23.11.2016, 14:59 Uhr

Konzert in St.-Marien-Kirche Chor und Blasorchester harmonieren in Haren-Erika

Mit Spielfreude und guter Harmonie begeisterten Chor und Blasorchester die Zuhörer in der St. Marien Kirche zu Erika. Foto: Gerd MecklenborgMit Spielfreude und guter Harmonie begeisterten Chor und Blasorchester die Zuhörer in der St. Marien Kirche zu Erika. Foto: Gerd Mecklenborg

Haren. Die Musikkameradschaft Haren-Erika und der Chor „tett“, zwei brillante Ensembles, haben ihren Zuhörern bei einem Konzert in der St.-Marien-Kirche in Haren-Erika großartige Unterhaltung geboten.

Es mussten noch Stühle aus dem Pfarrheim herbeigeschafft werden, denn es gab kurz vor dem Gemeinschaftskonzert mehr in der St. Marien Kirche. Über das volle Haus freute sich auch Moderator Arnold Terborg, der die einleitenden Worte zu den einzelnen Musikblöcken sprach.

Rhythmisch schwangen die Konzertbesucher ihre Neonleuchtstäbchen, als der Chor singend in die Kirche einzog, um sich neben den Musikern des Blasorchesters auf den Stufen des Altars zu platzieren. „Oh Happy Day“ sangen und spielten Chor und Musiker zur Einleitung ihres Konzerts. „Ja, das ist für uns hier in der voll besetzten Kirche ein wirklich glücklicher Tag“, empfand auch Moderator Terborg in Anlehnung an den frisch und volltönend vorgetragenen Gospel.

Gospelmedley

Gospelsongs liegen dem gemischten Chor „tett“ , unter der Leitung von Annette Tiek, ganz besonders, das wurde auch im anschließenden Gospelmedley gut hörbar. Die schöne Ausgewogenheit der Frauen- und Männerstimmen wurde harmonisch durch das Blasorchester untermalt. Diese Harmonie der beiden Ensembles zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Konzert.

Aber auch die Einzelauftritte der Ensembles konnten sich hören lassen, so das sehr rhythmisch und schwungvolle Musikstück „Young Amadeus“, das 1791 ursprünglich für Klarinette und Orchester komponiert wurde, und bei dem die Blech-und Holzbläser der Musikkameradschaft bewiesen, wie gut sie ihr musikalisches Handwerk –unter dem sicheren Dirigat von Hermann Veenker – beherrschen. Das kam auch bei „Highland Cathedral“ sehr gut zu Geltung, wo Schlagzeuger und Bläsersektion die Melodieführung des für Dudelsack arrangierten Musikstücks perfekt übernahmen.

Szenenapplaus

Für Chor und Orchester gab es immer wieder spontanen Szenenapplaus. Beide Ensembles meisterten immer wieder sehr gut auch komplexere Musikstücke und begeisterten mit flotten Arrangements von Welthits wie Eric Claptons „Tears In Heaven“ oder „Can You Feel The Love Tonight“ von Elton John.

Im letzten Konzertblock ging es dann bei „Flashdance“ und der bayrischen „Rock Mi“-Variante mit viel Power zur Sache, da hielt es die Zuhörer nicht mehr auf ihren Sitzplätzen. Und da die Erikaner Version von „Flashdance“ zuvor das Publikum so sehr begeistert hatte, gab es dieses Musikstück noch einmal als umjubelte Zugabe.


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