25.11.2016, 22:02 Uhr

Kleinsorge trifft in Braunschweig Der SV Meppen feiert ausgelassen in den Advent


Braunschweig. Der SV Meppen feiert ausgelassen in den Advent. Beim 1:0 (1:0) bei Eintracht Braunschweig II gelang der 14. Saisonsieg.

Nach dem Schlusspfiff sorgten Fans, Mannschaft, Trainer und einige Vorstandsmitglieder für ausgelassene Stimmung nach dem schwer erkämpften Sieg. Kaum Grenzen kannte die Freude von Trainer Christian Neidhart untern den wabernden Nebelschwaden in seiner Braunschweiger Heimat. Sein Team hat unter Flutlicht vorgelegt und kann sich jetzt zurücklehnen, wenn die Konkurrenz aus Lübeck (in Hildesheim) und Flensburg (gegen Wolfsburg II) nachlegt . „Wir haben die drei Punkte verdient“, strahlte Neidhart. „Ein Meilenstein“, erklärte Matthias Kues vom Verwaltungsrat.

Liveticker zum Nachlesen:SV Meppen gegen Eintracht Braunschweig II

Kleinsorge schießt Tor

Die erste Frage beantwortete schon die Aufstellung. Der am Knöchel verletzte Marius Kleinsorge war weitgehend beschwerdefrei. Er stand auf jeden Fall in der Startelf. Damit musste Neidhart seine Formation im Vergleich zu den letzten Spielen nicht verändern.

Und der wuselige Angreifer sorgte auch vier Minuten vor dem Seitenwechsel für die Führung des Spitzenreiters. Er hatte einfach das Glück des Tüchtigen, als er von einem Missverständnis zwischen der Eintracht-Abwehr und Torwart Marcel Engelhard profitierte. Der Meppener schob den Ball in Höhe der Strafraumgrenze zunächst am Keeper vorbei – und dann ins verwaiste Tor. Den Assist beanspruchte Goalgetter Benjamin Girth.

Zahlreiche Möglichkeiten

Kleinsorge, der bei den lautstarken Meppener Fans für eine Schrecksekunde sorgte, als er nach einem Zweikampf am Boden liegenblieb und sich an die Wade fasste, war auch an der ersten SVM-Möglichkeit beteiligt: Er beförderte das Leder zu Girth, der aus spitzen Winkel nicht mehr gefährlich abschließen konnte (8.). Mirco Born, dessen Schuss abgeblockt wurde, und Girth, dessen Kopfball Engelhard abwehrte, verfügten über weitere Meppener Möglichkeiten.

Gastgeber unterlegen

In der flotten Partie attackierten die Gastgeber früh. Doch die Emsländer hielten kämpferisch und spielerisch gegen. Nach zehn Minuten kamen sie offensiv besser ins Spiel. Die Braunschweiger Defensive um Routinier Deniz Dogan ließ aber wenig zu.

Die Jung-Löwen verfügten vor dem Wechsel über zwei Möglichkeiten: Zunächst verfehlte Maik Lukowicz, dann zirkelte Eros Dacaj das Leder per Freistoß knapp vorbei. „Mehr war nicht“, reagierte Neidhart, dessen Team nach der Pause bei zwei Kontern nicht zum zweiten Torerfolg kam, zufrieden.


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