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17.01.2016, 12:05 Uhr „INKLUSIVE STADT“

Kommentar zur Ist-Analyse: Meppen auf einem guten Weg

Kommentar von Carola Alge

Ein Kleiderständer vor einem Geschäft am Markt in Meppen blockiert den Behindertenleitstreifen. Archivfoto: Manfred FickersEin Kleiderständer vor einem Geschäft am Markt in Meppen blockiert den Behindertenleitstreifen. Archivfoto: Manfred Fickers

Meppen. Meppen ist auf einem guten Weg zur inklusiven Stadt. Ein Kommentar.

Zahlreiche bauliche Veränderungen erleichtern inzwischen Menschen mit Behinderungen das Leben. Aber es gibt noch viel zu tun. Gerade auch mit Blick auf das von Christian Golkowski zu Recht geforderte Umdenken in den Köpfen nicht Beeinträchtigter.

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Beim Wohnungsbau zum Beispiel. Es fehlen in Meppen behindertengerechte und gleichzeitig bezahlbare Wohnungen. Darauf hat Behindertenbeauftragter Walter Teckert immer wieder hingewiesen. Städtebaulich dagegen hat sich eine Menge zum Positiven verändert. Die Innenstadt bis zum Bahnhof etwa ist barrierefrei. Das auf dieser Strecke noch bestehende Nadelöhr Kolpingstraße sollte die Verwaltung zeitnah in Angriff nehmen.

Und jeder von uns kann das Zusammenleben von Behinderten und Nichtbehinderten erleichtern. Oft sind es kleine Gedankenlosigkeiten, die unnötigerweise für Hindernisse sorgen: Dass zum Beispiel Fahrräder in der Fußgängerzone auf den Blindenleitstreifen abgestellt werden. Sie werden schnell zu gefährlichen Hindernissen für blinde Menschen. Auch Kleiderständer vor Geschäften sollten so positioniert werden, dass sie den Behindertenleitstreifen nicht blockieren.


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