14.04.2013, 16:26 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Französische Schüler empfangen Sprachgewirr im Meller Stahlwerk


Melle/Buer/Neuenkirchen. Zurzeit findet in Buer und in Neuenkirchen ein Schüleraustausch mit den französischen Städten Augers und Sarthe statt. Die Schüler und ihre Lehrer wurden im Jugendzentrum „Altes Stahlwerk“ in Melle-Mitte offiziell empfangen.

Die Oberschule Buer und die Wilhelm-Fredemann-Realschule Neuenkirchen pflegen erst seit kurzer Zeit eine Partnerschaft zu den Schulen „Collège François d’Assise Augers“ und „Collège St. François Sarthe“. Die stellvertretende Bürgermeisterin Annegret Mielke begrüßte die Delegationen aus beiden Städten im Namen der Stadt. Dies sei der erste Austausch, und sie hoffe, dass eine längerfristige Schulpartnerschaft zustande komme, meinte Mielke. Das würde die Stadt gerne unterstützen. Zudem hoffe sie, dass Freundschaften entstünden, die lange Zeit hielten.

Die französischen Schüler im Alter von 13 bis 15 Jahren sind in deutschen Gastfamilien untergebracht, sodass die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben, sich auch außerhalb des Programms kennenzulernen.

Als Geschenk überreichte Annegret Mielke den Lehrern ein Buch über Melle und Schokolade, während die Schüler Infomappen über ihre Gaststadt erhielten.

Jugendzentrumsleiter Sebastian Cordes stellte die Entwicklung der offenen Jugendarbeit in Deutschland bis zum Stahlwerk vor, seine Stellvertreterin Cynthia Riebeling erläuterte den Gästen den Tagesablauf im Zentrum.

Die Reden übersetzte Stephan Kötter, der seit vielen Jahren in Frankreich lebt und an beiden Schulen unterrichtet. Gebürtig stammt der Lehrer aus Osnabrück.

Nach dem formellen Teil lud Sebastian Cordes die Jugendlichen auf ein Getränk ein, und dann war Bewegung angesagt.

Die Schüler spielten Basketball, Billard und Tischtennis oder saßen in gemischten Gruppen zusammen, um sich auszutauschen und kennenzulernen. Die Stimmung unter den Jugendlichen war ausgesprochen gut, alle freuten sich am internationalen Miteinander, das im Stahlwerk bestens untergebracht war. Schließlich betreut das Jugendzentrum Kinder und Jugendliche aus 14 Nationen.

Die französischen Gäste werden in der Woche ihres Aufenthaltes noch Osnabrück und Hamburg besuchen, wo eine Hafenrundfahrt vorgesehen ist.


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