11.11.2014, 07:45 Uhr

Es darf auch getanzt werden Harener Western Night mit den Emsland Hillbillies

Bei der ersten Western Night in Haren treten  unter anderem die Emsland Hillbillies auf.Bei der ersten Western Night in Haren treten unter anderem die Emsland Hillbillies auf.

Haren. Der November ist alles andere als trübe – zumindest am 15. November (20 Uhr, Einlass 19 Uhr) in Haren nicht. An diesem Tag treten die Emsland Hillbillies bei der ersten Harener Western Night im Müllerhaus an der Mersmühle auf. Als zweiter musikalischer Gast ist der Sänger und Gitarrist Matt Walker aus Bremerhaven mit von der Partie.

Der Aschendorfer Hermann Lammers Meyer, Chef der „Emsland Hillbillies“, und seine Band mischen seit nunmehr 40 Jahren im Musikgeschäft mit und sind weit über die Region und im Ausland bekannt. Vor dem Auftritt beantwortete er vier Fragen.

Die Veranstalter der „Western Night“ in Haren erwarten auch viele Linedancer. Werden die auf ihre Kosten kommen, oder spielt ihr eher ruhige Lagerfeuersongs zum Zurücklehnen und Zuhören?

Nein, in Haren wird auf jeden Fall alles dabei sein: die ruhigen Herzsongs, typische Western-Cowboy-Töne, ein bisschen fetziger Rock’n’Roll, Original Texas Songs wie „Cotton Eyed Joe“. Den gibt es bei uns aber nur in der einzigartigen Bullshit-Version, die am Ende fast Überschallgeschwindigkeit erreicht. Bei unserem Auftritt darf auf auch getanzt werden. Das Ganze soll jedoch kein spezielles Line-Dancer-Event sein.

Haren ist fast ein Heimspiel für euch. Ihr seid in der Region bekannt wie bunte Hunde. Womit wollt ihr die Leute noch überraschen?

Keine Angst, da haben wir noch einiges auf Lager. Ob es jetzt so überraschend ist oder nicht, weiß ich nicht. Auf alle Fälle werden wir wieder eine ungewöhnliche Version unseres „Ems Insel Blues“ spielen. Damit meine ich unseren Hit „Marie Oh Maria“. Darin geht es um die schöne Tochter des Schleusenwärters in Bollingerfähr. Und im Vorfeld des Konzerts erreichen uns jetzt schon viele Wünsche, die wir alle auf unsere Weise erfüllen wollen.

Bekommen die Leute auch das immer wieder gern gehörte Lied von der Mountain „Mama“ zu hören? Ich komm grad nicht auf den Titel …

Hmmmmm, ich weiß noch nicht. „Country Roads“ spielen wir eventuell ganz zum Schluss als Zugabe. Oder ganz zu Anfang, damit wir es hinter uns haben.

Wo tretet ihr lieber auf – in heimischen Gefilden wie Haren oder an exotischen Plätzen wie der berühmten Gruene Hall in Texas, wo ihr auch schon live gespielt habt?

Eigentlich ist das egal. Wichtig ist, dass ein interessiertes offenes Publikum vor uns steht. Ob Riga, New Braunfels, Zürich, London oder Haren – Das spielt keine Rolle, es muss beiden Seiten Spaß machen.


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