16.02.2016, 15:32 Uhr

Lions Club spendet Lizenzen Integration dank Spracherwerb in Meppener Schulen

Schauen sich bei einem Besuch der Maria Montessori Schule das Programm genau an: Astrid Bogatz (von links), Wilhelm Koormann, Präsident Andreas Meyer und Bürgermeister Helmut Knurbein. Foto: Ann-Christin FischerSchauen sich bei einem Besuch der Maria Montessori Schule das Programm genau an: Astrid Bogatz (von links), Wilhelm Koormann, Präsident Andreas Meyer und Bürgermeister Helmut Knurbein. Foto: Ann-Christin Fischer

Meppen. Immer mehr Kinder mit Migrationshintergrund kommen ohne jegliche Sprachkenntnisse in unsere Schulen. Jetzt hat der Lions Club Meppen 24 Schullizenzen für ein Sprachlernprogramm in Höhe von insgesamt 6000 Euro gespendet.

„Mit dem Programm ,Sprache lernen‘ können sich die Schulkinder selbstständig mit der deutschen Sprache beschäftigen und spielend erlernen“, erklärte Andreas Meyer, Präsident des Lions Club, die Funktion des Programms. Insgesamt wurden 24 Schulen in Haren, Haselünne und Meppen mit der Lizenz ausgestattet, zum Beispiel die Maria Montessori Grundschule in Meppen.

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Seit Anfang des Jahres können Kinder mit Migrationshintergrund, aber auch Nicht-Migranten mit Sprachdefiziten das Programm nutzen. Laut Schulleiterin Margret Meyring werde „Sprache lernen“ von den Schülern super angenommen: „Sie finden es interessant und da es sehr einfach und mithilfe von Bildern selbsterklärend ist, setzten sich die Kinder gerne an die Computer, um ein bisschen zu üben.“

Welche Hilfe muss gerade jetzt sein?

Vorab informierte sich der Lions Club bei den verschiedenen Schulen, welche Hilfe im Moment am effektivsten sei, die Maßnahme wurde schließlich in Zusammenarbeit durch das Schul- und Kulturamt der Stadt Meppen fortgesetzt. Auch Mit-Initiatorin Astrid Bogatz trug in verschiedenen Gesprächen ihren Teil dazu bei. Schließlich wurde genau das Programm mithilfe eines Fachberaters für interkulturelle Bildung ausgewählt.

Der Anfang ist gemacht, aber noch nicht am Ende. Wilhelm Koormann und Andreas Meyer sind sich einig: „Wenn auch an weiterführenden Schulen Bedarf besteht, wollen wir den gesamten Altkreis bestücken“, so Meyer. Laut Koormann werden fünf Oberschulen mit der Lern-Software ausgestattet.


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