30.11.2016, 14:34 Uhr

GMHütte berät Kita-Unterstützung Planungssicherheit für GMHütter Krippen angestrebt

Warten auf die Mittagsverpflegung: In GMHütte wird der Einsatz von Hauswirtschaftskräften bei der Mittagsverpflegung in den Kindertagesstätten im laufenden Jahr von der Stadt 100000 Euro bezuschusst. Foto: Archiv/dpa/KalaenaWarten auf die Mittagsverpflegung: In GMHütte wird der Einsatz von Hauswirtschaftskräften bei der Mittagsverpflegung in den Kindertagesstätten im laufenden Jahr von der Stadt 100000 Euro bezuschusst. Foto: Archiv/dpa/Kalaena

Georgsmarienhütte. Bei der Verabschiedung des Haushalts für das laufende Jahr war die Bereitstellung städtischer Mittel, um die Kosten für den Einsatz von Hauswirtschaftskräften bei der Mittagsverpflegung in den GMHütter Kitas zu finanzieren, einer der Hauptstreitpunkte. Jetzt hat die SPD/FDP-Gruppe beantragt, die Förderung in Höhe von 100000 Euro auch 2017 fortzusetzen.

Das Thema stand jetzt im Fachausschuss auf der Tagesordnung. Der Antrag der SPD/FDP-Gruppe sieht vor, die „ 2016 erstmals eingeführte Förderung von Hauswirtschaftskräften“ jetzt unbefristet weiterzuführen. Deshalb sollen Haushaltsmittel in entsprechender Höhe in den Etat der Stadt für 2017 eingestellt werden.

SPD/FDP-Gruppe: Kitas brauchen Planungssicherheit

SPD-Ratsmitglied Heiner Trimpe-Rüschemeyer führte dazu aus: „Das ist eine sehr sinnvolle Förderung, die wir fortsetzen sollten. Es ist für die Kindertagesstätten aber notwendig, dass sie jetzt bereits Klarheit haben, ob auch 2017 hierfür Mittel wieder bereit stehen. Die Verträge mit den Kräften müssen verlängert werden. Das geht nicht erst, nachdem im Frühjahr der Haushalt vom Rat beschlossen worden ist. Die Einrichtungen brauchen Planungssicherheit.“ Es habe zu der Problematik auch schon eine Anfrage des Awo-Kindergartens gegeben.

Für die CDU-Fraktion erklärte Christoph Gröne, dass die Förderung des Einsatzes von Hauswirtschaftskräften bei der Mittagsverpflegung in den Kindertagesstätten „gut angekommen“ sei. Eine Verlängerung der Finanzierung müsse im Rahmen der Haushaltsberatungen diskutiert werden, da es hinsichtlich steigernder Personalkosten im Betreuungsbereich hier einige zu lösende Fragen gebe.

GMHüttes Bürgermeister Ansgar Pohlmann machte zur Vorgehensweise deutlich, dass der Rat grundsätzlich beschließen könne, die Summe im Vorgriff auf den Haushalt 2017 bereitzustellen. Bei dieser Größenordnung werde aber normalerweise auch ein Deckungsvorschlag gemacht, da es sich nicht um eine Pflichtaufgabe der Stadt handele.

„Die Situation erfordert, dass wir hier schnell eine Entscheidung treffen“, drängte SPD-Vertreter Trimpe-Rüschemeyer auf eine Abstimmung über den Beschlussvorschlag. Der wurde mit den sieben Stimmen der Ausschuss-Mitglieder von SPD/FDP-Gruppe (fünf) und der Grünen-Fraktion angenommen – bei zwei Gegenstimmen und vier Enthaltungen von CDU-Seite.

Mitte Dezember Thema im Rat

Die 100000 Euro für das laufende Jahr werden nach folgender Staffelung analog dem Osnabrücker Modell ausgezahlt: Wenn 5 bis 10 Kinder an der Mittagsverpflegung teilnehmen, bekommt die Einrichtung 3 Stunden pro Woche gefördert, bei 11 bis 20 Kindern sind es 5 Stunden, bei 21 bis 40 Kindern 8 Stunden, bei 41 bis 70 Kindern 12 Stunden. Bei bei 71 bis 100 Kindern werden 15,75 Stunden bezuschusst, und bei 101 bis 130 Kinder sind es 18,5 Stunden pro Woche. Darüber hinaus werden pro Krippengruppe 2,5 Stunden wöchentlich zur Verfügung gestellt. Mitte Dezember steht der Punkt jetzt auf der Tagesordnung der Ratssitzung.


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