31.05.2015, 17:53 Uhr

Turmspringwettbewerb Meller schwimmen für neuen Sprungturm im Hallenbad


Melle. Das neue Hallenbad soll einen Sprungturm bekommen. Um den 21500 Euro teuren Turm zu finanzieren, hat sich der Förderverein neues Hallenbad in Kooperation mit dem SC Melle 03 (SCM) und der DLRG Melle etwas Besonderes einfallen lassen.

Eine Hälfte des Betrages für den Sprungturm wird von der Kreissparkasse Melle übernommen. „Die andere Hälfte“, so erklärt Herman Balsing, Vorsitzender des Fördervereins neues Hallenbad , „soll durch Mitgliedsbeiträge des Vereins und durch Sponsorengelder gedeckt werden.“

35 Euro pro Bahn

Deshalb trafen sich am Sonntag die engagierten Schwimmer und Springer im Wellenfreibad. Pro 50-Meter-Bahn lag der Mindesteinsatz für die Sponsoren bei 50 Cent, wer wollte und mochte, gab einen höheren Betrag nach Wunsch. Die sechsjährige Romy Berelsmann hatte es ganz schön pfiffig angestellt und sich vorab Sponsoren aus der Familie gesucht. Mit 35 Euro pro geschwommene Bahn versprachen sie, das Projekt zu unterstützen und Romy schwamm ordentliche sechs Bahnen im Sportbecken.

Rund 25 Schwimmer hatten am frühen Nachmittag bereits ein beachtliches Pensum zurückgelegt. Besonders beeindruckend: Hannah Marie Dreyer, die für die Grundschule Westerhausen an den Start ging. „Sie hatte sich 2500 Meter vorgenommen“, berichtete ihre Mama unweit des Beckenrandes. 3000 Meter wurden es letztendlich und danach ging die Viertklässlerin sogar noch im Turmspringwettbewerb an den Start. Und sie siegte. Mit 99 Punkten hatte sie die Jury, bestehend aus Uschi Thöle-Ehlhardt, Klaus Pilkenroth, Peter Spiekermann und Heike Dahech, überzeugt und nahm strahlend den Siegerpokal für den verrücktesten Sprung von Hermann Balsing entgegen. Einen weiteren Pokal konnte Hannah Marie dann noch als Schulsiegerin entgegennehmen – 3000 Meter hatten auch hier auf ganzer Linie überzeugt.

Mutige beim Wasserballwerfen

Beim Wasserballwerfen traten einige Mutige gegen Jens Klinge und Pual-Philipp Heidemann an. Der Einsatz landete auch hier im großen Pott für den Sprungturm, nur selten gelang den antretenden Wettkämpfern ein Tor.

Das Wetter, so viel war klar, hätte besser sein können. So richtiges Freibadwetter war es leider nicht. Trotzdem kamen einige Extra-Euros für den geplanten Sprungturm zusammen: den engagierten Schwimmer und Springern, die dem Wetter trotzten sei Dank.


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