01.12.2016, 15:20 Uhr

Aktion der Nordhorner Tafel Wunschweihnachtsbaum steht im Rathaus in Lohne

Sie freuen sich über den Wunschweihnachtsbaum: (von links) Elisabeth Klaus (Sozialamt), Lena Fokkema (Jugendpflege), Petra Hense (Nordhorner Tafel), Bürgermeister Manfred Wellen, Magdalena Bruns (Jugendpflege). Foto: Nordhorner TafelSie freuen sich über den Wunschweihnachtsbaum: (von links) Elisabeth Klaus (Sozialamt), Lena Fokkema (Jugendpflege), Petra Hense (Nordhorner Tafel), Bürgermeister Manfred Wellen, Magdalena Bruns (Jugendpflege). Foto: Nordhorner Tafel

Wietmarschen. Die Nordhorner Tafel hat im Rathaus der Gemeinde Wietmarschen in Lohne einen Wunschweihnachtsbaum aufgestellt.

An diesem besonderen Weihnachtsbaum hängen viele kleine Wunschkarten. Diese Karten enthalten bescheidene Wünsche der kleinsten Kunden der Nordhorner Tafel, der Kinder bis 17 Jahre. Die Idee, Kindern so zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten, sei einem Förderer der Nordhorner Tafel vor Jahren gekommen, heißt es in einer Pressemittelung der Tafel.

Seit zehn Jahren werde die Aktion schon in Nordhorn durchgeführt. In Wietmarschen finde sie zum zweiten Mal, unterstützt von der Gemeinde und der Jugendpflege Wietmarschen, statt.

Sehr bescheidene Wünsche

Bei der Lebensmittelausgabe hätten die Kinder im Vorfeld einen Herzenswunsch auf die Karten geschrieben. „Beliebt sind bei den Jungs jedes Jahr ferngesteuerte Autos und bei den Mädchen immer wieder Puppen und Püppchen in allen Größen“, verriet Uschi Vox, Geschäftsführerin der Nordhorner Tafel. „Aber auch sehr bescheidene Wünsche von Flüchtlingskindern, wie eine Winterjacke oder einen warmen Pullover, haben wir auf die Wunschkarten notiert.“

Jeder Bürger könne sich in der Vorweihnachtszeit ein Wunschkärtchen vom Baum „pflücken“ und ein kleines Paket im Wert von maximal 15 Euro packen und das Geschenk im Bürgerbüro, versehen mit den Wunschkärtchen, abgeben.

Viele Flüchtlingskinder

Die Päckchen würden dann in der Weihnachtsausgabe an die Kinder der Nordhorner Tafelausgabe in Wietmarschen verteilt. In diesem Jahr seien viele Flüchtlingskinder neu dazu gekommen, die natürlich auch beschenkt werden sollten. „Das ist schon ein tolles Gefühl, wenn die Kinderaugen vor Freude leuchten und die Eltern über das unerwartete Geschenk glücklich sind.“, berichtete Vox.

In der Nordhorner Tafel engagieren sich mehr als 150 ehrenamtliche Mitarbeiter, um fast 3000 Bedürftige und ihre Familie mit Lebensmitteln täglich zu versorgen. Dazu zählen auch die Ausgabestellen in Schüttorf und Wietmarschen.


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