17.05.2016, 14:30 Uhr

63. Europäischer Wettbewerb Landespreis für Evi Müller von der Oberschule Haren

Für ihre Beiträge zum 63. Europäischen Wettbewerb wurden Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Oberschule Haren ausgezeichnet. Foto: Oberschule HarenFür ihre Beiträge zum 63. Europäischen Wettbewerb wurden Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Oberschule Haren ausgezeichnet. Foto: Oberschule Haren

Haren. Sechs Schüler der Oberschule Haren haben in der vergangenen Woche ihre Urkunden als Auszeichnung für ihre Beiträge zum 63. Europäischen Wettbewerb erhalten.

Mit ihrer Arbeit zum Thema „Cyber Mobbing“ schaffte es Evi Müller aus Haren bis zum Einzug auf Bundesebene. Evi erstellte eine Schwarz-Weiß-Zeichnung, die die Gedanken und Empfindungen eines betroffenen jungen Mädchens darstellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Am kommenden Freitag, 20. Mai, wird ihre Arbeit in Hannover ausgezeichnet. Im Landtag wird ihr ein Preis von niedersächsischer Ebene verliehen.

In der vergangenen Woche überreichte Renate Albers-Stahl, Schulleiterin der Oberschule Haren, die Urkunden an die Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Realschule. Als Europaschule nimmt die Oberschule regelmäßig am Europäischen Wettbewerb teil, bei dem den Schülern zu verschiedenen Themen Aufgaben gestellt werden, die sie bearbeiten können.

Drei Themenbereiche

Den Schülern standen in diesem Jahr im Modul der entsprechenden Altersgruppe folgende drei Aufgabenstellungen zur Verfügung: „Ich erhebe meine Stimme...nicht um zu schreien, sondern um für die zu sprechen, die keine Stimme haben.“ Mit diesem Satz verdeutlichte Malala Yousafzai ihr Engagement für die Rechte der Mädchen in ihrer Heimat. Schüler wurden aufgefordert, eine Initiative zu starten, die auf die Situation dieser Mädchen aufmerksam macht.

Ein weiteres Thema „Frieden ist eine Kunst“ setzt sich mit Kunstwerken und Künstlern auseinander, die sich in ihren Werken für Frieden und gegen Gewalt einsetzen. Schüler konnten zu diesem Modul eine eigene kreative Auseinandersetzung zum Thema Frieden gestalten.

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In der dritten Aufgabenstellung waren die Jugendlichen dazu aufgefordert, sich zur Thematik „Cybermobbing – nur ein harmloser Streich?“ Gedanken zu machen und diese darzustellen. Hierbei entwickelten sie vielfältige Gestaltungsformen, wie künstlerische Arbeiten, Radiobeiträge oder Tagebucheinträge.

„Die Teilnehmer der Oberschule haben dabei auch in ihrer Freizeit viel Zeit und Engagement in die Umsetzung ihrer Arbeiten gesteckt“ betonte Ursula Schmitt-Senger, betreuende Lehrkraft der Projektgruppe.

Insgesamt fertigten 77.139 Schüler aus 1153 Schulen 63.289 Arbeiten an, von denen 20.603 Beiträge an die Landesjurys weitergeleitet wurden. Die Bundesjury begutachtete 1634 Arbeiten und zeichnete 671 Schüler aus.


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