04.12.2015, 11:29 Uhr

Im Dezember weitere Zuweisungen Stadt Haren sucht freie Wohnungen für Flüchtlinge

Harens Bürgermeister Bürgermeister Markus Honnigfort schließt eine Belegung von Turnhallen nicht mehr aus, wenn der Stadt nicht kurzfristig weitere private Liegenschaften angeboten werden. Foto: Stadt HarenHarens Bürgermeister Bürgermeister Markus Honnigfort schließt eine Belegung von Turnhallen nicht mehr aus, wenn der Stadt nicht kurzfristig weitere private Liegenschaften angeboten werden. Foto: Stadt Haren

Haren. Bis Weihnachten werden der Stadt Haren durch die zentrale Aufnahmestelle in Bramsche deutlich mehr als 100 Asylsuchende zugewiesen, von denen nach derzeitigem Stand nur 40 Personen im Stadtgebiet von Haren untergebracht werden können.

Kurzfristig sucht die Stadt deshalb weiteren Wohnraum, vorzugsweise Häuser, um auch die weiteren zugewiesenen Menschen unterbringen zu können, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Zwar waren die jüngsten Aufrufe, freie Wohnungen zu melden, durchaus erfolgreich, aber nicht immer können sie auch gleich bezogen werden. „Viele Objekte stehen erst im kommenden Jahr zur Verfügung und auch die zwei neuen Gemeinschaftsunterkünfte in den Ortschaften Erika und Wesuwe werden erst im Februar 2016 fertiggestellt sein“, so die Stadt.

Bürgermeister: Turnhallen letzte Option

Eine Unterbringung in öffentlichen Liegenschaften sieht Bürgermeister Markus Honnigfort als letzte Maßnahme: „Die Belegung von städtischen Turnhallen kann nur die letzte Option sein, die ich kurzfristig jedoch nicht mehr ausschließe. Solange andernorts in der Kommune Objekte leer stehen, hoffe ich auf die Solidarität der Harener Bürger.“

Eigentümer und Vermieter werden daher gebeten, kurzfristig nutzbare Objekte an Karina Koop (koop@haren.de, Tel. 05932/8295) oder Ewald Janssen, (janssen@haren.de, Tel. 05932-8235) zu melden.


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