25.11.2016, 19:59 Uhr

Nachhaltiges Wirtschaften Silberne Olga für Familie Rolfers aus Herzlake

Der Milchviehbetrieb der Familie Rolfers aus Herzlake ist mit der Silbernen Olga für besonders gute Betriebsführung ausgezeichnet worden. Foto: MilchwirtschaftDer Milchviehbetrieb der Familie Rolfers aus Herzlake ist mit der Silbernen Olga für besonders gute Betriebsführung ausgezeichnet worden. Foto: Milchwirtschaft

Herzlake. Der Milchviehbetrieb der Familie Rolfers aus Herzlake ist mit der Silbernen Olga für besonders gute Betriebsführung ausgezeichnet worden.

Die Milchwirtschaft im Emsland hat einen besonderen Grund zum Feiern: Nachdem sie sich bereits im vergangenen Jahr im landesweiten Milchlandpreiswettbewerb unter den Spitzenbetrieben platzieren konnte, sicherten sich Günter (51) und Mechthild (47) Rolfers gemeinsam mit ihrem Sohn Florian (22) diesmal den zweiten Platz unter den „Besten Milcherzeugern Niedersachsens“ und damit die „ Silberne Olga 2016“. Für den Erfolg bekam die Familie im „Alten Kurhaus“ in Bad Zwischenahn vom Niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer eine silberne Kuh-Statue sowie ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro überreicht.

Familie Rolfers aus Herzlake bewirtschaftet einen insgesamt 71 Hektar großen Betrieb. Auf dem Hof werden 85 Milchkühe und die entsprechende weibliche Nachzucht sowie 40 Mastbullen gehalten. Die Herde erbringt eine weit über dem Landesdurchschnitt liegende Milchleistung von rund 11.130 Kilogramm pro Kuh und Jahr bei einem Fettgehalt von 4,00 Prozent und einem Eiweißgehalt von 3,35 Prozent. Die Milch wird an die DMK Deutsches Milchkontor eG geliefert.


Der Milchlandpreis – ein Unternehmerpreis für Nachhaltigkeit

Insgesamt gibt es in Niedersachsen rund 9300 Milchviehhalter. Die Auszeichnung „Goldene Olga“ ist nach Angaben der Landesvereinigung als „Unternehmerpreis für nachhaltiges Wirtschaften“ konzipiert. Zur Bewertung der Nachhaltigkeit der Wirtschaftsweise der einzelnen Betriebe prüft eine Fachjury mit insgesamt 16 Fachleuten nicht nur die Höfe besonders intensiv, sondern insbesondere auch deren Aktivitäten in den Bereichen Ökologie, Tierwohl, Soziales und Ökonomie. „Ziel ist es, jedes Jahr einen Milcherzeugerbetrieb als Preisträger der „Goldenen Olga“ zu ermitteln und auszuzeichnen, der nicht nur eine optimale Rohmilch produziert, sondern der hervorragend wirtschaftet und sich durch einen besonders verantwortungsbewussten Umgang mit seinen Tieren, der Umwelt und den auf dem Hof arbeitenden Menschen heraushebt“, schreibt die Landesvereinigung in der Ausschreibung zum Wettbewerb.

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