11.11.2016, 08:14 Uhr

Serie Existenzgründer Patrick Meß und Hendrik Fischer kreativ in Lingen

Zwei kreative Köpfe, die sich verstehen: Patrick Meß und Hendrik Fischer im IT-Zentrum in Lingen. Foto: Christiane AdamZwei kreative Köpfe, die sich verstehen: Patrick Meß und Hendrik Fischer im IT-Zentrum in Lingen. Foto: Christiane Adam

Lingen. Gestatten: Von und Zu GmbH! Patrick Meß hat im August 2014 die digitale Kreativagentur, die ihren Sitz im IT-Zentrum an der Kaiserstraße 10b in Lingen hat, gegründet. Ende 2015 ist Hendrik Fischer mit eingestiegen und ist seitdem als angestellter Geschäftsführer mit Gesellschafteranteil dabei.

„Wir sind gleichberechtigt“, betonen die beiden Kreativen, die beide einen anderen Schwerpunkt mit in die Firma bringen. Während Fischer technischer Informatiker ist, hat Meß mehrere Jahre als Kommunikationsdesigner in Hamburg gearbeitet. Der 32-jährige Fischer bringt bereits Erfahrung als Existenzgründer mit. Mit den Agenturen artklar und in.tub hatte er sich bereits selbstständig gemacht, bis er den heute 27-jährigen Meß kennenlernte. „Wir haben ein paar Projekte gemeinsam realisiert und dabei gemerkt, dass wir gut miteinander arbeiten“, erzählt Fischer.

„Zehn Freunde“

Die Agentur, die ihre Schwerpunkte im digitalen Marketing und bei den sozialen Medien sieht, sei in der kurzen Zeit rasch gewachsen. „Wir sind inzwischen zu zehnt, unter anderem beschäftigen wir zwei Praktikanten, und seit Neuestem bilden wir auch aus“, freuen sich die beiden. Dieses Wachstum berge allerdings auch Herausforderungen. Passend große Büroräume seien in Lingen schwer zu finden, zumal sie die Nähe des Gründerzentrums zur Hochschule ungern missen möchten. Und auch weitere Programmierer wären dem Team willkommen. „Es ist, als ob hier zehn Freunde zusammensitzen und arbeiten“, beschreiben beide die Atmosphäre im Team.

Keine Grenzen

Der Kreativität des einzelnen Mitarbeiters sei dabei keine Grenze gesetzt. „Manchmal entwickeln wir eine Idee und wissen noch nicht einmal, für welchen Kunden sie sein wird“, schwärmt Fischer. Das funktioniere dann so, dass zunächst eine Werbestrategie entwickelt werde und dann im Umfeld geschaut werde, für wen diese passen könnte. Und es scheint zu funktionieren, wie die beiden an einigen Beispielen zeigen können. „Einige unserer Kunden kannten uns vorher manchmal gar nicht. Wir gehen aktiv auf potenzielle Kunden zu“, erklären sie ihr Vorgehen. „Wir haben das Ohr an der Schiene“, geben sie sich selbstbewusst. Anderen Existenzgründern möchten sie Mut dazu machen, hin und wieder ein überschaubares Risiko einzugehen.


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