22.04.2017, 16:59 Uhr

Neuer Umsatzrekord bei Esders Familienunternehmen investiert in Haselünne

Technik aus Leidenschaft lautet der Wahlspruch des Familienunternehmens Esders GmbH aus Haselünne. Im Bild von links nach rechts: Bernhard, Martin, Bernd und Stefan Esders. (Quelle: Esders GmbH)Technik aus Leidenschaft lautet der Wahlspruch des Familienunternehmens Esders GmbH aus Haselünne. Im Bild von links nach rechts: Bernhard, Martin, Bernd und Stefan Esders. (Quelle: Esders GmbH)

Haselünne. Die Esders GmbH, Haselünne, Mess- und Prüftechnikspezialist für die Gas- und Wasserversorgung hat im abgelaufenen Jahr 8,95 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.

Mit einer moderaten Steigerung von drei Prozent wuchs das Familienunternehmen im 28. Jahr seines Bestehens zum 18. Mal in Folge und konnte das hohe Niveau des Vorjahres konsolidieren. Der Investitionsschwerpunkt lag 2016 auf der CNC-Fertigung. So erhöht Esders die Fertigungstiefe und damit die Wertschöpfung am Standort in Haselünne. Zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit trägt neben der hohen Eigenkapitalquote von über 90 Prozent der Ausbau der eigenen Stromversorgung bei. 2017 plant Esders, die Produktion zu erweitern, teilt das Unternehmen mit.

„Durch eine neue CNC-Drehmaschine und eine neue CNC-Fräse haben wir die Umstellung auf Eigenproduktion der Mechanik weiter forciert“, sagt Geschäftsführer Bernd Esders. Das Unternehmen macht sich damit unabhängiger von Lieferanten und gewinnt an Flexibilität, die wiederum den Kunden zugutekommt. Passend dazu konnten die Servicedurchlaufzeiten bei steigendem Wartungsaufkommen erneut um mehr als zehn Prozent gesenkt werden. „Damit bewegen wir uns weit unterhalb des marktüblichen Niveaus“, sagt Firmengründer Esders.

Im Sinne der Nachhaltigkeit erfolgte der Ausbau der Strom-Eigenproduktion im vergangenen Jahr durch eine weitere Photovoltaikanlage mit 24 kW Peak Leistung. Seit 2015 produziert die Esders GmbH 40 Prozent ihres Energiebedarfs selbst. Die neue Anlage soll dazu beitragen, dass dieser Anteil auf deutlich über 50 Prozent gesteigert wird – bei steigendem Strombedarf. 90 Prozent des selbst erzeugten Stroms werden in der Produktion genutzt. Im Jahresverlauf wuchs die Belegschaft um fünf Kollegen auf 95 Mitarbeiter, darunter 14 Auszubildende. Platz für zukünftiges Wachstum soll im laufenden Jahr mit dem Neubau einer Produktions- und Lagerhalle geschaffen werden, mit der das Werk 2 um 40 Meter wächst.

Bernd Esders, dass die zweite Generation in den Kernthemen Entwicklung und Vertrieb Impulse für die langfristige Ausrichtung des Familienunternehmens setzt. Sohn Martin Esders ist im Produktsegment Gasmesstechnik für die Expansion in China, Südostasien und Zentralasien verantwortlich. „Wir möchten auch weiterhin unkonventionelle Wege gehen und damit den Stand der Technik für die nächste Gerätegeneration prägen. Diese Technik wollen wir in zunehmendem Maß auch in neuen Märkten anbieten und vermarkten“, sagt Bernd Esders.


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