24.02.2016, 12:45 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Bugraum voll Wasser gelaufen Binnenschiff schlägt bei Schleuse Hilter leck


Lathen. Nahe der Hilter Schleuse auf dem Dortmund-Ems-Kanal ist am Mittwoch ein Binnenschiff leck geschlagen.

Das Schiff aus den Niederlanden wurde im Unterwasser der Schleuse gesichert und machte dort fest. Gefahr, dass es sinkt, besteht nach Angaben von Polizei, Wasser- und Schifffahrtsamt sowie der Feuerwehr nicht. Auch der Schiffsverkehr sei nicht beeinträchtigt, hieß es.

Nach Angaben der Polizei lief der Bugraum des 73 Meter langen Binnenschiffes voll Wasser. Kurz nachdem das Schiff gegen 11.50 Uhr die Schleuse in Richtung Dörpen passiert hatte, habe der Schiffsführer im Bereich der vorderen Bugstahlschraube ein Leck festgestellt. Den Angaben zufolge lief der gesamte Bugraum des Schiffes voll Wasser.

Die Ursache für das Leck blieb zunächst unklar. Die Wasserschutzpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Zudem sollen Fachleute den Schaden begutachten.

Wie es weiter hieß, ist das Schiff mit 1000 Tonnen Weißmehl beladen. Es war unterwegs in Richtung Belgien.

Ein Abpumpen des Wassers war zunächst nicht möglich, da laut Polizei dann neues Wasser durch das Leck nachgelaufen wäre. Wie ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Lathen mitteilte, sammelte sich das Wasser im Maschinenraum an und vermischte sich mit Öl. Auch deshalb hätten es die Feuerwehrleute nicht einfach in die Ems abpumpen können.

Außer der Feuerwehr Lathen mit rund 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen ist auch die Feuerwehr Haren mit drei Fahrzeugen und einem Boot vor Ort.


0 Kommentare