26.09.2016, 11:19 Uhr

Mahl- und Backtag mit buntem Kürbis Melle: Traumhafter Spätsommertag an Westhoyeler Windmühle


Riemsloh. Traumhaft war das Wetter am Sonntag zum letzten Mahl- und Backtag des Jahres. Zahlreiche Besucher nutzten den schönen Tag, um der Westhoyeler Windmühle einen Besuch abzustatten.

Sechs Mahl- und Backtage lockten in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher an die Westhoyeler Windmühle. „An Wetter haben wir alles gehabt, von Hagel und Schnee bis zu 35 Grad im Schatten ohne ein Lüftchen“, blickt Hedda Oberschmidt vom Verein zur Erhaltung und Restaurierung der Westhoyeler Windmühle auf das zurückliegende halbe Jahr zurück.

Gebackener Stuten

Aktuell laufen bereits die Planungen für das nächste Jahr. Zum Mühlentag 2017, der am Pfingstmontag stattfinden wird, sagt Oberschmidt: „Wir versuchen, dass die Grönegau Musikanten zu uns kommen können. Ansonsten wird es wieder wie üblich einen ökumenischen Gottesdienst geben.“

Am Sonntag nutzten die Besucher die letzte Möglichkeit des Jahres, sich einen selbst gebackenen Stuten aus dem Backhaus mit nach Hause zu nehmen.

„Leckerer Butterkuchen muss auch noch mal sein“, waren sich viele Fans vom süßen Blechkuchen einig. Unter dem knorrigen Apfelbaum mit Blick auf Müllerhaus und Mühle schmeckten die Leckereien, die im Backhaus entstehen, gleich doppelt gut.

Frisch gestärkt schlenderten einige nach dem leckeren Schmaus los, um den kleinen Markt um die Mühle zu erkunden. Traditionell gibt es an den Mahl- und Backtagen immer altes Handwerk zu entdecken. So war am Sonntag ein Messer- und Scherenschleifer dabei, ein Korbflechter gewährte Einblicke in die uralte und stabile Machart des Korbflechtens.

Fast 20 Ehrenamtliche

Auch selbst gemachte Marmelade, Chutneys oder Essig kamen an. Nicht zu vergessen: der Honig aus Melle. Eine wunderschöne Herbstkulisse erblickten die Gäste vor dem Müllerhaus. Dort hatte Deliza Budde ihren Kürbisstand mit Kürbissen aus Altenmelle aufgebaut. In bunten Farben und verschiedenen Größen und Formen machten die Herbstboten förmlich Lust auf Kürbissuppe oder spätsommerliche Dekorationen.

Abends gab es für die Ehrenamtlichen des Mühlenvereins noch viel Arbeit. „Alles wird sauber gemacht und aufgeräumt“, erklärte Hedda Oberschmidt.

Für die 15 bis 20 Ehrenamtlichen, die an den Mahl- und Backtagen stets dabei sind, gehört das natürlich dazu. Auch wenn die Besucher die viele Arbeit, die zum Gelingen einer solchen Veranstaltung dazugehört, nicht immer sehen.


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