26.01.2016, 15:52 Uhr

Lingener Seniorenkarneval Vom schweren Leben eines Funkenmariechens

Finale beim Seniorenkarneval der Lingener Karnevalsvereinigung im Saal Klaas-Schaper. Foto: Karnevalsvereinigung LingenFinale beim Seniorenkarneval der Lingener Karnevalsvereinigung im Saal Klaas-Schaper. Foto: Karnevalsvereinigung Lingen

Lingen. Vom zwölfjährigen Funkenmariechen Meike Fischer aus Nordhorn über die Junioren- bis zur Seniorengarde der Karnevalsvereinigung Lingen (KVL) und Opa Anton: Karnevalisten aller Altersstufen haben beim Seniorennachmittag der Stadt Lingen sowie der KVL vor ausverkauftem Haus für gute Stimmung gesorgt.

Den Anfang machten laut einer KVL-Mitteilung die Lustigen Musikanten aus Lingen-Brögbern unter Leitung von Michal Stach, die mit Schunkelliedern das Publikum schon einmal auf das anstehende Karnevalsprogramm einstimmten. Pünktlich um 15.11 Uhr eröffneten die KVL-Präsidentin und der Moderator Martin Tolhuysen die Veranstaltung. Nach dem Einmarsch der Aktiven lasen das Prinzenpaar Franz Josef I und Renate I gemeinsam die Proklamation vor. Es folgten die Grußworte der Stadt Lingen durch die Zweite Bürgermeisterin Monika Heinen.

Opa Anton aus Haren

Zunächst trat Meike Fischer aus Nordhorn auf. Die erst 12-jährige bot dem Publikum ihren Solotanz dar, anschließend erzählte sie von ihrem doch so „schweren Leben“ als Funkenmariechen. Danach folgte aus eigenen Reihen der KVL die Juniorengarde mit ihrem Gardetanz. Aus Haren trat dann Opa Anton auf, der vieles über sein Landleben erzählte und ohne eine Zugabe nicht die Bühne verlassen durfte. Es folgte die Seniorengarde mit ihrem diesjährigen Gardetanz unter der Leitung von Anja Pleus.

Zum Schunkeln und Mitsingen lud dann Irene Franzen aus Nordhorn ein und die Kleinsten des KVL zeigten tanzend – einstudiert von Laura Pleus und Nina Scholz – als Ballerina, Mäuse und Clowns das Leben in einem Zirkus. Es folgte eine zweite Bütt von Angelika Gausmann aus Mettingen, die zur Erheiterung als Hertha von ihrem „doch so schweren Eheleben“ erzählte.

Dank an Alina Pleus

Für ihr zehnjähriges Solo-Jubiläum bekam Alina Pleus einen Blumengruß und anschließend durfte noch einmal zum Gesang von Irene Franzen geschunkelt werden. Als freche Früchtchen traten zum Abschluss noch die Senioren der KVL auf und zum großen Finale kamen noch einmal alle Aktiven auf die Bühne.


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