09.11.2016, 06:28 Uhr

Gruseliger Fund Auf Friedhof: Meppenerin findet Kieferknochen beim Laubharken

Ein Stein? Nein, einen Kieferknochen hat eine Meppenerin auf dem evangelischen Friedhof gefunden. Foto: privatEin Stein? Nein, einen Kieferknochen hat eine Meppenerin auf dem evangelischen Friedhof gefunden. Foto: privat

Meppen. Einen gruseligen Fund hat eine Meppenerin auf dem evangelischen Friedhof an der Hüttenstraße gemacht. Beim Laubharken befand sich auf einmal ein Teil eines Kieferknochens zwischen den Zinken.

„Ich dachte erst, das sei ein Stein oder so etwas“, sagt die 45-Jährige, die lieber anonym bleiben möchte. Bei genauerem Betrachten stellte sich aber heraus, dass es sich dabei um einen Kieferknochen handelte mit teilweise noch intakten Zähnen. „Das war schon ein gruseliger Eindruck“, so die Meppenerin.

Polizei untersucht den Fund

Nach dem Fund hat sie sich zunächst beim Kirchenkreisamt gemeldet, doch dort sagte man ihr, dass man dafür nicht zuständig sei. Daraufhin wendete sie sich an die Polizei. Die nahmen ihre Angaben auf und verwahren den Knochen nun. Auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte ein Sprecher der Polizei Meppen, dass es sich um einen menschlichen Knochen handle. Zu den weiteren Hintergründen könne er jedoch bislang nichts sagen. Die Beamten des Kriminalermittlungsdienstes untersuchen nun den Fall.

Hinterlassenschaften eines alten Grabes?

Die Meppenerin war auf dem Friedhof, um das Grab eines Bekannten zu pflegen. Die nächsten Angehörigen kommen nicht aus der Region und freuen sich deshalb, wenn die 45-Jährige das Grab von Unkraut und Laub gefreit. Sie vermutet, dass der Knochen von einem fremden Grab stammt, das vor Kurzem aufgelöst wurde. Anscheinend wurde die Erde dann auf das Grab ihres Bekannten verteilt, ohne es vorher gründlich zu sieben.

Für die Frau war es ein Schreck, der sie beim nächsten Laubharken genauer hinsehen lässt. „So etwas will ich nicht noch einmal erleben“, sagt sie.


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