21.04.2017, 20:22 Uhr

See ist anspruchsvolles Revier Wechselhaftes Wetter fordert die Segler in Geeste

Wechselnde Windverhältnisse über dem Speicherbecken Geeste prägten die Osterregatta des SvSE. Foto: SvSEWechselnde Windverhältnisse über dem Speicherbecken Geeste prägten die Osterregatta des SvSE. Foto: SvSE

Geeste. Mit den wechselhaften Wetterbedingungen hatten die Teilnehmer der Osterregatta beim Segelverein Speichersee Emsland (SvSE) auf dem See in Geeste zu kämpfen.

Am Gründonnerstag reisten die Segler der Bootsklassen der Conger und Splash an. Gemeldet waren 21 Conger (Zweihandboote) und zehn Splash (Einhandboote). Am Freitag begann das Training, das besonders den Anfängern den Umgang mit den Booten vermitteln sollte. Nachmittags bei der Einsteigerregatta konnte das Wissen dann umgesetzt werden.

Thomas Gote, Vorsitzender des Landesseglerverbandes (SVN), führte die Wettfahrtleitung auf dem Startschiff durch und wurde dabei von den Wettfahrtleitern des SvSE unterstützt. Drei Wettfahrten konnten gefahren werden bei Windstärken von drei bis vier Beaufort (Bft). Am Samstag ließen die Windverhältnisse nur ein kurzfristiges Training zu. Bei bis zu sieben Bft (50 bis 61 Stundenkilometer) wurde keine weitere Wettfahrt der Einsteigerregatta mehr gesegelt. Durchgefroren und teilweise erschöpft genossen dann alle Segler den geselligen Teil im geheizten Seglerheim.

Am Ostersonntag startete dann die eigentliche „Geester Glocke“, eine Ranglistenregatta, bei der Punkte für die deutsche Meisterschaft gesammelt werden konnten. Sonnenschein begleitete die Steuermannsbesprechung um 11 Uhr, aber bereits bei der ersten Wettfahrt brachten heftige Windböen einige Boote zum Kentern. Sofort waren die Sicherungsboote des SvSE zur Stelle. Erste Materialschäden und Risse im Segel waren zu verzeichnen.

Sehr wechselhaftes Wetter forderte die Segler und Helfer. Von Hagel bis Regen, von wenig Wind bis heftigen Windböen war alles dabei. Einige Teams gaben bereits vorzeitig auf und beobachteten die Geschehnisse von Land aus, trotzdem konnten vier Wettfahrten gesegelt werden. Wieder einmal zeigte sich, dass der Speichersee schon ein recht anspruchsvolles Segelrevier ist.

Am Montag konnten bei moderaten Windverhältnissen von zwei bis drei Bft weitere zwei Wettfahrten gefahren werden. Es gab packende Zweikämpfe, um möglichst einen vorderen Platz zu belegen. Schließlich erlaubten sechs Wettfahrten einen Streicher. Gesamtsieger der Conger wurde das Team Julia Pechstein/Wolfgang Goeken, Hamburger Segel-Club (HSC) und Daniel Kipp, Segel-Club Salzgitter (SCSz), belegte Platz 1 bei den Splash.


0 Kommentare