01.12.2016, 09:58 Uhr

Stadt baut Tiefgarage 48 weitere Parkplätze für Haselünner Innenstadt

Die Tiefgarage wird zunächst offene Parkplätze ersetzen und sich in länglicher Form an der Ritterstraße unter dem Bereich der alten Kartonagenhalle (Foto) befinden. Foto: Carola AlgeDie Tiefgarage wird zunächst offene Parkplätze ersetzen und sich in länglicher Form an der Ritterstraße unter dem Bereich der alten Kartonagenhalle (Foto) befinden. Foto: Carola Alge

Haselünne. Zu einer erheblichen Entzerrung der Parkplatzsituation in der Haselünner Innenstadt soll der Bau einer Tiefgarage an der Ritterstraße führen. Hier werden ca. 48 Einstellplätze geschaffen. Der Ausschuss für Bauwesen und Umwelt befürwortete die Planungen.

Die geplante Tiefgarage wird im nördlichen Plangebiet des Bebauungsplans „Zwischen Markt und Ritterstraße“ entstehen. Die Tiefgarage wird zunächst offene Parkplätze ersetzen und sich in länglicher Form an der Ritterstraße unter dem Bereich der alten Kartonagenhalle befinden. Der Baubeginn ist für Anfang 2017 geplant. Der Ausschuss begrüßte einstimmig den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „Zwischen Markt und Ritterstraße“, 1. Erweiterung nebst Begründung.

Gewerbliche Tierhaltungsanlagen

Ohne Diskussion sprach sich der Ausschuss auch für die Änderung 28 A des Flächennutzungsplanes der Stadt Haselünne „Sondergebiet gewerbliche Tierhaltungsanlagen VIII“ sowie für den entsprechenden Bebauungsplan aus. Damit werden die planerischen Voraussetzungen für die Errichtung von einem aus zwei Einheiten bestehenden Stallneubau für eine Legehennenhaltung im Ortsteil Westerloh mit insgesamt 29.900 Tieren als gewerbliche Tierhaltungsanlage geschaffen.

Im Sinne der Verdichtung stimmte der Bauausschuss dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Andruper Straße“, 2. Änderung, zu. Hier will eine Immobilienfirma an der Andruper Straße auf ihren Grundstücken drei Bungalows errichten. Mehrheitlich (drei Gegenstimmen) empfiehlt der Ausschuss die Auslegung des Bebauungsplans „Am Haseufer“. Hier will ein Architekturbüro sein Bürogebäude an der „Hasestraße“ bzw. „Am Haseufer“ erweitern. Die Fläche soll als Kerngebiet, die Grundflächenzahl auf 0,9 sowie die Geschossflächenzahl auf 2,0 bei dreigeschossiger Bauweise festgesetzt werden.

1,7 Hektar großes Gebiet

Aufgrund der großen Nachfrage wird Andrup 18 neue Bauplätze erhalten, was einstimmig im Bauausschuss begrüßt wurde. Das Plangebiet hat eine Größe von 1,7 Hektar und liegt östlich des Neubaugebietes „Schulkamp“. Der Bebauungsplan kann nach Zustimmung des Rates dann öffentlich ausgelegt werden. „Wir freuen uns, im Ortsteil Andrup jungen Familien neue Baugrundstücke anbieten zu können“, betonte Fachbereichsleiter Martin Pohlmann. Die Lackiererei Konowski beabsichtigt weitere Flächen für eine Betriebserweiterung von der Stadt Haselünne zu erwerben. Um die Voraussetzungen für die Errichtung einer Lagerhalle zu schaffen, sollen weitere Flächen im „Industriegebiet westlich der Lähdener Straße, Teil 5“ als Industriegebiet festgesetzt werden. Der Ausschuss fasste den Auslegungsbeschluss. Durch den Erlass einer Außenbereichssatzung entlang der Straße „Zur Alten Fähre“ können diese Flächen in der Ortschaft Hude einer Bebauung zugeführt werden.

Akustiksignale für Ampel?

In der Einwohnerfragestunde regte eine Bürgerin an, die Ampeln in Haselünne mit Akustiksignalen auszustatten, um sehbehinderten Mitbürgern das Queren einer Straße zu erleichtern. „Eine gute Idee, deren Umsetzung wir jetzt prüfen werden“, dankte Bürgermeister Werner Schräer für die Anregung. Er wies aber auch darauf hin, dass nicht alle Ampeln in den Zuständigkeitsbereich der Stadt fallen. Hier werde man mit dem Straßenbauamt im Zuge des Neubaus der Hasebrücke sprechen. Martin Pohlmann teilte mit, dass für die geplante Dorferneuerung am 13. Dezember 2016 im Jugendheim Schleper eine Bürgerversammlung stattfindet.


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