06.09.2010, 11:35 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Margret Bömeke und Reinhilde Bartels stellen aus Keramik trifft auf Explosives

Sie eröffneten die Ausstellung in der Galerie Krebs (von links): Renate Krebs, Reinhilde Bartels, Margret Bömeke und Ingrid Krebs-Kalis. Foto: Anna SolbachSie eröffneten die Ausstellung in der Galerie Krebs (von links): Renate Krebs, Reinhilde Bartels, Margret Bömeke und Ingrid Krebs-Kalis. Foto: Anna Solbach

Meppen. Während sich die Keramikerin Margret Bömeke bei der Farbgebung ihrer Arbeiten in Rakutechnik auf die Töne Ocker, Braun und Schwarz der Erden beschränkt, schwelgt die Malerin Reinhilde Bartels in expressiv wirkenden roten Farben.

Daraus ergibt sich eine Spannung, von der die neuste Ausstellung in der Galerie Krebs an der Waldstraße 3 in Meppen lebt. Sie kann bis zum 25. September besichtigt werden. „Farben berühren unsere Empfindungen“, sagte Renate Krebs bei der Eröffnung der Ausstellung. So war es auch mit den Acrylbildern auf Leinwand und Holz der Diplom-Designerin Bartels, als sie diese zum ersten Mal in der Rechtsanwaltskanzlei ihres Ehemannes sah.

Rakubrand-Strukturen

„Einmal Ton in der Hand, und es hat mich nicht mehr losgelassen.“ So beschreibt die Keramikerin Bömeke ihre Leidenschaft für das alte japanische Brennverfahren. Typisch für ihre Objekte ist eine harmonische Verbindung zwischen Form und Oberfläche sowie die für den Rakubrand typische Struktur. „Die Arbeiten bestechen durch Eleganz, Schönheit und großes handwerkliches Können“, stellte Krebs die Künstlerin vor, die 1978 zum ersten Mal mit Keramik in Berührung kam. 1987 erhielt die Autodidaktin den ersten Preis beim UNICEF-Wettbewerb Keramik und einen Preis der Stadt Wernigerode.

Im Gegensatz zu ihr stellt Reinhilde Bartels zum ersten Mal ihre Malerei öffentlich aus. Die dreifache Mutter studierte visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Münster.


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