06.12.2011, 18:48 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Seniorenbeirat wieder aktiv Vermittler zwischen Bürgern und Stadt

Einstimmig im Amt bestätigt: Der Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Ingrid Holze, und ihrem Stellvertreter Thomas Täger (vorne links) gratulierten Sozialamtsleiter Wilhelm Beineke (vorne rechts) sowie die Beiratsmitglieder Karl-Heinz Rüffer, Marianne Fehling, Marlies Oestreich, Marianne Stönner und Ansgar Klenke (hinten von links). Foto: Norbert WiegandEinstimmig im Amt bestätigt: Der Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Ingrid Holze, und ihrem Stellvertreter Thomas Täger (vorne links) gratulierten Sozialamtsleiter Wilhelm Beineke (vorne rechts) sowie die Beiratsmitglieder Karl-Heinz Rüffer, Marianne Fehling, Marlies Oestreich, Marianne Stönner und Ansgar Klenke (hinten von links). Foto: Norbert Wiegand

Melle. Der Seniorenbeirat der Stadt Melle hat seine Arbeit in der neuen Legislaturperiode wieder aufgenommen. Ingrid Holze, die dem Gremium seit 1994 angehört, wurde von den Beiratsmitgliedern erneut einstimmig zur Vorsitzenden gewählt.

Als Stellvertreter schlug Marianne Stönner (SoVD) den städtischen Behindertenbeauftragten Thomas Täger vor, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde. Zuvor war Täger wieder als kooptiertes Mitglied des Beirats bestätigt worden. Karl-Heinz Rüffer (Awo) und Ansgar Klenke (Gemeindenverbund St. Matthäus) wurden von der Vorsitzenden als neue Mitglieder begrüßt.

Ingrid Holze informierte kurz über die bisherigen Schwerpunkte der Arbeit des Seniorenbeirats, die vom Einsatz für behindertengerechte Zugänge und bessere Straßenbeleuchtung über die Aktion „Nette Toilette“ bis zu Ausflügen reichte. Einen Einblick in die Initiative „Rentner helfen Rentnern“ vermittelte Marlies Oestreich (Petrigemeinde). In dieser Initiative helfen Senioren anderen Senioren, die beispielsweise nicht mehr selbst defekte Beleuchtungen austauschen können oder mit der Pflege ihres Vorgartens überfordert sind. „Viele dieser Aktivitäten erfolgen ehrenamtlich“, erklärte Oestreich. In diesem Jahr hätte es 20 Anfragen gegeben. Der Seniorenbeirat fasste den Beschluss, 500 Informationsflyer nachdrucken zu lassen.

„Neue Handykurse sollen nach Weihnachten angeboten werden“, kündigte Thomas Täger an. Für die Computerkurse (2x 2 Stunden für insgesamt 20 Euro) soll das Konzept im Januar überarbeitet werden, da es sich als schwierig erwiesen hat, absolute Anfänger gemeinsam mit etwas Fortgeschrittenen zu unterrichten. Beschwerden über den bei Nässe glitschigen Boden im Bahnhofstunnel will Sozialamtsleiter Wilhelm Beineke an das Bauamt weiterleiten, Ingrid Holze will diese Hinweise persönlich überprüfen.

Nachdem der Jahresausflug 2011 wegen geringer Beteiligung (30 Anmeldungen) abgesagt werden musste, fasste der Seniorenbeirat noch keinen Beschluss für 2012. Zunächst solle das Erscheinen des Veranstaltungskalenders zur Umgehung möglicher Konkurrenz-Veranstaltungen abgewartet werden. Marianne Fehling meinte, dass eine Ganztagesfahrt möglicherweise einige Senioren überfordern könnte. Als Alternativen waren vorübergehend auch ein bunter Nachmittag oder eine Halbtagestour im Gespräch gewesen.

Die Besetzung der städtischen Ausschüsse mit Beisitzern aus dem Seniorenbeirat wurde lediglich beim Planungsausschuss geändert. Dort wird künftig Karl-Heinz Rüffer die Belange der Senioren vertreten, als Stellvertreter fungiert Ansgar Klenke.


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