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18.10.2016, 17:33 Uhr KOMMENTAR ZUM ORCHESTERMUSIZIEREN

Integration durch Musik in Haselünne

Kommentar von Carola Alge

Im wahrsten Sinne spielerisch kommen sich Schüler des Kreisgymnasiums und der Bödiker Oberschule in Haselünne näher. Das gemeinsame schulübergreifende Musizieren verbindet. Foto: Carola AlgeIm wahrsten Sinne spielerisch kommen sich Schüler des Kreisgymnasiums und der Bödiker Oberschule in Haselünne näher. Das gemeinsame schulübergreifende Musizieren verbindet. Foto: Carola Alge

Haselünne. Im wahrsten Sinne spielerisch kommen sich Schüler des Kreisgymnasiums und der Bödiker Oberschule in Haselünne näher. Das gemeinsame schulübergreifende Musizieren verbindet. Ein Kommentar.

Das musikalische Projekt weckt und fördert Begabungen, schafft ein Gemeinschaftserlebnis, das die Teilnehmer zusammenschweißen kann.

Das Klassen- bzw. Orchestermusizieren wird in den USA schon seit Langem erfolgreich praktiziert. Dass sich in Deutschland immer mehr Schulen daran beteiligen und dabei – wie in Haselünne – von ihren Trägern finanziell unterstützt werden, ist schön. Sie tragen zu einer etwas anderen Form der Integration bei, denn Musik kennt bekanntlich keine Grenzen.

Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, ob hochmusikalisch oder weniger musisch begabt, dafür aber von Musik begeistert, ob mit finanziellen Möglichkeiten der Eltern, Musikschulunterricht bezahlen zu können, oder nicht: Orchestermusizieren bietet jedem die Möglichkeit, ein Instrument zu spielen.

Viele Jungen und Mädchen haben heute Zugang zum Computer, zu einem Instrument leider noch lange nicht so viele. Umso wichtiger sind Projekte wie das in Haselünne.


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