18.06.2014, 14:57 Uhr

Heiner Rössler zeigt Automuseum Blechkarossen faszinieren beim Vater-Sohn-Tag in Melle

Führung mit einem Spezialisten: Unter der Leitung des Oldtimer-Experten Heiner Rössler besichtigten die Gäste das Automuseum. Foto: StadtFührung mit einem Spezialisten: Unter der Leitung des Oldtimer-Experten Heiner Rössler besichtigten die Gäste das Automuseum. Foto: Stadt

Melle. Blitzende und blinkende Oldtimer, tolle Schlitten und coole Blechkarossen: Als der vom Jugend- und Kulturzentrum „Altes Stahlwerk“ veranstaltete Vater-Sohn-Tag in das Automuseum Melle „Geschichte auf Rädern“ führte, zeigten sich rund 25 Teilnehmer angetan von den rollenden Schmuckstücken, die teilweise mehr als hundert Jahre alt sind und deshalb im besten Wortsinn über eine „bewegte Vergangenheit“ verfügen.

„Wir freuen uns, dass dieses Angebot auf eine derart positive Resonanz stößt“, erklärte der Leiter des „Alten Stahlwerks“, Tim Wesselmann. Die Veranstaltung solle dazu beitragen, das Miteinander zwischen Vätern und Söhnen zu fördern und ihnen einen ganz besonderen Anziehungspunkt der Stadt vorzustellen.

Sein besonderer Dank galt in diesem Zusammenhang dem Leiter der Allgemeinen Werksdienste und des Sozialwesens bei der Firma Tetra, Leo Frankenberg, der den Kontakt zum Automuseum hergestellt hatte.

Mit Heiner Rössler hatte das Jugend- und Kulturzentrum einen kompetenten Oldtimer-Spezialisten für die Führung gewinnen können, die bei den Teilnehmern auf eine äußerst positive Resonanz stieß. „Technische Güter müssen regelmäßig bewegt werden, wenn man sie für die Zukunft erhalten will“, machte Rössler deutlich. Die im Museum ausgestellten Fahrzeuge seien funktionsfähig „und werden regelmäßig benutzt“. Viele Leihgeber hätten dafür ihre besten Schätze zur Verfügung gestellt.

„Geschichte auf Rädern“

„Durch sein einmaliges Konzept ist das Automuseum Melle, in dem stets zwischen 200 und 300 Fahrzeuge zu sehen sind, in der beneidenswerten Lage, wirklich erstklassige Automobile und Motorräder vom Beginn der Motorisierung bis hin zu außergewöhnlichen Exponaten jüngerer Zeit in laufendem Wechsel zu zeigen“, machte Rössler deutlich. Für ihn steht fest: „Wiederholungsbesuche werden so zu einem stets neuen Erlebnis.“

„Geschichte auf Rädern.“ Diese Bezeichnung sei Verpflichtung – „und zwar nicht nur wichtige Beispiele aus der Technik- und Designgeschichte des Automobils zu zeigen, sondern ebenso die immensen Auswirkungen dieser Erfindung auf das Leben der Menschen zu verdeutlichen“, so der Oldtimer-Experte.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein kleines Familienfest, das muslimisch-stämmige Frauen und deren Töchter vorbereitet hatten. „Mit exzellenten Gaumenfreuden, die allen Teilnehmern vorzüglich mundeten – darunter auch Annette Fangmeyer vom Förderverein“, stellte die stellvertretende Leiterin des Jugendzentrums, Cynthia Riebeling, fest.


0 Kommentare