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30.11.2016, 10:17 Uhr KOMMENTAR

Oberschule Glandorf hat Potenzial verschenkt

Kommentar von Andrea Pärschke

Visionen gibt es nicht zum Nulltarif, auch nicht am Lieblingsort der Träumer und Wissbegierigen. Symbolbild: Heiner BeinkeVisionen gibt es nicht zum Nulltarif, auch nicht am Lieblingsort der Träumer und Wissbegierigen. Symbolbild: Heiner Beinke

Glandorf. Der Plan, Bücherei und Schule zu kombinieren, ist vom Tisch. Schade.

Denn für etwa einen Monat zeigte sich, was in dem alten Gang so schlummert: Bestandsschutz, Begegnungsstätte und Zufluchtsort – all das wäre möglich gewesen. All das hätte die Schule nutzen können. Umso trauriger, dass der politischen Gemeinde dieses Potenzial nicht mehr wert ist. Lieber lässt die Kommune nun Teile ihrer eigenen Immobilie brach liegen. Um das zu ändern und die Möglichkeiten zu nutzen, wäre es durchaus legitim gewesen, mehr als die Hälfte der Investitionskosten zu übernehmen. Auch wenn die katholische Kirche der eigentliche Träger der Bücherei ist.


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