20.04.2016, 12:19 Uhr

Neuausrichtung erfolglos Update macht Pause: Das Aus für die Meppener Disco?

Das Update, oder eher gesagt, das „Update goes Bridge“ wie sich die Versener Diskothek neuerdings nennt, macht eine Pause, eine lange Pause. Das Aus für die Discothek? Foto: UpdateDas Update, oder eher gesagt, das „Update goes Bridge“ wie sich die Versener Diskothek neuerdings nennt, macht eine Pause, eine lange Pause. Das Aus für die Discothek? Foto: Update

Meppen. Das Update, oder eher gesagt, das „Update goes Bridge“ – wie sich die Versener Diskothek neuerdings nennt – macht eine Pause. Als Gründe nennen die Betreiber den Besucherrückgang. Ist dies das Aus für den 5400 Quadratmeter großen Partytempel?

„Ab sofort werden wir eine vorgezogene Sommerpause gehen“, verkünden die Betreiber der Diskothek „Update goes Bridge“ auf ihrer Facebookseite. Bis Herbst 2016 soll das „Update goes Bridge“ geschlossen bleiben. Ein Schock für die Fans der Versener Diskothek, denn vor nicht mal drei Wochen hatten die Betreiber noch auf neuen Flyer mit dem Slogan „Update goes Bridge – der Beginn einer neuen Ära“ geworben.

( Weiterlesen: Meppener Disco Update heißt nun wieder Bridge )

Nicht nur der Name der Diskothek wurde Anfang April in Bridge, wie es noch vor einigen Jahren hieß, verändert, auch neues Sicherheitspersonal , Bezahlsystem und Getränkekarten wurden ausgetauscht, sowie die Musikrichtung verändert. Veränderungen, die laut Manager Bernd Woesthoff-Willen damals nötig waren, um den Besucherrückgang zu stoppen „Verschiedene Agenturen haben an dem Programm für die Disco gearbeitet, das war nicht alles gut“, sagte der Manager Anfang April. Man habe versucht, auf die Bedürfnisse der niederländischen und deutschen Kunden zu reagieren, den richtigen Dreh habe man damals aber nicht gefunden. Doch eben dieser sollte nun gefunden werden.

„Nicht die gewünschten Erfolge erzielt“

„Wir wollen das Gute aus dem Bridge mit dem Guten aus dem Update verbinden“, sagte Bernd Woesthoff-Willen damals auf Nachfrage dieser Zeitung. Es klang vielversprechend, was er vorhatte, wie jetzt aber deutlich wird, war es das aber anscheinend nicht: „Die erfolgte Umbenennung und Neuausrichtung auch der Eventinhalte haben leider nicht die gewünschten Erfolge erzielt“, klare Worte, mit denen sich die Betreiber jetzt auf Facebook an die Öffentlichkeit wenden. Man sei sich sicher, dass man zwar nicht alles falsch in der Vergangenheit gemacht habe, jedoch auch nicht alles richtig. Man sei nach wie vor der Auffassung, eine der schönsten Location in Deutschland, hier im Emsland, zu haben, diese aber „aus verschiedensten Gründen aktuell nicht erfolgreich zu betreiben war“.

Pause bis Herbst 2016

Als Hauptgrund werden die aktuellen Besucherzahlen genannt. Ein Problem, für das die Betreiber laut ihrem Facebook-Posting in den nächsten Monaten, genauer gesagt, bis Herbst 2016, eine Lösung finden wollen. „Wir haben jetzt genügend Zeit, alles ausreichend zu analysieren und dann die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.“ Eine Zukunft, die ungewiss ist, mit Blick auf die letzten Sätze im Posting. Dort heißt es: „Danke an dieser Stelle an alle Mitarbeiter und DJs die uns in den letzten 1,5 Jahren begleitet und unterstützt haben. Ihr wart und seid klasse und habt uns die Treue gehalten, auch in den weniger guten Zeiten zuletzt.“

Alternativen im Emsland

Für die Emsländer heißt es nun, bis Herbst 2016 zu warten. Alternativen gibt es im Emsland genug. So gibt es unter anderem in Lingen seit 25 Jahren das „Joker“, in Meppen das „Penthaus“ und in Papenburg seit Sommer 2015 die Disco „Plan B“.


1 Kommentar