23.08.2015, 17:06 Uhr

Aktive Phase startet mit Radtour Radweg-Initiative Holterdorf hofft auf Baubeginn 2016


Neuenkirchen. Die Radweg-Initiative Holterdorf ist jetzt ein eingetragener Verein. Damit wird ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Realisierung eines Radweges entlang der Holterdorfer Straße vollzogen.

Die Initiative hatte sich nach einer großen Bürgerversammlung im April (wir berichteten) das Ziel gesetzt, die 2,4 Kilometer lange Verbindung zwischen Holterdorf und Neuenkirchen großenteils in Eigenleistung zu bauen. Nach der Eintragung im Vereinsregister kann jetzt die offizielle Einwerbung von Spendenmitteln, unentgeltlichen Arbeitsleistungen und Fördergeldern beginnen.

„Wir sind zuversichtlich, im Jahr 2016 mit dem Bau des Radweges beginnen zu können“, gibt der Vorsitzende Bernd Hüpohl eine Einschätzung der Lage ab. Eine Abstimmung mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau über Einzelheiten der Bauausführung habe bereits stattgefunden. Bei der Einhaltung aller Vorgaben des Landes übernimmt die Behörde als Straßenbaulastträger die spätere Pflege.

Die Initiative rechnet mit Gesamtkosten von 250.000 Euro. Die Trasse ist bereits größtenteils vorhanden, weil aktive Holterdorfer und Neuenkirchener in Absprache mit den Grundstückseigentümern vor zwölf Jahren einen durchgehenden Grasweg angelegt haben. Initiator dieser stets gut gepflegten Füßgänger- und Joggerstrecke war damals die örtliche Jagdgenossenschaft.

Auch Melles Bürgermeister Reinhard Scholz habe bereits Unterstützung zugesagt, ergänzt Alfred Reehuis. Deshalb gäbe es angesichts der beträchtlichen Eigenleistungen berechtigte Hoffnungen auf eine finanzielle Förderung durch die Stadt, so das Vorstandsmitglied. „Ebenso sind erste Spenden angekündigt, die aus einem Überschuss des RINK-Festivals resultieren“, sieht Reehuis positive Anzeichen.

Den nun offiziellen Start des Vereins als „e.V.“ feierte die Initiative am Sonntag mit einer Radtour rund um den Stadtteil Neuenkirchen mit anschließendem gemütlichen Beisammensein im Garten von Bernd Hüpohl. „Mit solchen Aktionen stärken wir unsere Gemeinschaft“, meint der erste Vorsitzende.


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