18.11.2016, 10:43 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Brandursache noch unklar Bonifatius-Hospital Lingen ist wieder im Normalbetrieb

Erleichtert ist Dr. Carsten Börner, Leiter der Zentralen Notaufnahme des Bonifatius-Hospitals Lingen. Einen Tag nach dem Brand eines Blockheizkraftwerkes herrscht in dem vom Qualm betroffenen Bereich wieder Normalbetrieb. Foto: Sven LampeErleichtert ist Dr. Carsten Börner, Leiter der Zentralen Notaufnahme des Bonifatius-Hospitals Lingen. Einen Tag nach dem Brand eines Blockheizkraftwerkes herrscht in dem vom Qualm betroffenen Bereich wieder Normalbetrieb. Foto: Sven Lampe

slx/pm Lingen. Das Bonifatius-Hospital in Lingen ist im Laufe des Freitags wieder in den Normalbetrieb übergegangen. Mit der Freigabe des Haupt-OP‘s ist der Normalbetrieb des Krankenhauses wieder hergestellt“, zitierte das Krankenhaus in einer Mitteilung am Nachmittag Geschäftsführer Martin Diek.

Am Donnerstag hatte der Brand eines Blockheizkraftwerkes im Keller zu einer starken Rauchentwicklung in Teilen des Krankenhauses geführt. Verletzt wurde niemand. Fachleute hatten nach der hygienetechnischen Überprüfung der Lüftungsanlagen einschließlich Partikelmessung durch eine Spezialfirma grünes Licht für die Wiederaufnahme des Operations-Betriebs gegeben. Am Donnerstagabend hatte der ABC-Messtrupp des DRK Bawinkel die betroffenen Bereiche des Krankenhauses untersucht.

Nach der Freigabe wurde auch die Zentrale Notaufnahme des Krankenhauses im Laufe des Tages wieder ohne Einschränkungen bei der Rettungsleitstelle gemeldet. Geschäftsführer Diek weiter: „Wir möchten uns ausdrücklich für das Engagement all derer bedanken, die mit ihrem Einsatz, Fachkenntnis und Besonnenheit den Ernstfall professionell gemeistert haben.“

Die Mitarbeiterschaft, Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte standen permanent im Dialog, wobei die Sicherheit der Patienten nach Angaben des Krankenhauses immer im Fokus stand. Trotz der Herausforderungen sei das Team stets Herr der Lage gewesen. „Ein besonderer Dank gilt den Patienten, die uns und unseren Mitarbeitern großes Verständnis in dieser Situation entgegengebracht haben!“, betonte Diek.

Bereits am Freitagmorgen war nach Reinigungsarbeiten und Begehung durch das Gesundheitsamt die Zentrale Notaufnahme des Bonifatius Hospitals wieder eingeschränkt in Betrieb. Auch die beiden geräumten Stationen wurden im Laufe des Vormittags wieder bezogen. Geplante ambulante Operationen wurden für Freitag abgesagt. Hierdurch wurden dringende Operationen und bei Bedarf auch hausinterne Notoperationen im Zentrum für ambulantes Operieren durchgeführt. Ab Freitagnachmittag wurde der Haupt-OP wieder genutzt und das Krankenhaus nahm uneingeschränkt an der Patienten- und Notfallversorgung teil.

Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache werden in der nächsten Woche fortgesetzt. Das Blockheizkraftwerk ist bis auf Weiteres beschlagnahmt.

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