01.05.2015, 17:09 Uhr

Statistik des Polizeikommissariats GMHütte 2014 Anstieg der Straftaten um 5,9 Prozent im Südkreis

Mit der Grafik zur Entwicklung des Straftatenaufkommens im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats GMHütte in der Wache zu sehen: Kommissariatsleiterin Sinikka Hagen und Erster Kriminalhauptkommissar Thomas Schnorfeil, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes. Foto: Egmont SeilerMit der Grafik zur Entwicklung des Straftatenaufkommens im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats GMHütte in der Wache zu sehen: Kommissariatsleiterin Sinikka Hagen und Erster Kriminalhauptkommissar Thomas Schnorfeil, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes. Foto: Egmont Seiler

Georgsmarienhütte. Für das Sicherheitsgefühl der Bürger geben die Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung 2014 im Bereich des Polizeikommissariats GMHütte positive Aspekte her. Zwar ist die registrierte Kriminalität im vergangenen Jahr um 5,9 Prozent oder 303 Fälle auf 5428 Straftaten gestiegen, aber auf einigen Feldern ist das Aufkommen rückläufig.

So sind zum Beispiel die Diebstahl-Werte insgesamt um acht Prozent auf 1882 Fälle zurückgegangen und befinden sich auf einem Rekordtief. Die Entwicklung bei den Wohnungseinbrüchen, die von 125 – davon 41 Versuchstaten – im Vorjahr auf zuletzt 135 Taten (darunter 47 Versuche) zugenommen haben, macht der Polizei aber Sorgen. „Die Bürger können in der Region sicher leben, aber die Situation kann immer noch verbessert werden, indem wir durch Prävention Straftaten verhindern“, hat Sinneka Hagen. Leiterin des GMHütter Polizeikommissariats, am Donnerstag bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik herausgestellt.

Die Aufklärungsquote ist auch 2014 in den mit GMHütte, Hagen, Hasbergen, Bad Iburg, Bad Rothenfelde, Bad Laer, Dissen, Hilter und Glandorf neun Kommunen, für die das Kommissariat zuständig ist, wieder gestiegen : 3154 Mal könnten der oder die Täter ermittelt werden, was 58,11 Prozent der Straftaten entspricht – ein Plus von einem halben Prozent gegenüber der Statistik 2013. Erster Kriminalhauptkommissar Thomas Schnorfeil, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes: „Damit ist in den vergangenen zehn Jahren eine Steigerung der Aufklärungsquote um rund elf Prozent erreicht worden.“

Um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen haben die Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Vor allem bei den Körperverletzungsdelikten gibt es ein Plus um 14 Prozent von 418 auf 475 Anzeigen. Deutlich nach oben gegangen sind auch die Zahlen bei Vermögens- und Fälschungsdelikten, die von 1010 auf 1200 Fälle in 2014 gestiegen sind.

Zu den zu „besonderen Phänomenen“ gehören aus Polizei-Sicht die Kriminalität im Internet und das Cyber-Mobbing unter Jugendlichen.


0 Kommentare