26.11.2016, 09:32 Uhr

Kleiner Aufwand, große Wirkung Wunschbaumaktion der Diakonie in Lingener Sparkasse

Frederike Buthmann und Siegfried Gladis hängen die ersten Wunschzettel an den Wunschbaum in der Sparkassenfiliale am Lingener Marktplatz. Foto: Wilfried RoggendorfFrederike Buthmann und Siegfried Gladis hängen die ersten Wunschzettel an den Wunschbaum in der Sparkassenfiliale am Lingener Marktplatz. Foto: Wilfried Roggendorf

ahes Lingen. Ein Weihnachtsbaum mit vielen Wunschzetteln ist nun in der Sparkasse am Markt in Lingen zu finden. Mit wenig Aufwand kann hilfsbedürftigen Menschen an Weihnachten eine Freude bereitet werden.

Von Kerzen über Hausschuhe bis hin zu Spielzeug– so lauten einige Wünsche von hilfsbedürftigen Menschen aus Lingen und Umgebung. Sie haben oft nicht die Mittel, um ihre Kinder an Weihnachten zu beschenken. Ihre Wünsche sind nun in Umschlägen an einem Weihnachtsbaum in der Sparkasse zu finden. „Das ermöglicht einen direkten Zugang zu den Bedürftigen“, sagte der Geschäftsstellenleiter der Sparkasse, Siegfried Gladis, im Gespräch mit unserer Redaktion.

Maximal 20 Euro

Jeder kann sich einen der Wunschzettel vom Baum herunternehmen und ihn erfüllen. „Die Wünsche liegen maximal bei einem Wert 20 Euro“, erklärte Frederike Buthmann, Sozialpädagogin des Diakonischen Werks . Die erfüllten Wünsche können dann bis zum 16. Dezember 2016 , schön verpackt und mit dem jeweiligen Wunschzettel versehen, in der Sparkasse oder in der Geschäftsstelle der Diakonie abgegeben werden. Um die Anonymität zu bewahren, habe jeder der Wunschzettel eine Nummer bekommen. Dadurch könne das Geschenk dem jeweiligen Klienten der Diakonie zugewiesen werden. Die Geschenke werden vor Weihnachten im Rahmen einer privaten Feier an die Menschen übergeben.

Wöchentlich neue Wünsche

Zum ersten Mal finde die Aktion nun in Lingen statt. In Nordhorn gebe es sie schon länger. Da sie dort im ersten Jahr nur schleppend abgelaufen sei und es erst im kommenden Jahr zu wenig Wünsche für die Interessierten gab, werden zunächst nur ein paar Wünsche an den Baum gehängt. Wöchentlich sollen dann neue Wünsche hinzukommen. „Zur Zeit gibt es 35 Wunschzettel, es werden allerdings noch mehr hinzukommen“, teilte die Sozialpädagogin mit.

Kleiner Aufwand, große Freude

Die Diakonie habe sich für die Sparkasse als Partner entschieden, weil sie sehr zentral läge und viele Menschen erreichen könne. „Hier gibt es eine gewisse Kundenfrequenz und wir helfen den hilfsbedürftigen Menschen gerne“, teilte Gladis mit. „Man kann mit einem kleinen Aufwand eine große Freude erzielen“, fügte er hinzu. Die Wünsche seien laut Buthmann „Luxusartikel“, die sich die Klienten der Diakonie nicht leisten können. Natürlich werden auch Spenden entgegengenommen.


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