebot rückte die Meppener Feuerwehr zum vermeintlichen Wohnhausbrand an. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, standen zwei Personen im ersten Obergeschoss an den Fenstern und riefen um Hilfe. Sofort wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und hiermit die Personen aus ihrer misslichen Lage gerettet. Weitere Trupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor, um das Feuer zu bekämpfen.

Echter Rauch und Flammen

Für Außenstehende war zu Beginn nicht zu erkennen, dass es sich hierbei um eine Übung handelte. In dem leerstehenden Wohnhaus, welches in den nächsten Tagen komplett abgerissen werden soll, waren echter Rauch und Flammen zu sehen. „Für die Feuerwehr ist dies eine optimale Gelegenheit den Ernstfall unter realen Bedingungen zu proben“, so Sven Lammers von der Feuerwehr Meppen, der die Übung organisiert hatte. Auch Einsatzleiter Quentin Mehrholz war mit dem Ablauf der Übung zufrieden.

Alle Aufgaben, die die einzelnen Trupps abzuarbeiten hatten, wurden erfolgreich gemeistert. Während der Übung war auch ein Atemschutztrupp im ersten Obergeschoss vermeintlich in Not geraten und funkte um Hilfe. Sofort eilte ein bereitstehender Reservetrupp ins Gebäude und rettete sie ins Freie.


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