20.04.2017, 10:24 Uhr

Auch Busse teils verspätet Autobahnunfall bringt viel Ausweichverkehr nach Melle


Melle. An der Abfahrt Ost der Autobahn 30 in Melle-Mitte kommt es am Donnerstagmorgen zu Verzögerungen. Nach einem Unfall auf der Autobahn nebst langem Stau suchen viele Fahrer eine Abkürzung durch die Stadt.

Auf der A 30 in Fahrtrichtung Niederlande war vermutlich um kurz nach 8 Uhr zwischen den Anschlussstellen Gesmold und Bissendorf ein Pkw auf dem Überholfahrstreifen mit einem liegengebliebenen Kleintransporter kollidiert. Daraufhin wurde die Fahrbahn voll gesperrt.

Eine gute Stunde später hatte der Rückstau auf der Autobahn die Anschlussstelle Melle-Ost erreicht. Das führte dazu, dass viele Fahrer die Autobahn an dieser Abfahrt verließen und sich einen Weg durch die Stadt suchten. Auf der Riemsloher Straße ging es zeitweilig nur im Stop-and-Go-Modus voran. Dicht an dicht standen Lkw, Pkw und Transporter mit Kennzeichen aus der gesamten Republik und dem Ausland wie Polen oder Niederlande.

Ein Busfahrer sagte aus dem geöffneten Fenster heraus, dass er bereits einige Minuten Verspätung habe: „Ich müsste jetzt schon am ZOB sein“, also am Zentralen Omnibusbahnhof an der Weststraße.

Die Verkehrsteilnehmer verhielten sich überwiegend sehr diszipliniert. An der Abfahrt wurde häufig eine breite Lücke gelassen, damit die Linksabbieger (Richtung Gerden) sich auf ihre Spur einfädeln konnten. Der zusätzliche Verkehr floss über die Straße Engelgarten ab, auf der Breslauer Straße als Verlängerung der Riemsloher Straße war von erhöhtem Verkehrsaufkommen nichts zu spüren.

Aktualisierung: Nachdem die Sperrung der Autobahn im Laufe des Vormittags aufgehoben wurde, normalisierte sich die Situation in Melle in kürzester Zeit.


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