28.05.2014, 12:07 Uhr

Broschüre vorgesehen Leader-Arbeitskreis in Freren unterwegs

Die Stadt Freren und die neue Friduren-Route präsentierten (von links): Bürgermeister Klaus Prekel, Heimatvereinsvorsitzender Hubert Grave sowie Klaus Laake, Renate Wübbels und Patrick Köster vom Friduren-Team. Foto: LAGDie Stadt Freren und die neue Friduren-Route präsentierten (von links): Bürgermeister Klaus Prekel, Heimatvereinsvorsitzender Hubert Grave sowie Klaus Laake, Renate Wübbels und Patrick Köster vom Friduren-Team. Foto: LAG

Freren. Auf die Suche nach den Spuren von Friduren hat sich jetzt der Arbeitskreis „Siedlungsentwicklung und Kulturlandschaft“ der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Südliches Emsland und der LAG Grafschaft Bentheim im Rahmen eines gleichnamigen Leader-Projektes begeben.

In Begleitung von Bürgermeister Klaus Prekel und dem Heimatvereinsvorsitzendem Hubert Grave erkundeten die Siedlungsforscher laut Pressemitteilung der LAG die neue internetgestützte Route rund um Freren. Sie ist 2013 vom örtlichen „Friduren-
Team“ unter der Leitung von Initiator Jürgen Rape erstellt worden. Die Teammitglieder Renate Wübbels, Klaus Laake und Patrick Köster begleiteten die Gruppe und gaben Auskunft zu Inhalt und Technik der Route.

Die Rundfahrt des Arbeitskreises führte zunächst durch den Frerener Wald und anschließend durch die alten Eschbauerschaften Ostwie, Setlage, Geringhusen, Suttrup, Lohe und Venslage. Auch der alte Grenzpunkt auf der Messlage, einst „Dreiländereck“ der Grafschaft Lingen, des Fürstbistums Osnabrück und der Grafschaft Tecklenburg, standen auf dem Programm. Hubert Grave stellte das Heimathaus vor und Bürgermeister Prekel erläuterte aktuelle Projekte und Planungen seiner Stadt.

Die Friduren-Route bietet neben einer Beschilderung zahlreicher Objekte in Stadt und Umland auch Informationen über das Internet. Darüber hinaus enthält die Website www.friduren.de viele weitere Informationen über die Stadt Freren und ihre Bauerschaften.

Ein wichtiges Thema der Rundfahrt war die Siedlungsgeschichte des Frerener Raumes, die von Hans-Joachim Fritz in aufgearbeitet wurde. Esche und Bauernhöfe, Wallhecken und Grünland bestimmten die traditionelle Kulturlandschaft, wie sie im Frerener Raum an manchen Stellen noch erhalten ist. Ansonsten dominiert hier mittlerweile eine leistungsfähige Landwirtschaft mit großen Stallanlagen und Maisanbau.

Broschüre geplant

Eine Besonderheit in Freren sind die zahlreichen Aa-Zuflüsse, die das Gebiet durchziehen. Zwar wurden die meisten dieser Wasserläufe in den vergangenen Jahrzehnten zu gradlinigen Vorflutern ausgebaut, doch die Flussauen mit ihrer üppigen Vegetation gliedern heute noch das Landschaftsbild.

Zum Abschluss gab An-
dreas Eiynck als Leiter des Arbeitskreises im Heimathaus Freren einen Sachstandsbericht zu der geplanten Broschüre über die Siedlungsentwicklung im südlichen Emsland und einigen angrenzenden Orten in der Grafschaft Bentheim, die im Sommer 2014 erscheinen wird.

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