20.11.2016, 13:07 Uhr

Gesundheitszentrum in Bawinkel Erster Spatenstich für Großprojekt in der Ortsmitte

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich sind die Bauarbeiten am neuen Gesundheitszentrum in Bawinkel offiziell begonnen worden.

            
Foto: Heinz KrüsselMit dem symbolischen ersten Spatenstich sind die Bauarbeiten am neuen Gesundheitszentrum in Bawinkel offiziell begonnen worden. Foto: Heinz Krüssel

Bawinkel. Ein Gesundheitszentrum mit einem breiten Angebots- und Leistungsspektrum entsteht an der Hans-Brinkmann-Straße 1 in Bawinkel. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich sind die Bauarbeiten im Neubaugebiet im Herzen von Bawinkel jetzt offiziell gestartet worden.

Investor ist Zahnarzt Michael von Weschpfennig aus Haselünne. Das Investitionsvolumen wird bei rund 1,5 Millionen Euro liegen. „Wir betreiben unsere Zahnarztpraxis auch weiterhin an der Vinzenzstraße 4 in Haselünne“, betonte der Zahnarzt in einem Gespräch mit der Redaktion.

Zweigeschossige Bauweise

Nach Auskunft von Reinhard Lonnemann, Geschäftsführer der Firma R. Lonnemann Haus-Bau-Service aus Bawinkel als Planer und Generalunternehmer für das Projekt, entsteht ein zweigeschossiger Neubau mit ausgebautem Dachgeschoss. Wert werde darauf gelegt, dass fast alle Gewerke von Handwerksbetrieben aus der Region ausgeführt werden. Die Fertigstellung sei für Januar 2018 terminiert.

Vielseitiges Angebot

Im Erdgeschoss wird sich die Alexander-Apotheke aus Bawinkel ansiedeln. Apothekerin Judith Kohne wird von der Haselünner Straße an den neuen Standort wechseln. Von Gersten zieht die Praxis für Physiotherapie Maria Freese nach Bawinkel um. Abgerundet wird das Angebot im Erdgeschoss durch den Friseursalon Vera Heidt. Im ersten Obergeschoss hat künftig die Ergotherapie und Logopädie Christine Brundirs ihr Zuhause, die derzeit noch an der Schulstraße in Bawinkel ansässig ist. Ferner wird die Firma R. Lonnemann und die Dulo-Hausverwaltung vom Gewerbegebiet 1 in Bawinkel in die Hans-Brinkmann-Straße wechseln. Im Dachgeschoss ist nach Darstellung von Reinhard Lonnemann noch ein Kosmetikstudio vorgesehen.

Vier Wohnungen

Im ersten Obergeschoss sowie im Dachgeschoss sieht das Konzept vier Wohnungen in einer Größenordnung von 27 bis 130 Quadratmeter vor. Der gesamte Neubau ist barrierefrei gestaltet; alle Ebenen sind über einen Fahrstuhl zu erreichen. Für die Mieter, Patienten und Kunden stehen direkt am Haus ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Komplett barrierefrei

Zum Gesamtkonzept „Gesundheitszentrum“ gehört auch die Arztpraxis des Allgemeinmediziners Christof Böker, die derzeit im benachbarten Junker-Bar-Haus entsteht. Der Rohbau ist fertiggestellt und die Handwerker haben inzwischen mit dem Innenausbau begonnen. Das Gebäude soll voraussichtlich im April 2017 bezugsfertig sein.

„Wichtig für die Nahversorgung“

Das Projekt im Neubaugebiet solle einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Nahversorgung der Bürger leisten, beschreiben Bürgermeister Adolf Böcker, sein Stellvertreter Hans-Peter Langels und Samtgemeindebürgermeister Mathias Lühn wichtige Ziele aus kommunalpolitischer Sicht. Das gelte insbesondere auch für den gesundheitlichen Bereich. Denkbar seien mittelfristig noch Einkaufsmöglichkeiten sowie der Bau von Eigentums- und Mietwohnungen für alle Altersgruppen.

Elf weitere Bauplätze

In einem ersten Bauabschnitt des Neubaugebietes sind elf Bauplätzen in einer Größenordnung zwischen etwa 600 bis 900 Quadratmeter vorgesehen. Der Quadratmeterpreis liegt bei 57 Euro pro Quadratmeter (voll erschlossen). Wichtig sei, dass alle Einrichtungen der täglichen Daseinsvorsorge fußläufig zu erreichen sind, beispielsweise Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergarten, Arzt- und Zahnarztpraxis ebenso wie die Kirche und das Alten- und Pflegeheim Marienstift.


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