30.11.2016, 13:14 Uhr

Donnerstag geht erstes Fenster auf Hagener Rathaus wird zum Adventskalender


Hagen. Nachdem die Kirschgemeinde mit dem Nussknackermarkt in die Adventszeit gestartet ist, folgt am 1. Dezember eine Premiere: Die Fenster des Hagener Rathauses werden bis Heiligabend zum Weihnachtskalender.

„Das ist eine tolle Sache für die Kinder in der Gemeinde“, freut sich Hagens Bürgermeister Peter Gausmann über die Umsetzung der „Rathaus-Fenster werden zu Adventstürchen“-Idee von Kostümwerkstatt-Unternehmerin Stefanie Ludwig, die mit ihren pfiffigen Maskottchen-Kreationen über die Region hinaus erfolgreich ist.

Gastro-Stand vor dem Rathaus

Die Designerin hat nachgezählt, dass es am Rathaus genau 24 zu öffnende Fenster gibt und damit das von der Gemeinde entwickelte Konzept angestoßen. Wirtschaftsförderin Jenny Menkhaus und Ordnungs-Abteilungsleiter Ralf Zumstrull gehören zum Koordinationsteam, das ab Donnerstag für einen reibungslosen Ablauf sorgt, wenn jeweils um 16 Uhr im Rathaus das Fenster mit dem entsprechenden Dezemberdatum geöffnet wird.

Damit zu dem Zeitpunkt auch jeweils eine entsprechenden Zahl von kleinen und großen Hagenern im Ortskern für vorweihnachtliche Stimmung sorgt, haben sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen: Der Gastro-Stand des Vereins Hagener SV ist nach dem Nussknackermarkt nicht abgebaut worden, sondern hat ab 1. Dezember vor dem Rathaus täglich ab kurz vor 16 Uhr geöffnet.

Betreiber ist jeden Tag ein anderer Verein oder eine Organisation aus Obermark und Niedermark. Die Bandbreite reicht vom HSV, der natürlich zum Auftakt zuständig ist, über die Jugend der Gellenbecker Kirchengemeinde oder Bücherei und Musikkapelle bis zu Absaits, DRK, Landfrauen, Oldtimerfreunden, Männerchor und Spielvereinigung Niedermark.

Über die Überraschung, die sich jeweils hinter dem Fenster verbirgt, darf sich jeden Tag eine der Hagener Kindergartengruppen freuen. Bürgermeister Gausmann: „Das gilt gleich im doppelten Sinne. Denn es gibt ein Präsent, das die ganze Gruppe dann in der Einrichtung nutzen kann. Und dann wird noch einmal gegen 16.30 Uhr unter allen anwesenden Kindern, die ihren Namen auf einen entsprechenden Zettel schreiben, ein kleines persönliches Geschenk verlost und natürlich gibt es für die Kinder auf dem Rathausvorplatz auch ein paar Süßigkeiten.“ Das Fenster, das als nächstes geöffnet wird, ist am Rathaus auch immer speziell beleuchtet.

Zwei Ausnahmen beim Programmablauf

Während der 24 Tage bis Heiligabend gibt es hinsichtlich des Programmablaufs zwei Ausnahmen: Am Dienstag, 13. Dezember, gestaltet die Kostümwerkstatt Ludwig den Nachmittag und zaubert Kinderparty-Flair vor das Rathaus. Heiligabend wird das letzte Fenster, das des Bürgermeister-Büros, bereits um 14 Uhr geöffnet. Peter Gausmann: „Hier ziehen wir wegen der ab 14.30 Uhr beginnenden Krippenspiele in den Kirchengemeinden um zwei Stunden vor.“


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