29.11.2016, 11:24 Uhr

Fernsehliebling schwärmt Manni Ludolf: Vom Schrottplatz zum Meller Automuseum

Über die Einträge im Gästebuch freu sich Museums-Chef Heiner Rössler. Foto: Sigrid SprengelmeyerÜber die Einträge im Gästebuch freu sich Museums-Chef Heiner Rössler. Foto: Sigrid Sprengelmeyer

Melle. Im Automuseum liegt ein Gästebuch aus. Annemarie Pieper, eine der guten Seelen des Museumscafes, hatte diese Idee und Museums-Chef Heiner Rössler freut sich über die vielen Einträge. Einer davon stammt von Schrottplatzbruder Manni Ludolf.

„Beim Durchblättern dieses Buches stößt man auf viele begeisterte nationale und internationale Einträge, unter anderem aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, Holland und Belgien, um nur einige zu nennen“, erzählte Heiner Rössler.. Eine Widmung jedoch fesselt den Blick. Sie ist von Manni Ludolf und seiner Frau Jana aus dem Westerwald. Im Jahre 2002 war der Fernsehsender SWR auf die vier Schrottplatzbrüder aufmerksam geworden und drehte eine zweiteilige Dokumentation über ihren Schrottplatzalltag. Auf vielen Privatsendern, zuletzt auf DMAX waren sie seitdem der Renner und wer sie einmal gesehen hat wurde ein Fan dieser Truppe.

„Es war sehr familiär“

In einem Telefonat mit unserer Redaktion berichtete der bekannte Schrottplatzbesitzer und Oldtimerliebhaber über seinen Besuch: „Ich kann an keinem Automuseum vorbeigehen und so musste ich, während meines Urlaubes in Werther unbedingt nach Melle“. Manni Ludolf war aber spät dran und um 18,30 Uhr sollten die Tore des Museums eigentlich schließen. „Das war für Heiner und sein Team aber überhaupt kein Problem. Er hat sich Zeit genommen für Fragen der Besucher. Es war sehr familiär und wir haben uns sehr wohl gefühlt“, berichtete Ludolf.

Ein Highlight

Leidenschaft verbindet offensichtlich und lässt die Zeit vergessen: „Wir konnten diskutieren wie in einer Familie und wenn einer echt Ahnung hat, dann bleibt man gern“, meinte der sympathische Westerwälder. Und so sind Manni und seine Frau Jana lange bei Cappuccino und Geschichten über alte Automobile im Museum geblieben.

Für Manni Ludolf bildete der Besuch in Melle den Höhepunkt seines Urlaubs. Er sprach von einem „herausragenden Leuchtturm“ der Automuseen. Zum Schluss des Telefonates gab er noch eine Empfehlung mit auf den Weg; „Ein Besuch und eine Führung durch Heiner sind für Autoliebhaber ein“ Muss“.


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