19.10.2016, 16:54 Uhr

Themen aus dem Grönegau Heimatjahrbuch: Fünf Autoren aus Melle greifen zur Feder

Diese Autoren aus Melle verfassten Beiträge für das druckfrisch erschienene Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land: (von links) Uwe Plaß, Theo Neteler, Hartmut Langenberg, Fritz-Gerd Mittelstädt und Jürgen Krämer. Foto: Peter SchatteDiese Autoren aus Melle verfassten Beiträge für das druckfrisch erschienene Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land: (von links) Uwe Plaß, Theo Neteler, Hartmut Langenberg, Fritz-Gerd Mittelstädt und Jürgen Krämer. Foto: Peter Schatte

MELLE. Das Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land ist druckfrisch erschienen. Von den mehr als 40 Autoren, die für die 336 starke Publikation Beiträge zu diversen Themen verfasst haben, stammen fünf aus Melle.

Das sind Jürgen Krämer, Hartmut Langenberg, Fritz-Gerd Mittelstädt, Theo Neteler und Uwe Plaß. „Wir freuen uns, dass der Sammelband auch interessante Artikel aus dem Grönegau umfasst“, erklärte Vorstandsmitglied Jürgen Krämer vom Heimatbund Osnabrücker Land (HBOL), der die Schrift zusammen mit dem Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB) seit mehr als vier Jahrzehnten im jährlichen Turnus herausgibt.

Schwerpunkt Reformation

Da sich im Jahre 2017 der Jahrestag der Reformation zum 500. Mal jährt, verstand es sich für die Herausgeber von selbst, das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Reformationsgeschichte im Osnabrücker Land zu widmen.

Zu den Verfassern, die diesen Themenkomplex näher beleuchten, zählt Uwe Plaß, der auch auch regelmäßiger Autor im „Meller Kreisblatt“ ist (Serie: Meller Zeit-Lupe). Der Titel seiner Abhandlung lautet: „Konfessionelle Schwierigkeiten im nachreformatorischen Melle.“

In der Rubrik „Persönlichkeiten und Familien“ beschreibt Theo Neteler „Ludwig Bäumer, Melle – Schriftsteller, Politiker und Geliebte Martha Voglers, Worpswede“, während Hartmut Langenberg in der Rubrik „Kunst und Denkmalpflege“ detailliert auf „Das alte Spritzenhaus Auf Torf in Buer“ und auf „Die Huntequelle“ eingeht.

„Beide Jahrbücher ergänzen sich vortrefflich“

Auch Fritz-Gerd Mittelstädt reiht sich in den Reigen der Autoren ein. Er verfasste für die Rubrik „Kunst und Denkmalpflege“ einen Beitrag zum Thema „Kirchen und Kirchburgen im Kulturraum des Osnabrücker Landesherren“. Darüber hinaus griff Jürgen Krämer zur Feder. Er verfasste einen Nachruf auf den verdienten Pädagogen, Politiker und Multifunktionsträger in Vereinen und Verbänden, Hartmut Wippermann, der im Sommer dieses Jahres im 82. Lebensjahr verstarb.

Heimatbund-Vorstandsmitglied Jürgen Krämer zeigte sich erfreut darüber, dass mit Fritz-Gerd Mittelstädt auch der Herausgeber des Meller Jahrbuchs „Der Grönegau“ zu den Autoren des Heimat-Jahrbuches Osnabrücker Land zählt. Das zeuge von einem guten Miteinander.

Für Mittelstädt steht ebenfalls fest: „Beide Jahrbücher stellen keine Konkurrenz zueinander dar, sondern ergänzen sich vortrefflich. Die Sammelbände zeichnen sich durch unterschiedliche Konzepte aus – und inhaltliche Überschneidungen ergeben sich nicht, sodass sich die Lektüre beider Bücher geradezu anbietet.“


0 Kommentare