10.04.2016, 14:17 Uhr

Rasante Rennen im Rutschkanal Auftakt zum Deutschland-Cup im Rennrutschen im GMHütte


Georgsmarienhütte. Rasante Rutschpartien absolvierten am Samstagnachmittag die Teilnehmer der Rutschmeisterschaft im Panoramabad Georgsmarienhütte. Der Wettkampf bildete den Auftakt zu einer deutschlandweiten Veranstaltung.

Als die Startlampe von rot auf grün springt, schiebt sich Leo mit viel Schwung in den Rutschkanal. In möglichst kurzer Zeit gilt es die 77 Meter lange Strecke zu bewältigen. 9,09 Sekunden zeigt kurz darauf die Tafel der elektronischen Messanlage im Auffangbecken an. Leo kann zufrieden sein, hatte er doch soeben die Tagesbestzeit in der Wettkampfklasse der Kinder bis 15 Jahre eingefahren.

Deutscher Rennrutsch Verband

Insgesamt 28 Kinder traten an diesem Nachmittag in dieser Kategorie an. Sie alle eint die Lust am Rutschen, genauer gesagt, Rennrutschen. Einer sportlich noch recht jungen Disziplin, für die das Osnabrücker Land eine Art Hochburg ist. Unter anderem hat der Deutsche Rennrutsch Verband in Hagen seinen Hauptsitz. Und Carsten Bücken, der Vorsitzende des Vereins, ist ebenfalls in Hagen zuhause.

An diesem Nachmittag führte der Vereinsvorsitzende mit seiner Rutschzeit von 7,87 Sekunden das Feld der „Herren“ an. „Das ist neuer Bahnrekord“ bemerkte Bücken, der bereits im vergangenen Jahr bei der Stadtmeisterschaft im Rennrutschen als Erstplatzierter auf das Siegertreppchen steigen durfte. Nur sieben „Herren“ lieferten sich an diesem Nachmittag einen Wettstreit.

Fehlanzeige bei den Damen

Die Wettkampfklasse Damen kam mangels Teilnehmerinnen gar nicht erst zum Zuge. „Wir haben mit mehr Teilnehmern gerechnet, aber einige haben krankheitsbedingt abgesagt und das schöne Wetter spielt wohl auch eine Rolle“, erklärte der Hagener.

Drei Rutschläufe galt es für die Teilnehmer zu bewältigen. Erlaubt waren dabei nur die Rückenlage oder das Sitzen mit den Füßen voraus. Wasserfontänen spritzten vor allem dann durch die Luft, wenn die „Herren“ mit hoher Geschwindigkeit ins Auffangbecken rauschten. Melissa Wilsmann, Fachangestellte für Bäderbetriebe und Azubi Marcel Vian kümmerten sich um die Abläufe und die Dokumentation der gemessenen Zeiten.

Das Rennen selbst wurde in Kooperation mit dem Deutschen Rennrutschverband organisiert und bildet den Auftakt zum 1. Deutschland-Cup im Rennrutschen, einer Veranstaltung mit mehreren Rennen, die zwischen März und Oktober 2016 in Bädern in ganz Deutschland stattfindet. Die ersten drei Plätze der Kategorie „Herren“ haben sich an diesem Tag bereits für das Finale im Rennrutschen am 12. November in Bad Lauterberg qualifiziert. Den ersten Platz belegte Carsten Bücken, während Leo Hellwich bei den Kindern die Nase vorn behielt. Neben einer Medaille und Urkunde freuten sich die Gewinner über Panorama-Bad-Gutscheine und ein kleines Präsent.


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