19.12.2014, 12:20 Uhr

Bester Autocross 2014 Sportverband zeichnet MSC Rütenbrock aus


Haren. Als beste Veranstaltung des Jahres 2014 ist das Autocrossrennen des MSC Rütenbrock vom Pfingstsonntag bei der diesjährigen Meisterschaftsfeier des Nordwestdeutschen Autocross Verbandes (NWDAV) ausgezeichnet worden. Abgestimmt haben die aktiven Fahrer und die zugehörigen Vereine des Verbandes.

Der erste Vorsitzende des MSC Bernd Tebbe sagte: „Dies ist eine großartige Bestätigung der Arbeit aller Vereinsmitglieder, Sponsoren und der weiteren freiwilligen Helfer.“ „Dieser Erfolg ist aber auch zu einem Großteil ein Verdienst der vielen Zuschauer und Fans, die Jahr für Jahr durch Ihre Freude und Ihren Enthusiasmus das Rennen zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Fahrer werden lassen“, ergänzt der 2. Vorsitzende Josef Hilgefort. Kassenwart Ansgar Fischer meint, dass ein solcher Erfolg doch eine große Bestätigung ist und die Vorbereitungen für das Pfingstrennen 2015 jetzt mit noch mehr Begeisterung aber auch Akribie bis ins kleinste Detail angegangen werden. Zum Beispiel möchte der MSC seine sowieso schon höchsten Sicherheitsstandards noch weiter ausbauen. Man denkt darüber nach, den treuen Fans beim nächsten Rennen den Dank für ihre Unterstützung zu zeigen.

Schriftführer Klaus Specken weist darauf hin, dass es neben diesem Gesamterfolg des Vereinsauch wieder viele Einzelerfolge der Rennteams gab. Allen voran sei das Team Schröer-Ellermann um Fahrer Marcel Schröer zu erwähnen. Man konnte neben dem Meistertitel in der Spezialcrossklasse bis 1150 ccm (Klasse 10) auch den Titel in der Gesamtwertung der Endläufe im NWDAV gewinnen. Zusätzlich erreichte man diese beiden Erfolge in der Deutschen Rallycross Meisterschaft (DRCV) und wurde punktbester Fahrer aller Klassen im NWDAV. Aber Teamchef Rudi Schröer stellt klar: „Nicht diese Meistertitel waren 2014 unser größter Erfolg, sondern der Sieg im großen Superfinale beim Pfingstrennen vor heimischen Publikum in Rütenbrock. Wenn man daran zurückdenkt, läuft es einem immer noch kalt den Rücken runter.“ Ein weitere Rütenbrocker Fahrer Sascha Schulte musste sich hinter Schröer mit mehreren Vizetiteln begnügen.

Aber nicht nur in der Klasse 10 gaben die MSCler den Ton an, ein weiterer Meistertitel ging an Tobias Ellermann in der Klasse 8 (Spezialcross bis 1600 ccm). Den Vizetitel errangen neben Schulte noch das Team Kiepe, Dieter Behrens und das Team Hilgefort-Lücke-Schlüter, dritte Plätze erreichten Jörg Schulte, Thomas Weh, Marcel Bleicker, Florian Schnieders und Daria Lange. Besonders offensichtlich ist die Vormachtstellung des MSC im NWDAV in der Endlaufwertung der Spezialcross-Fahrzeuge hier sind unter den Top-Ten 9 Fahrer des MSC zu finden. Besonders ist in diesem Jahr die fahrerische Leistung von Nachwuchstalent Jan Otten zu nennen, dem kurz vor Ende der Saison die fast schon sicher geglaubten Meistertitel im NWDAV und DRCV durch Verbandsentscheidungen aberkannt wurden. Aber er zeigte immer wieder sein Talent und wird dieses im nächsten Jahr in einem Juniorbuggy unter Beweis stellen.

Aber nicht nur im NWDAV und DRCV sind die Fahrer des MSC Rütenbrock eine Macht. So haben zum Beispiel Günter Pirl und Christoph Conen Meistertitel in der IDC (Internationaler Deutschland Cup) erreicht. Diese Meisterschaft wird in fünf Rennen vor allem in Uelzen in der Lüneburger Heide ausgetragen. Der 8. Platz von Gerd Robben in der Holländischen Autocrossmeisterschaft NK sei aufgrund der starken Konkurrenz als Erfolg einzustufen. Weitere Erfolge auf dem geteerten Oval von Polderputten in Ter Apel erreichten Benni und Johannes Bonnarens.


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