07.06.2016, 10:15 Uhr

63. Europäischer Wettbewerb Landespreis für Schüler der Gesamtschule Emsland

Maurice Kurze (l.), auf dem Bild mit Lehrerin Christine Meiner, hatte den Landespreis stellvertretend im Niedersächsischen Landtag in Hannover entgegengenommen. Foto: Gesamtschule EmslandMaurice Kurze (l.), auf dem Bild mit Lehrerin Christine Meiner, hatte den Landespreis stellvertretend im Niedersächsischen Landtag in Hannover entgegengenommen. Foto: Gesamtschule Emsland

Lingen. Schüler der Gesamtschule Emsland in Lingen haben jetzt einen Landespreis des 63. Europäischen Wettbewerbs unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben“ erhalten. Die Auszeichnung überreichte in Hannover Landtagspräsident Bernd Busemann.

Die Preisträger, Nicole Borth, Vanessa Brink, Anna Jürgens und Maurice Kurze, hatten eine Initiative gegen Genitalverstümmelung an Frauen gestartet. Das teilte jetzt die Gesamtschule Emsland mit. Insgesamt hatten nach Angaben der Organisatoren des Wettbewerbs bundesweit rund 77.000 Schüler an dem Wettbewerb teilgenommen.

Persönliche Erfahrungen

An dem Projekt wirkten den Angaben zufolge auch Teilnehmer aus Togo, Elfenbeinküste und Syrien mit. In dem durch ein Video dokumentierten Theaterstück wurden autobiographische Züge, persönliche Erfahrungen mit Genitalverstümmelung und Flucht verarbeitet, um auf die Situation von den betroffenen Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen.

Kultureller Austausch

Die Sprachen waren Deutsch und Französisch. Bei diesem Projekt ging es vorrangig um den kulturellen Austausch und um das gemeinsame Ziel, Initiative gegen Genitalverstümmelung zu ergreifen. Die empathische Herangehensweise ermöglicht Handlungskompetenz für ein gemeinsames Europa. Durch diese Theaterarbeit sind die Teilnehmer eng zusammengewachsen. Begleitet wurde das Projekt von der Theaterpädagogin Swantje Ahrens und der Lehrerin Christine Meiners.

Mehr aus Lingen lesen Sie in unserem Ortsportal.


0 Kommentare