16.07.2014, 15:55 Uhr

Josua Eric das siebte Kind der Großfamilie Bundespräsident Pate bei Familie Hofstee in Emsbüren

Die Großfamilie Hofstee aus Emsbüren freut sich gemeinsam mit Bürgermeister Bernhard Overberg (rechts) und Ortsbürgermeisterin Cäcilia Schwennen (links) über die Ehrenpatenschaft für ihr siebtes Kind Josua Eric. Kein geringerer als Bundespräsident Joachim Gauck hat die Patenschaft übernommen.Die Großfamilie Hofstee aus Emsbüren freut sich gemeinsam mit Bürgermeister Bernhard Overberg (rechts) und Ortsbürgermeisterin Cäcilia Schwennen (links) über die Ehrenpatenschaft für ihr siebtes Kind Josua Eric. Kein geringerer als Bundespräsident Joachim Gauck hat die Patenschaft übernommen.

Emsbüren. Paten in einer Familie sind nichts Ungewöhnliches. Den Bundespräsidenten als Paten zu haben aber schon. Wie bei den Hofstees in Emsbüren zum Beispiel.

Erst vor wenigen Tagen haben die Kinder der Familie am Fernsehen miterlebt, wie Bundespräsident Joachim Gauck der deutschen Nationalelf in Brasilien zum vierten Weltmeistertitel gratuliert hat. Jetzt hat der ranghöchste Repräsentant der Bundesrepublik seine Glückwünsche direkt nach Emsbüren übermittelt und die Ehrenpatenschaft des im April 2014 geborenen Josua Eric übernommen – dem siebten Kind von Andrea und Marc Hofstee.

Der Bundespräsident übernimmt auf Antrag der Eltern die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind einer Familie und bringt damit die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben.

Dieses Anliegen vertreten auch Andrea und Marc Hofstee: Die Beamtin und der Bankkaufmann haben sich bewusst für so viel Verantwortung und so viel Leben in den eigenen vier Wänden entschieden. Marc Hofstee ist zudem Landesvorsitzender des „Verbands kinderreicher Familien Deutschland“. Dieser setzt sich dafür ein, die Akzeptanz von Großfamilien zu erhöhen und ihnen bessere Rahmenbedingungen zu schaffen.

Überbringer der Ehrenpatenschaftsurkunde aus dem Bundespräsidialamt, verbunden mit einem Präsent der Gemeinde, waren Emsbürens Bürgermeister Bernhard Overberg und Ortsbürgermeisterin Cäcilia Schwennen. „Das ist schon etwas ganz Besonderes“, äußerten Overberg und Cäcilia Schwennen ihren Respekt. Wobei nicht ganz klar wurde, ob sie die Großfamilie Hofstee mit ihren sieben Kindern meinten oder die Tatsache, dass der kleine Josua später von sich behaupten kann: „Der Bundespräsident ist mein Pate.“

Tolle Vorbilder

Lebhaft und lustig ging es zu während des Antrittsbesuchs, den der drei Monate junge Josua gut gelaunt und souverän meisterte. Kein Wunder angesichts so vieler größerer Geschwister, denn mit Lennart (2), Jonathan (4), Elisa (6), Sara-Marie (10), Laurin (12) und Julian (14) hat er viele tolle Vorbilder. Elisa verriet lachend, dass Josua meistens lieb ist, außer, wenn er schreit. Lennart drückte seinem kleinen Brüderchen spontan ein Küsschen auf die Stirn, Laurin brachte ihn lässig zum Strahlen und Julian nahm ihn ganz selbstverständlich auf den Arm. Und während Jonathan zum offiziellen Fototermin noch seine Schuhe mit dem Fußball drauf suchte, erzählte Sara-Marie, begeisterte „Harry Potter“-Leserin, dass ihre Familie genauso viele Kinder habe wie die Weasleys aus der zauberhaften Romanvorlage.

Das bunte Leben der Großfamilie Hofstee ist ganz sicher keine Magie, dafür aber ein großes Glück.

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